Bonn (ots) –

Quelle: (ots/smavel.com)

Ein großer Teil der Deutschen informiert sich heute vor dem Urlaub
ausführlich über Reiseziele, Hotels und Anbieter via Internet. Eine
wichtige Rolle spielen hierbei Bewertungen auf entsprechenden
Portalen. Doch leider sind zahlreiche dieser Anbieterbewertungen
gefälscht. Wie aber erkennt man Fake-Bewertungen im Netz?

Wie wichtig Nutzerbewertungen für eine Kaufentscheidung bzw.
Reisebuchung sind, wissen natürlich auch Anbieter, Betreiber und
Vermarkter. Nicht selten kommt es daher vor, dass Erfahrungsberichte
gar nicht von realen Kunden stammen.

„Echte und gefälschte Bewertungen sind oft nur schwer zu
unterscheiden“ erklärt Reise-Experte Jörn Wolter vom Portal
www.smavel.com. „Deshalb sollten Kunden bei der Urlaubsplanung
Online-Bewertungen nicht blind vertrauen.“

Wie entlarve ich gefälschte Bewertungen?

Die Reiseprofis von smavel geben nachfolgend einige Tipps, wie Sie
bei der Beurteilung von Reiseanbietern & Co. nicht auf Fake
Rezensionen hereinfallen.

– Überblick verschaffen: Wichtig ist nicht die Einzelmeinung,
sondern das Gesamtbild der Bewertungen. Gibt es nur zwei oder drei
Erfahrungsberichte, so ist dies deutlich weniger aussagekräftig, als
wenn eine zwei- oder dreistellige Anzahl vorliegt.

– Misstrauen Sie den besten und schlechtesten Urteilen: Überzogene
Kritik („das mieseste Hotel ever“) oder übertriebenes Lob („könnte
nicht besser sein, alle Mitarbeiter mega top“) sind eher verdächtig.
Außerdem: Es wird grundsätzlich lieber gemotzt, wenn etwas mal nicht
rund läuft. Zeit für Lob nimmt sich kaum jemand, also: Vorsicht bei
der Einordnung.

– Länge der Beurteilung: Niemand hat Zeit, ellenlange
Erfahrungsberichte bis ins allerkleinste Detail zu schreiben. Hier
handelt es sich eher um Fake Meinungen. Ebenso sind zu kurze
Bewertungen („Schöne Reise, nächstes Jahr wieder“) wenig hilfreich.

– Werbe-Sprech: Zu blumige Formulierungen sollten Sie aufhorchen
lassen. Wenn jemand alles in den höchsten Tönen lobt und die
Beurteilung zu sehr nach Marketing-Sprache klingt („traumhafte
Aussicht“, „absolute Highlights“, atemberaubendes Erlebnis“), stammt
diese Bewertung kaum von einem echten User.

– Schwammige Formulierungen: Je konkreter die Beschreibung, desto
echter wahrscheinlich die Bewertung. „Tolles Essen, super Pool“ ist
ein sehr pauschales Urteil. Authentischer scheinen Aussagen wie
„jeden Abend gab es auch ein vegetarisches Menü zur Auswahl“ oder
„der Pool wurde dreimal täglich von zwei Mitarbeitern gereinigt und
es gab gratis Schwimmflügel für die Kinder“.

– Nicht nur eine Website nutzen: Verwenden Sie mehrere Quellen zur
Recherche oder ein Portal wie smavel.com, auf dem Bewertungen aus
verschiedenen Quellen zusammengezogen werden. Dies erlaubt Ihnen eine
bessere Einschätzung.

Vorsicht bei eigenen Bewertungen

Das Fazit des Reise Experten Jörn Wolter lautet:
„Hundertprozentigen Schutz vor falschen Bewertungen im Internet gibt
es nicht. Deshalb sollte man Erfahrungsberichte und User-Rankings mit
gesundem Menschenverstand hinterfragen, beispielsweise Anzahl und Art
der Formulierungen bei User-Aussagen genau prüfen.“

Zudem rät Wolter zu Zurückhaltung bei eigenen Bewertungen: „Wer
nach einer misslungenen Reise enttäuscht nach Hause kommt, sollte
besser eine Nacht darüber schlafen und nicht voreilig Beschimpfungen
im Netz posten. Berechtigte Kritik, höflich formuliert, ist natürlich
erlaubt. Aber wenn Reisende Beleidigungen oder falsche
Tatsachenbehauptungen in Rezensionen schreiben, können sie unter
Umständen sogar später rechtlich dafür belangt werden.“

Und auch mal eine positive Rezension nach einem gelungenen Urlaub
zu hinterlassen, statt nur zu motzen, wenn etwas nicht gut gelaufen
ist, sei schließlich auch eine Option, schließt der Reiseexperte.

Pressekontakt:

Jörn Wolter
smavel.com / Bo-Mobile GmbH
Matthias-Grünewald-Str. 1-3
53175 Bonn
Tel: 0228 – 90 90 74-0
E-Mail: joern.wolter@bo-mobile.com

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