Berlin (ots) –

Quelle: (ots/Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS))

Prinzipiell wird wohl kaum jemand etwas dagegen haben, wenn in das
von ihm bewohnte Mietshaus ein Aufzug eingebaut wird. Beim Transport
von schweren Gegenständen, nach einem Beinbruch und beim Auszug
erleichtert einem solch ein Lift das Leben erheblich. Der Streit
beginnt aber häufig dann, wenn der Eigentümer der Immobilie die
Kosten dafür auf die Mieter umlegen will. Hier ging es um Bewohner
einer gut 70 Quadratmeter großen Wohnung im dritten von fünf
Stockwerken. Die Netto-Kaltmiete hätte wegen der
Modernisierungskosten um 11 Prozent gesteigert werden können, was
allerdings gar nicht in vollem Umfang gefordert wurde. Die Mieter
wollten trotzdem nicht bezahlen und sprachen von einer
Luxussanierung. Doch das zuständige Amtsgericht wollte nach
Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS dem nicht
folgen. Der Einbau eines Aufzuges stelle grundsätzlich eine
Verbesserung der Mietsache dar – insbesondere, wenn man die immer
älter werdende Bevölkerung in Deutschland berücksichtige.
(Amtsgericht Brandenburg, Aktenzeichen 31 C 298/17)

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