London/Hamburg (ots) –

Quelle: (ots/DrEd)

Welche Generation wartete am längsten auf „das erste Mal“? Europas
größte Online-Arztpraxis DrEd wollte es wissen und hat dazu 500
Europäer und 500 Amerikaner aus insgesamt vier Generationen befragt
(Baby Boomer: Mitte 1940er bis Mitte 1960er; Generation X: Mitte
1960er bis Ende 1970er; Millennials: 1980er bis Mitte 1990er;
Generation Z: 1990er bis Mitte 2000er – weitere Informationen siehe
unten). Das Ergebnis: Die Generation Z hat mit durchschnittlich 16,2
Jahren am frühesten den ersten Geschlechtsverkehr und liegt damit ein
Jahr vor dem Gesamtdurchschnitt von 17,3 Jahren.

Beginnt man bei der Analyse Mitte der 1960er Jahre, sinkt das
Durchschnittsalter für „das erste Mal“ von der Generation X bis zur
jüngsten befragten Generation Z stetig. Doch die Baby Boomer und die
Millennials scheinen gar nicht so unterschiedlich. Was ist der Grund?
Sex als Gegenpol zur konservativen Erziehung? Ein Phänomen der
1968er? Ergebnis der Antibabypille? Interpretationssache. Die
Millennials sind jedenfalls, wie ihre Vor-Vorgänger, nahe am
Gesamtdurchschnitt.

Frühere Pubertät, früher Sex?

Beverley Kugler, ärztliche Leiterin Deutschland der
Online-Arztpraxis www.DrEd.com/de: „Erhebungen zeigen, dass sich das
Alter der Geschlechtsreife im Laufe der Jahrzehnte deutlich
verschoben hat und auch noch weiter verschiebt. Heute bekommen
Mädchen im Schnitt mit 13 Jahren ihre erste Regelblutung. 1920 lag
das Durchschnittsalter noch bei knapp 15 Jahren.“

Studien legen nahe, dass auch Jungen immer früher in die
Reifeentwicklung kommen. Demnach habe jeder dritte Junge heute seinen
ersten Samenerguss vor dem 12. Geburtstag.

Ein Grund für die frühe Entwicklung sieht die Ärztin unter anderem
in der Ernährung: „Die Versorgung mit Kohlenhydraten, Fetten und
Vitaminen ist heute besser als noch vor 50 Jahren und begünstigt so
die Reifeentwicklung. Auch soziale und psychische Einflüsse spielen
eine Rolle.“

Wer früher geschlechtsreif ist, kommt auch früher in die Pubertät.
Laut Experten beginnt die Pubertät bei Jungen zwar zwei Jahre später
als bei Mädchen, doch ihr Wunsch nach Sexualität erwacht deutlich
früher. „Er“ hat im Schnitt schon mit 14,8 Jahren erste sexuelle
Gefühle, „Sie“ mit 15,5 Jahren.

Zum Abschluss: Verpasste Gelegenheit?

Beginnend mit den ersten sexuellen Regungen durchlebt im Laufe des
Lebens jeder seine eigene sexuelle Evolution. Doch was ist mit der
Ehe? DrEd hat Verheiratete befragt, ob sie vor dem Bund fürs Leben
gerne mehr sexuelle Erfahrungen gesammelt hätten.

Die generelle Meinung der Geschlechter scheint da (etwas)
auseinander zu gehen: Mehr als jeder zweite Mann (54 Prozent), aber
nur 28 Prozent der Frauen geben an, dass sie vorher gerne noch mehr
experimentiert hätten.

Doch kein Grund für Trübsal: Wer mit seinem Partner öfter mal
etwas Neues ausprobiert, anregenden Sex-Talk etwa, oder eine neue
Sex-Stellung, der wird auch in seiner Ehe viele neue Erfahrungen
sammeln können.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage, zusätzliche Details
sowie weitere Grafiken finden Sie hier:
https://www.dred.com/de/dred-umfrage-zur-sexuellen-evolution.html

Info: Generationen im Vergleich

Baby Boomer (Mitte 1940er bis Mitte 1960er): Autoritäre Erziehung.
Nach den Kriegsjahren folgte der Wiederaufbau und mit ihm das
Wirtschaftswunder. Der erste Mensch flog auf den Mond.

Generation X (Mitte 1960er bis Ende 1970er): Der Wohlstand wächst,
die Scheidungsraten steigen. Traditionelle Familienstrukturen brechen
auf, Patchwork-Familien entstehen. Autoritäten und Traditionen werden
infrage gestellt.

Generation Y, die Millennials (1980er bis Mitte 1990er): Die Zeit
ist geprägt von Klimawandel, Globalisierung und Terrorismus. Die Welt
ist im Wandel und Beständigkeit ist selten. Vermehrt antiautoritäre
und (über-)fürsorgliche Erziehung. Das digitale Zeitalter kündigt
sich an.

Generation Z (1990er bis Mitte 2000er): Die jüngste Generation
wird ins digitale Zeitalter geboren: die Digital Natives. Ein Leben
ohne „neue Medien“ ist kaum vorstellbar.

Über DrEd

DrEd ist der führende Anbieter telemedizinischer Leistungen für
Patienten in Deutschland und Europa. Die Online-Arztpraxis wurde von
David Meinertz (CEO) in London (UK) gegründet und wird von der Health
Bridge Ltd. betrieben. Seit dem Start im Jahr 2011 wurden über 2
Millionen Beratungen und Behandlungen für Patienten aus Deutschland,
Österreich, Schweiz, England, Irland und Frankreich durchgeführt. Die
angestellten Ärzte beraten und behandeln Patienten zeit- und
ortsunabhängig per Internet, Telefon und Video. Aktuell behandelt
DrEd (www.DrEd.com/de) in Deutschland über 30 Indikationen aus den
Bereichen Männer- und Frauengesundheit, Innere Medizin sowie der
Allgemein- und Reisemedizin. Patienten können sich 24 Stunden, 7 Tage
die Woche über ihr verschlüsseltes Patientenkonto an die
Online-Arztpraxis wenden. Der telefonische Patientenservice ist
Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 18 Uhr unter +49 (0) 40 8740 8254
erreichbar.

Die Online-Arztpraxis ist bei der englischen Aufsichtsbehörde für
Arztpraxen, der „Care Quality Commission“ (CQC), registriert und
richtet sich unter anderem nach den Vorgaben und Empfehlungen
deutscher wissenschaftlicher Institute, wie dem Robert Koch Institut
und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen
Fachgesellschaften e.V. (AWMF).

Viele Patienten schätzen die medizinischen Leistungen von DrEd –
nicht nur aufgrund der Qualität und Bequemlichkeit, sondern
insbesondere wegen des unkomplizierten und vertraulichen
Arzt-Patienten-Kontakts. Es fällt ihnen leichter, sich schriftlich
oder telefonisch zu Gesundheitsproblemen (zum Beispiel im Bereich der
Sexualgesundheit) zu äußern und den Ärzten als unangenehm empfundene
Fragen zu stellen. Das erfahrene Ärzteteam von DrEd kennt keine
Tabuthemen, ist für alle medizinischen Fragen offen und berät und
behandelt, sofern medizinisch vertretbar, umgehend und schnell nach
neuestem wissenschaftlichen Stand und auf höchstem medizinischen
Standard.

Pressekontakt:
Tiffany Künster, E-Mail: Tiffany@DrEd.com, Telefon: +49 (0) 711 8998
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