Hamburg (ots) –

Quelle: (ots/Gruner+Jahr, BRIGITTE)

Carla Sozzani war Modejournalistin, ist Kunstsammlerin, Galeristin
und hat in Mailand „10 Corso Como“ eröffnet, den ersten Concept Store
der Welt. Jetzt werden mehr als 200 Fotos aus ihrer Sammlung in der
Helmut Newton Foundation in Berlin gezeigt. Viele davon sind
Aktfotos. „Es gibt nackt und nackt“, erklärt Sozzani dazu in der
aktuellen Ausgabe der BRIGITTE (ab sofort im Handel). „Die schönsten
Statuen der Römer und Griechen sind nackt. Kleidung lenkt ab. Pure
Form hingegen ist poetisch.“ Weiter sagt die 71-Jährige, die noch nie
Make-up oder hohe Schuhe getragen hat: „Für mich hatte Schönheit nie
etwas mit Dekor zu tun.“ Auch in der römischen Kunst seien die Frauen
barfuß gewesen und „brauchten keine 16-Zentimeter-Absätze, um
bildschön zu sein, um die Welt zu erobern oder auch nur den Mann, den
sie begehrten“. Carla Sozzani begann ihre Karriere als
Modejournalistin Ende der 60er-Jahre. Ob sie es als Frau beruflich
schwer gehabt habe? „Faktisch vielleicht, aber ich habe es nicht eine
Sekunde so empfunden.“ Ihr und ihrer Schwester sei von den Eltern
eingebläut worden, dass Herkunft keine Rolle spiele auf dem Weg zu
den gesteckten Zielen. „Unabhängigkeit wurde uns nicht in die Wiege,
aber ins Jugendzimmer gelegt.“

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