Bad Nenndorf/Leipzig (ots) –

Quelle: (ots/DLRG – Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft)

Vergangenes Wochenende (13.-14.10.) haben in Leipzig die Deutschen
Meisterschaften im Rettungsschwimmen stattgefunden. Rund 1.200
Athleten aus dem ganzen Bundesgebiet waren in die Schwimmhalle der
Universität gekommen, um in fünf Altersklassen die schnellsten Retter
des Landes auszumachen. Mehrere neue Weltrekorde und nationale
Bestzeiten unterstrichen den Höhepunkt der aktuellen Wettkampfsaison.
DLRG-Präsident Achim Haag eröffnete im Leipziger Raatskeller die
Wettkämpfe und wünschte „allen Sportlerinnen und Sportlern viel
Erfolg und faire Wettkämpfe.“ Gleichzeitig nahm Haag die Eröffnung
zum Anlass, um auf die anhaltenden Bäderschließungen in Deutschland
aufmerksam zu machen. Immer weniger Kinder lernten das Schwimmen.
Kommunen fehle oft das Geld und so würden immer mehr Bäder
geschlossen.

Bereits nach dem ersten Wettkampftag zeichnete sich – wie so oft
in dieser Saison – insbesondere ein enges Rennen zwischen den
Sportlern der DLRG Landesverbände Sachsen-Anhalt und Westfalen ab.
Sicherte sich im vergangenen Jahr der Landesverband Westfalen die
Gesamtwertung der 18 Landesverbände, revanchierte sich in diesem Jahr
Sachsen-Anhalt und schob sich am Ende mit 294 Punkten am Konkurrenten
(261 Punkte) vorbei. Dritter wurden die Rettungsschwimmer aus
Rheinland-Pfalz.

In der Club-Wertung war die DLRG Halle-Saalekreis (Sachsen-Anhalt)
der erfolgreichste der rund 100 angereisten Vereine, dicht gefolgt
von der DLRG Luckenwalde (Brandenburg) und Nieder-Olm/Wörrstadt
(Rheinland-Pfalz).

Die Mannschaftswertung in der offenen Altersklasse der Frauen
entschied die DLRG Schwerte für sich. Dabei konnten die Westfälinnen
sogar mit einem neuen Weltrekord in der 4 x 50 Meter Rettungsstaffel
(2:00,83 Minuten) überzeugen. Bei den Männern holten sich die
Sportler der DLRG Anklam den Titel. Unter den Junioren (AK 17/18)
warteten die Athleten der DLRG Verl (Westfalen) mit einem neuen
Weltrekord in der Rettungsstaffel auf und verbesserten die alte Zeit
auf nun 1:48,89 Minuten. Neben den beiden neuen Weltbestzeiten wurden
bei den Wettbewerben in Leipzig auch insgesamt sieben deutsche
Rekorde erzielt.

Die Mehrkampfwertung der Frauen in der offenen Altersklasse
entschied erneut Kerstin Lange (DLRG Harsewinkel, Westfalen) für
sich. Bester Mehrkämpfer bei den Männern war ebenfalls wie im Vorjahr
Danny Wieck (DLRG Anklam, Mecklenburg-Vorpommern).

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des
Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den
Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind
auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen,
Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung
verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit
und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im
Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können. In der DLRG betreiben rund
61.000 meist junge Menschen aktiv den Rettungssport, vom lokalen
Verein bis hin zum internationalen Wettkampf. Vielen von ihnen
konnten dadurch bereits für den Wasserrettungsdienst an den Stränden,
Badesee und in Schwimmbädern begeistert werden.

Weitere Ergebnisse zu den Deutschen Meisterschaften im
Rettungsschwimmen in Leipzig und druckfähiges Bildmaterial finden Sie
unter www.dlrg.de/dm2018.

Pressekontakt:
Martin Holzhause – DLRG Bundesgeschäftsstelle
Tel.: 0 57 23 955 – 442 – E-Mail: kommunikation@bgst.dlrg.de

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