Berlin (ots) –

Quelle: (ots/Helden Publishing UG)

Hopfenhelden.de, Deutschlands größtes, unabhängiges Onlinemagazin
über Craft Beer, hat seine Leser gefragt: Welches sind eure liebsten
Pale Ales, Porter, IPAs? Das sind die Gewinner.

Keine Frage: Die Craft Beer Bewegung hat in den letzten Jahren
ordentlich Schwung in den deutschen Biermarkt gebracht. Gefühlt
taucht alle Nase lang eine neue Brauerei auf. Neben die altbekannten
„Fernsehbiere“ haben sich ganz mutig im Supermarktregal die bunten
und irgendwie anderen Flaschen und Dosen der Craft Brauer gesellt.
Doch je mehr Bier da ist, desto mehr drängt sich die Frage auf:
Welches davon ist wirklich gut? Bei welchem lohnt es sich, ein paar
(viele) Cent mehr zu bezahlen? Welches Craft Bier ist das Beste?

PALE ALE: Störtebeker Braumanufaktur – Atlantik Ale (Stralsund)
INDIA PALE ALE: Brewdog – Punk IPA (Ellon, Schottland, UK)
NEW ENGLAND IPA: Sudden Death Brewing – The Wolfman Ate My Homework
(St.Peter Ording)
WEISSBIER: Schneider Weisse G. Schneider&Sohn: Tap5 – Meine
Hopfenweisse (Kelheim)
BERLINER WEISSE: BRLO – Berliner Weisse (Berlin)
GOSE: Inselbrauerei Rügen – Baltic Gose (Rambin, Rügen)
BOCKBIER: Schneider Weisse G. Schneider&Sohn: Tap6 – Mein Aventinus
(Kelheim)
PORTER/STOUT: Stone Brewing – Xocoveza (Berlin)
LAMBIC/GEUZE/KRIEK: Lindemans – Lindemans Kriek (Vlezenbeek, Belgien)

Eine ausführliche Übersicht über alle Kategorien, Teilnehmer und
Sieger (auch Plätze Zwei bis Fünf) gibt es auf
https://www.hopfenhelden.de/hopfenheldens-liebling-2019/

Hopfenhelden.de ist das älteste, unabhängige Onlinemagazin über
gutes (Craft) Bier. Seit 2013 berichtet die Biersommelière und
Journalistin Nina Anika Klotz mit ihrem Team aus freien Autorinnen
und Autoren sowie ExpertInnen aus der Braubranche über die Menschen
hinter der neuen Bierbewegung und ihre Biere. Im November rief sie
ihre Leserinnen und Leser auf, beim großen Peoples‘ Choice Award
„Hopfenheldens Liebling 2019“ für ihre Lieblingsbiere abzustimmen.
„Zu erfahren, was Brauerinnen und Brauer sich bei der Rezeptur eines
Bieres gedacht haben, ist immer sehr interessant“, so die
Bierexpertin. „Ich finde auch die Meinungen von Profis wie
Biersommeliers wertvoll und hilfreich. Aber welche Biere den
allermeisten Bierliebhaberinnen und -liebhabern schmecken – das ist
total spannend. Denn bei allem Bohei um das Thema Craft Bier – am
Ende geht es doch einfach um Bier, das wirklich gut schmeckt und Spaß
macht.“

In der Kategorie India Pale Ale (IPA), nach wie vor der
Darling-Bierstil aller Craft Beer BrauerInnen und Craft TrinkerInnen,
gewannen wahre Craft Beer Pioniere: Die schottische Brauerei Brewdog
ist mit viel Power in den deutschen Markt eingestiegen – und hat
dabei überzeugt. Ihr „Punk IPA“ wurde zum besten in Deutschland
verfügbaren IPA gewählt, einigermaßen dicht gefolgt von der Münchner
Crew Republic („Drunken Sailor“ IPA) und den Amerikanern von Stone
Brewing, die ihr „Stone IPA“ in Berlin brauen.

Beim Pale Ale, der kleinen Schwester des IPA, räumte die
Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund ab. Und auch in der
Kategorie „New England IPA“ (eine Sonderform des IPA) rockten Brauer
von der Küste: Hier gewannen die Gypsie-Brauer Sudden Death Brewing
aus St. Peter Ording.

