Berlin (ots) – „Die Abkühlung der Exporte im dritten Quartal war
fast greifbar. Besonders schmerzt der Rückgang auf so breiter Front,
auch wenn er sich auf dem europäischen Markt in Grenzen hält. Einzig
die Länder der Eurozone liegen leicht im Plus.“ Dies erklärt Dr.
Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel,
Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung
des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für
September 2018 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von
109,1 Milliarden Euro exportiert. Damit sind die Exporte im
Vorjahresvergleich um 1,2 Prozent gesunken. Mit einem Warenwert von
90,7 Milliarden Euro sind die deutschen Importe jedoch wesentlich
stärker gestiegen, im Vorjahresvergleich um 5,3 Prozent. Die
Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 18,4
Milliarden Euro ab.

„Der weltweit zunehmende Protektionismus und Risiken wie der
anstehende Brexit werden es den Unternehmen auch in den kommenden
Monaten nicht leicht machen. Die Politik hat es in der Hand, dass sie
beispielsweise nicht auch noch im internationalen Steuerwettbewerb
weiter zurückfallen, und auch weitere Investionsbremsen hierzulande
gelöst werden“, so Bingmann abschließend.

38, Berlin, 8. November 2018

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