Hamburg/München (ots) –

Quelle: (ots/GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG)

Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages am 13. September lud GSK im
Rahmen der Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt.“ Blogger und
Journalisten ein, um über Meningokokken-Erkrankungen und
Schutzmöglichkeiten durch Impfungen zu informieren.

Aktuelle Studie: Eltern wissen zu wenig über Meningokokken

Melanie Piatanesi, PR-Managerin für Impfstoffe bei GSK, stellte
die Ergebnisse einer aktuellen Eltern-Studie(1) vor. Diese zeigen
deutlich, dass beim Thema Meningokokken-Impfungen große Wissenslücken
bestehen. Über die Hälfte (56 %) der Befragten kannten nicht den
genauen Impfstatus ihrer Kinder gegen Meningokokken. Nur 32 % wussten
zudem, dass es verschiedene Meningokokken-Gruppen gibt. „Es besteht
immer noch viel Aufklärungsbedarf, wenn es um die seltenen, aber
lebensbedrohlichen Meningokokken-Erkrankungen geht“, so die
PR-Managerin, „daher ist es uns besonders wichtig, dass Medien und
Blogger die Informationen teilen und wir Eltern gemeinsam aufklären.“

„Meine Tochter überlebte nur knapp eine Meningokokken-Sepsis“

Wie sehr eine Meningokokken-Erkrankung das Leben auf den Kopf
stellen kann, erzählte Birgit Augé (46). Ihre Tochter Leonie war im
Alter von vier Monaten an einer Meningokokken-Sepsis erkrankt. Heute
ist das Mädchen 15 Jahre alt. Sie hatte Glück und trug keine
Folgeschäden wie Taubheit, Vernarbungen oder dem Verlust von
Gliedmaßen durch Amputationen davon.

Die Zeit im Krankenhaus, in der die Ärzte um das Leben der Kleinen
kämpften, hat ihre Mutter jedoch nie vergessen: „Ich möchte dabei
helfen, andere Eltern auf diese gefährliche Krankheit aufmerksam zu
machen. Denn ich wünsche niemandem das durchmachen zu müssen, was ich
erlebt habe“, so Augé. Leonie war damals nicht geimpft. Es gab erst
seit Kurzem eine Impfung gegen Gruppe C, diese war noch nicht
allgemein empfohlen und Leonie war leider an einer anderen Gruppe
erkrankt. Heute stehen Impfungen gegen fünf der häufigsten
Meningokokken-Gruppen in Deutschland zur verfügung: A, B, C, W und Y.

Wie das Leben nach einer Amputation weiter geht

Während für Leonie alles gut ausging, haben manch andere weniger
Glück und erleiden schwere, lebenslange Folgeschäden. Andrea
Vogt-Bolm, Leiterin Institut AMPU VITA e.V. / AMPU KIDS in Hamburg,
begleitet Überlebende und deren Angehörige vor und nach notwenigen
Amputationen. „Für Betroffene und Familien kippt das Leben nach
Amputationen im wahrsten Sinne des Wortes von den Beinen,“ berichtete
Vogt-Bolm. „Aufklärung und die Sensibilisierung über schwere
Erkrankungen wie durch Meningokokken ist so wichtig und liegt mir
sehr am Herzen, damit solche Fälle verhindert werden können.“

Eltern sollten sich frühzeitig über Schutzimpfungen informieren

Welche Möglichkeiten es zum Schutz vor Meningokokken-Erkankungen
gibt, erzählte der Hamburger Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Gerhard
Kroschke. Der allgemeine Standardimpfplan der Ständigen
Impfkommission (STIKO) sieht eine Meningokokken-Impfung gegen Gruppe
C möglichst früh im zweiten Lebensjahr für alle Kinder vor.
„Insgesamt gibt es heute drei verschiedene Meningokokken-Impfungen“,
so der Experte. Gegen die Gruppen ACWY kann in Kombination geimpft
werden und auch gegen die häufigste Gruppe B gibt es eine Impfung.
„Die Erkrankung ist selten, aber bis zu zehn Prozent der Betroffenen
versterben, obwohl sie intensivmedizinisch behandelt wurden.
Meningokokken-Erkrankungen verlaufen sehr schnell und sind auch für
uns Ärzte oft schwer zu erkennen. Daher sind frühzeitige Impfungen
der beste Weg, seine Kinder zu schützen“, so Dr. Kroschke.

Kostenerstattung der Impfungen durch die BKK VBU

Impfungen, die nicht auf dem Standardimpfplan der STIKO stehen,
sind freiwillige Leistungen der Krankenkassen – so auch die Impfungen
gegen Meningokokken der Gruppe B und ACWY. „Auf Anfrage erstatten wir
sowohl die B-Impfung für alle Kinder komplett sowie die ACWY als
Reiseimpfung auf Anfrage“, so Christian Komp, Regionalleiter
Berlin/Brandenburg bei der BKK VBU. Man kann vorab bei der eigenen
Krankenkasse nachfragen und ggf. die Möglichkeit in Betracht ziehen
zu wechseln. Übersichten zur Kostenübernahme durch die Krankenkassen
finden sich bei „Kinderärzte im Netz“ und dem „Centrum für
Reisemedizin“.

Die Moderation des Events übernahm Miriam Wiederer von „Echte
Mamas“, der größten deutschen Social Community für Mütter. „Wir sind
selbst alle Mamas und wollen nur das Beste für unsere Kleinen. Unsere
User über so ein wichtiges Thema zu informieren ist uns daher wichtig
und steht bei uns ganz oben auf der Agenda“, so die Mutter von zwei
Kindern.

Mehr Informationen zu Meningokokken-Erkrankungen und
Schutzimpfungen auch unter www.meningitis-bewegt.de

(1) GSK: Parents Awareness Tracker – Parent Activation Initiative
Market Research, IPSOS on behalf of GSK. 27 March – 15 April, 2019.
(Data on File: 2019N405209_01).

Pressekontakt:
Melanie Piatanesi, PR-Managerin Impfstoffe (Hintergrundinformationen)
Tel.: +49 89 36044 8638, E-Mail: melanie.m.piatanesi@gsk.com
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, Prinzregentenplatz 9, 81675 München

Larissa Burtscheidt, Agentur-Kontakt (Weitere Informationen und
umfangreiches Bild-material)
Tel.: 0221 92 57 38 40, E-Mail: l.burtscheidt@borchert-schrader-pr.de
Borchert & Schrader PR GmbH, Antwerpener Straße 6-12, 50672 Köln

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