Winnenden (ots) –

Quelle: (ots/Alfred Kärcher GmbH & Co. KG)

Experten geben Entwarnung bei der Reifenwäsche

Die Expertenorganisation DEKRA und der Reinigungsspezialist
Kärcher haben im Rahmen einer Studienarbeit untersucht, ob die Reifen
eines Autos bei der Fahrzeugwäsche durch den Wasserstrahl eines
Hochdruckreinigers beschädigt werden können. Nach Auswertung der
Ergebnisse gibt DEKRA Reifenexperte Christian Koch Entwarnung: „Mit
der richtigen Arbeitsweise und einem Mindestabstand von 30
Zentimetern zur Oberfläche kann problemlos der Hochdruckreiniger
genutzt werden.“

„Auf der Basis der aktuellen Untersuchung können wir jetzt eine
klare und begründete Handlungsempfehlung für die Reinigung von
Fahrzeugen mit dem Hochdruckreiniger geben“, erklärt Koch. Bisher
standen zahlreiche Behauptungen im Raum, ob und unter welchen
Bedingungen eine Schädigung von Reifen auftreten kann. Diese sind nun
ausgeräumt: Wird der Mindestabstand eingehalten, treten keinerlei
Schäden auf. Bei der Studie wurden Materialproben von Reifen in
mehreren reproduzierbaren Versuchsreihen bearbeitet. Dabei wurden
unterschiedliche Düsen, Wasserdrücke, Abstände und Zeitintervalle
untersucht.

Stets mit flachem Strahl arbeiten

Die Sachverständigen von DEKRA empfehlen zur Reinigung von
Fahrzeugen und Reifen ausschließlich die Verwendung einer
Flachstrahldüse. Diese wird bei nahezu allen Hochdruckreinigern
mitgeliefert. Und auch in Wasch-Centern, Werkstätten, Autohäusern
oder Tankstellen sind die Geräte in der Regel mit solchen Düsen
ausgerüstet, die das Wasser in einem breiten, fächerförmigen Strahl
ausbringen. „Rotations- oder gar Punktstrahldüsen, die für
industrielle Anwendungen oder für den Schmutzabtrag auf Steinflächen
gedacht sind, können die Reifen dagegen durchaus beschädigen und sind
– nicht nur deshalb – für die Fahrzeugwäsche nicht geeignet“, ergänzt
Koch.

Über die DEKRA Studie

Im Rahmen der Untersuchung wurden Versuche mit drei
unterschiedlichen Düsenformen durchgeführt. Zum Einsatz kamen eine
Punktstrahldüse sowie zwei Flachstrahldüsen mit einem Spritzwinkel
von 15° und dem für Endkundenhochdruckreiniger üblichen Winkel von
25°. Getestet wurde die Auswirkung auf Reifenmaterial mit
unterschiedlichen Abständen und Einwirkzeiten. Der Wasserdruck betrug
jeweils 60 bar (Standard bei Wasch-Centern) oder 161 bar, was bei
hochwertigen Hochdruckreinigern für den Hausgebrauch üblich ist. Mit
der 25°-Flachstrahldüse traten ab einem Abstand zur Oberfläche von 25
cm auch bei längerer örtlicher Einwirkung von bis zu fünf Minuten
keine Beschädigungen auf.

Über DEKRA

Seit mehr als 90 Jahren arbeitet DEKRA für die Sicherheit: Aus dem
1925 in Berlin gegründeten Deutschen
Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein e.V. ist eine der weltweit
führenden Expertenorganisationen geworden. Die DEKRA SE ist eine
hundertprozentige Tochtergesellschaft des DEKRA e.V. und steuert das
operative Geschäft des Konzerns. Im Jahr 2017 hat DEKRA einen Umsatz
von mehr als 3,1 Milliarden Euro erzielt. Mehr als 44.000 Mitarbeiter
sind in über 50 Ländern auf allen fünf Kontinenten im Einsatz. Mit
qualifizierten und unabhängigen Expertendienstleistungen arbeiten sie
für die Sicherheit im Verkehr, bei der Arbeit und zu Hause. Das
Portfolio reicht von Fahrzeugprüfungen und Gutachten über
Schadenregulierung, Industrie- und Bauprüfung, Sicherheitsberatung
sowie die Prüfung und Zertifizierung von Produkten und Systemen bis
zu Schulungsangeboten und Zeitarbeit. Die Vision bis zum 100.
Geburtstag im Jahr 2025 lautet: DEKRA wird der globale Partner für
eine sichere Welt.

Über Alfred Kärcher SE & Co. KG

Kärcher ist weltweit führender Anbieter für Reinigungstechnik. Das
Familienunternehmen beschäftigt in 67 Ländern und mehr als 110
Gesellschaften über 12.300 Mitarbeiter. Für einen weltweit
lückenlosen Kundendienst sorgen 50.000 Servicestellen in allen
Ländern. Im Jahr 2017 erzielte Kärcher mit mehr als 2,5 Mrd. Euro den
höchsten Umsatz in seiner Geschichte.

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Alfred Kärcher SE & Co. KG
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