Berlin (ots) – Zur Fristverlängerung für mögliche Sonderzölle auf
Importe von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen äußert sich BDI-Präsident
Dieter Kempf: „Autos gefährden nicht die nationale Sicherheit der
USA“

– „Die deutsche Industrie fordert das US-Wirtschaftsministerium
weiterhin auf, den Bericht zu Importen von Fahrzeugen und
Fahrzeugteilen zu veröffentlichen. Die durch die Untersuchung
geschaffene Unsicherheit ist für Unternehmen und unsere
transatlantischen Wertschöpfungsketten gefährlich. Autos
gefährden nicht die nationale Sicherheit der USA.

– US-Zölle auf Fahrzeuge und Fahrzeugteile wären ein erhebliches
Risiko für die Weltwirtschaft. Zölle unter dem Deckmantel der
nationalen Sicherheit würden den USA und ihren Nato-Verbündeten
schaden. Dies ergäbe weder sicherheits- noch
wirtschaftspolitisch Sinn. Diese Zölle zu verhängen wäre absurd.

– Jede Zollspirale ist eine immense Gefahr für die US-Wirtschaft
und die Weltwirtschaft. Wirtschaftlich wird niemand von einem
Handelskonflikt profitieren. Nationale Alleingänge und Zölle
sind falsch. Die USA sollten sich an geltendes Handelsrecht
halten und sich konstruktiv für eine Reform der
Welthandelsorganisation WTO einsetzen.

– Die Zölle bergen die sehr reale Gefahr eines seit dem Zweiten
Weltkrieg nicht gesehenen Handelskonflikts zwischen den USA und
ihren engsten Verbündeten. Wir brauchen dringend neuen Schwung
in den transatlantischen Beziehungen. Europa und die USA müssen
entschieden in den Gesprächen über ein Industriegüterabkommen
und die regulatorische Zusammenarbeit vorankommen. Ziel muss
sein, Handelsbarrieren zügig abzubauen, statt neue zu
errichten.“

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