Baierbrunn (ots) –

Quelle: (ots/Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau)

Die Vorweihnachtszeit ist oft turbulent, nach Heiligabend aber
kehrt bei vielen Ruhe ein. „Die Phase kann man gut nutzen, um zu
überlegen, was im letzten Jahr als besonders schwierig erlebt wurde“,
rät Professor Martin Keck vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in
München im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Je klarer man sich
darüber ist, desto besser kann man Bewältigungsstrategien für die
Zukunft entwickeln, um sogenanntem negativem Stress vorzubeugen. Denn
dieser kann, vor allem auf Dauer, zu ernsthaften Erkrankungen führen.
Als Auslöser gelten vor allem Überlastung, zum Beispiel in der Arbeit
oder bei der Pflege von Angehörigen, Zeitdruck, Ziele, die man nicht
erreichen kann, oder das Gefühl, keine Kontrolle mehr über das eigene
Tun zu haben. Wer um das Risiko weiß, kann eher darauf reagieren und
bewusst eine Phase der Entspannung einplanen.

Jeder sollte auch überlegen, was er in diesem Jahr für sich selbst
gemacht hat – weil es ihm Spaß gemacht oder gutgetan hat. Wer eigene
Interessen pflegt, tut damit auch etwas für die psychische
Gesundheit. Freizeitbeschäftigungen können unseren Fokus auf Dinge
lenken, die wir am Leben schätzen. Das schützt davor, in schwarzen
Löchern zu versinken. „Dabei sollte man allerdings darauf achten,
dass die Freizeit nicht auch noch in Stress ausartet“, rät Klaus
Lieb, wissenschaftlicher Geschäftsführer am Deutschen
Resilienz-Zentrum in Mainz.

In der neuen „Apotheken Umschau“ erklären Experten, wie man aus
seinen Kraftquellen schöpfen kann, wie Krisen einen stärker machen
können und warum es hilft, dem Leben einen kleinen
Vertrauensvorschuss zu geben.

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Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 12/2018 B liegt aktuell in
den meisten Apotheken aus.

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