Berlin (ots) –

Quelle: (ots/Zenjob)

In Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Berlin der
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. unterstützt das Personalservice-Startup
ZENJOB im Rahmen der Social Weeks die Kreuzberger Notübernachtung für
Obdachlose mit studentischen Aushilfen. Nach dem Motto „Helfen und
dabei Geld verdienen“ übernimmt das Startup die Gehälter der
überlassenen Helfer. Die Aktion läuft noch bis Ende Februar.

Im Dezember 2018 eröffneten die Johanniter eine Notübernachtung
für Obdachlose in der Kreuzberger Gerhart-Hauptmann-Schule. Für 66
Männer und 34 Frauen bietet das Gebäude in der Ohlauer Straße in
Berlin-Kreuzberg eine Übernachtungsmöglichkeit. Das
Personalservice-Startup ZENJOB (www.zenjob.de) bietet Studierenden
nun erstmalig die Möglichkeit, die Notunterkunft montags bis freitags
in den Abend- und Nachtschichten zu unterstützen. Hierbei übernimmt
ZENJOB auch deren Bezahlung mit einem Stundenlohn in Höhe von 10,50
Euro.

Die Aufgaben der Studierenden reichen vom Empfang der Gäste in der
Unterkunft bis hin zur Zubereitung von Mahlzeiten. Außerdem stehen
die jungen Erwachsenen den Gästen während deren Aufenthalt als
Ansprechpartner zur Verfügung. Neben den Studierenden sind auch die
Mitarbeiter des Startups selbst dazu aufgerufen, im Obdachlosenheim
auszuhelfen.

Allein in Berlin vermittelt ZENJOB monatlich rund 5.000 flexible
Jobs auf Stundenbasis via App an Studenten. Neben den üblichen
Einsatzmöglichkeiten, wie beispielsweise als Bürohilfe oder
Service-Kraft, erhalten „ZENJOBBER“ nun zum ersten Mal auch soziale
Jobangebote auf ihr Smartphone. Die Resonanz der Studenten ist
ausschließlich positiv: „Unsere Schicht startete um 22:00 Uhr.
Während der Nacht war es sehr ruhig. Morgens wurde es belebter und
wir kamen mit den Gästen der Notunterkunft ins Gespräch. Man merkt
sofort, dass alle Mitarbeiter mit ganzem Herzen dabei sind. Der Job
ist wirklich sehr bereichernd. In einer einzigen Nacht lernt man viel
– auch über sich selbst“, so Lucy Ann Tittel, eine FU-Studentin, die
über die ZENJOB-App regelmäßig Geld verdient.

ZENJOB-Gründer und Geschäftsführer Fritz Trott über das soziale
Projekt: „Während der Social Weeks lernen die Studierenden, wie
wichtig persönliches Engagement ist. Unsere Generation möchte Teil
von etwas Sinnstiftendem sein, das nachhaltig etwas verbessert und
anderen Menschen hilft. Und auch wenn wir noch ein junges Unternehmen
sind, und unser Fokus auf unserer Software liegt, wollen wir einen
Beitrag leisten. Man kann schließlich auch als Tech-Startup die
Zukunft menschlicher gestalten. Wir freuen uns, wenn wir durch unsere
Aktion junge Erwachsene dazu bewegen können, sich langfristig für
benachteiligte Menschen einzusetzen“.

Björn Teuteberg, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
in Berlin, freut sich über die Hilfe: „Wir freuen uns sehr über das
große Engagement der Studenten. ZENJOB geht mit gutem Beispiel voran
und übernimmt soziale Verantwortung. Je mehr helfende Hände vor Ort
sind, desto besser können wir uns um unsere Gäste kümmern. Studenten
kommen in der Notunterkunft mit Menschen in Berührung, die sie sonst
nicht treffen. Das verändert oft ihre persönliche Perspektive auf das
Leben“.

Bei Interesse an einem Interview stehen Ihnen Studierende gerne
zur Verfügung.

Über Zenjob

ZENJOB ist ein technologieorientiertes Personalservice-Startup im
Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung. Das Service-Unternehmen verbindet
Studenten, die flexible Jobs auf Stundenbasis suchen, mit
Unternehmen, die Unterstützung auf Zeitarbeit-Basis benötigen. Über
die ZENJOB-App finden und bewerben sich Studenten selbstbestimmt auf
ausgeschriebene Schichten und können so selbst entscheiden wann, wo
und für wen sie arbeiten. Gegründet wurde ZENJOB von Fritz Trott,
Cihan Aksakal und Frederik Fahning. Cornelius von Rantzau und Arvid
Seeberg-Elverfeldt verstärken das Management seit 2017. Das
Unternehmen beschäftigt über 200 Mitarbeiter. Weitere Informationen
finden Sie unter www.zenjob.de

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist mit rund 22.000
Beschäftigten, mehr als 37.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern
und knapp 1,3 Millionen Fördermitgliedern eine der größten
Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes
Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in
den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz,
Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für
Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen
Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.

Pressekontakt:
Theresa Mayer | theresa.mayer@tonka-pr.com | +49.30.403.647.616

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