Sauerbiere werden seit zwei Jahren mehr und mehr Thema. Allen
voran die Berliner Weisse erlebt hier ein Revival. Das Original war
fast schon ausgestorben, jetzt haben die Craft Brauer aus der
Hauptstadt ihm wieder knacksaures Leben eingehaucht, hier führt die
Brauerei BRLO die Liste der Gewinner an, gefolgt vor den ebenfalls
Berlinern Schneeeule und Brauerei Lemke.

Natürlich standen auch traditionelle Bierstile zur Abstimmung.
Überraschend (oder auch nicht) der Sieger in der Kategorien Weißbier
und Bock: Bei aller Begeisterung für die Neulinge der Bierwelt, für
Start-Ups und frisch gegründete Mikrobrauereien, fiel die Wahl der
Hopfenheldenleser in beiden Fällen auf die Privatbrauerei G.
Schneider & Sohn (Schneider Weisse).

Darüber hinaus hatten die Teilnehmer der Umfrage die Möglichkeit,
ihr absolut total allerliebstes Bier anzugeben, das
ohne-jede-Frage-verdammt-beste, was sie 2018 getrunken haben. In der
Kategorie „Hopfenheldens Unicorn“ gewannen die Augsburger Brauer von
Frau Gruber, gefolgt von der Brauerei Flügge in Frankfurt am Main.
Das in dieser Kategorie am häufigsten genannte Bier war das „Sonoma
Extra Brut IPA“ der Kreativbrauerei Kehrwieder in Hamburg.

Als beliebtester Bierstil landete das IPA auf Platz Eins, gefolgt
von Pale Ale – mit einem hauchdünnen Vorsprung vor dem Pils.

Um auf die Longlist der Biere für „Hopfenheldens Liebing 2019“ zu
kommen, musste jedes Bier mindestens drei der fünf
Hopfenhelden-Kriterien für Craft Beer entsprechen: „Nach unserer
Definition ist Craft Beer kreativ: ungewöhnliche Biere, seltene
Bierstile, oder auch gängige Bierstile mit einem besonderen Twist“,
erklärt Biersommelière Nina Anika Klotz. „Craft Beer wird im
weitesten Sinne handwerklich gebraut, Qualität und Liebe zur
Braukunst schlagen Effizienz und Über-Automatisierung. Bei Craft Beer
gibt es immer einen oder mehrere Menschen, die dafür stehen. Es ist
kein anonymes Konzernprodukt, ist unabhängig. Und nicht zuletzt muss
es schmecken – nicht jedes Bier allen Menschen. Aber die Biere müssen
Charakter haben.“

Außerdem war für den Leserwettbewerb eine gute Verfügbarkeit der
Biere Voraussetzung. Rund 1600 Leser haben an die Umfrage
teilgenommen.

Hopfenhelden-Gründerin Nina Anika Klotz freut sich über das seit
Jahren ungebrochen wachsende Interesse an außergewöhnlichen, guten
Bieren. Und das ist kein Berlin-Mitte-Hipster-Ding. Dank Craft Beer
haben Menschen angefangen, über Bier nachzudenken, und zu erkennen,
dass Bier eben kein Industrieprodukt sein muss – sondern es durchaus
mehr oder weniger handwerkliche Alternativen aus der Region gibt.
„Die Craft Beer Bewegung hat für eine neue, gesteigerte Wertschätzung
des vermeintlichen Allerweltprodukts Bier gesorgt“, so Klotz. „Und
wir reden hier nicht von den abgefahren verrücktesten Imperial Double
whatever IPAs. Wir reden von jedem gut gemachten, mit Wissen und
Liebe gebrauten, ehrlichen Bier, das Spaß macht zu trinken.“

Mehr Informationen, Ergebnisse und Bilder unter
www.Hopfenhelden.de

Pressekontakt:
Nina Anika Klotz
Gründerin Hopfenhelden.de
Autorin & Biersommelière
Nina@Hopfenhelden.de
Tel.: 0179-1369510
www.Hopfenhelden.de

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/133176/4146352