Singapur (ots/PRNewswire) – Die Ammbr Foundation hat Details über
die Langstrecken-Funktechnologie veröffentlicht, die den Mesh-Router
von Ammbr in die Lage versetzen wird, Signale von bis zu acht
Kilometern zu empfangen.

Die Ammbr Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, die 4,1 Milliarden
Menschen, die keinen Internetanschluss haben, durch den Einsatz
innovativer Technologien zu verbinden, die bessere Verbindungen in
ländlichen Gebieten und über größere Entfernungen ermöglichen. Der
Schlüssel dabei ist die Erschließung ungenutzter Frequenzen, die als
TV-White Space (TVWS) bekannt sind, so Derick Smith von Ammbr.

Die TVWS-Technologie kann unter Bedingungen betrieben werden, bei
denen eine Sichtverbindung aufgrund von Hindernissen wie Vegetation
und Mauern nicht möglich ist. Theoretische Berechnungen zeigen, dass
ein 600-Megahertz-TVWS-Signal 16-mal so viel Fläche abdecken kann wie
ein 2,4-Gigahertz-WLAN-Signal. Mithilfe dieser Technologie können
Ammbr-Router ihre Reichweite auf bis zu 8 km erhöhen, einen viel
größeren Bereich abdecken, und die Geräte können benachbarte Router
in Gebieten erreichen, in denen dies vor TVWS nicht möglich war.

TVWS existiert, weil nicht die gesamte Palette der verfügbaren
terrestrischen TV-Kanäle genutzt wird und zum Schutz der
Fernsehsender vor Störungen durch benachbarte analoge TV-Sender, die
dieselben Kanäle verwenden. Im Zuge des Übergangs zu spektral
effizienterem digitalem Fernsehen bleiben viele dieser Rundfunkbänder
ungenutzt und stehen für die Breitbandnutzung zur Verfügung. In
Afrika verfügen viele ländliche Gebiete über ein nahezu 100%iges
TVWS-Spektrum, was diese Gebiete zu einem idealen Kandidaten für den
Einsatz dieser Technologie macht.

TVWS ist Teil einer umfassenderen Entwicklung von Dynamic Spectrum
Access-Technologien, die darauf abzielt, Frequenzen, die nur auf
nationaler Ebene an primäre Nutzer lizenziert sind, effizienter
einzusetzen, indem sie sekundären Nutzern den Zugriff auf das primäre
Spektrum ermöglichen, wenn es nicht in bestimmten Regionen oder zu
einem bestimmten Zeitpunkt genutzt wird. Der Zugriff auf das
TVWS-Spektrum wird durch eine Geolocation Spectrum-Datenbank
ermöglicht, die prüft, welche Kanäle eine TVWS-Basisstation an ihrer
spezifischen GPS-Position nutzen kann, ohne benachbarte
Fernsehempfänger zu stören.

Das von TVWS genutzte UHF-Band ist der Optimalpunkt des
Funkfrequenzspektrums, das seit über 60 Jahren vom terrestrischen
Fernsehen genutzt wird. TVWS bietet nun endlich die Lösung für den
Zugang zu diesem wichtigen und hochwertigen Spektrum für den
Breitbandzugang. Zwar werden seit 2008 in 20 Ländern TVWS-Tests
durchgeführt, aber derzeit haben nur die USA, Großbritannien,
Singapur und Südafrika die TVWS-Regulierung abgeschlossen. Es bleibt
zu hoffen, dass die jüngste Zulassung von TVWS in Südafrika im Jahr
2018 als Katalysator für die regionale Zulassung von TVWS im gesamten
südlichen Afrika wirkt und möglicherweise sogar die Schaffung einer
regionalen TVWS-Geolocation Spectrum-Datenbank ermöglicht.

Dank des TVWS-Spektrums können Ammbr-Besitzer die Router für den
Anschluss an das Ammbr-Netz in unterschiedlichem Gelände, von dichter
Vegetation bis zu Bergregionen und bis zu 8 km von anderen
Ammbr-Routern entfernt, installieren. Dies ist in ländlichen
Gemeinden mit geringer Bevölkerungsdichte von entscheidender
Bedeutung, da der letzte Kilometer für Mobilfunkbetreiber oft zu
kostspielig ist.

Letzte Woche veröffentlichte Ammbr die Demoversion des voll
integrierten WLAN-, TV-White Space (TVWS)- und Blockchain-fähigen
Routers – dem ersten seiner Art. Diese Router werden in einer Reihe
von Tests weltweit eingesetzt, unter anderem in Kapstadt (Südafrika),
wo im April ein regulatorischer Rahmen für TVWS veröffentlicht wurde,
sowie in Teilen der USA und in Europa.

David Johnson von Ammbr Research Labs (ARL), der an der
Ausarbeitung dieser Vorschriften beteiligt war und in den letzten
sechs Jahren zusammen mit dem engagierten TVWS-Team von CSIR (Council
of Scientific and Industrial Research in Indien) Tests durchführte,
bezeichnete TVWS als „das unglaubliche Versprechen zum Schließen der
globalen Konnektivitätslücke.“

Foto –
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Pressekontakt:
Derick Smith
Ammbr Foundation
+ (352) 203 01461
derick@ammbr.com

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