Berlin (ots) –

Quelle: (ots/Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS))

Vier von fünf Kindern achten nach eigenen Angaben selbst darauf,
nicht zu viel von sich im Internet preiszugeben. Dementsprechend hat
mehr als die Hälfte kaum Bedenken, im Internet ausspioniert zu
werden, ergab das LBS-Kinderbarometer. Das heißt aber auch, dass
jedes zehnte Kind mit den eigenen Informationen recht freizügig ist.
Weitere 12 Prozent surfen sogar völlig sorglos im Internet. Befragt
wurden über 10.000 Kinder der 4. bis 7. Klasse.

„Das Surf-Verhalten von Schülerinnen und Schülern unterscheidet
sich im Wesentlichen beim Online-spielen und beim Online-einkaufen“,
sagt Dr. Christian Schröder, Sprecher des LBS-Kinderbarometers:
Beides tun Jungen deutlich häufiger als Mädchen. Bei den drei
wichtigsten Tätigkeiten, Videos schauen, Nachrichten schreiben und
Recherchieren, gibt es dagegen nur marginale Unterschiede. Auch das
Hochladen von Inhalten ist bei beiden Geschlechtern gleich stark
ausgeprägt, zwei von fünf Befragten tun das inzwischen regelmäßig.
Schülerinnen und Schüler in Sachsen und Hessen sind besonders
vorsichtig bei der Online-Kommunikation, in Bremen und Hamburg
dagegen etwas sorgloser. Insgesamt sind jüngere Kinder vorsichtiger
als ältere. Die vollständige Untersuchung gibt es zum Download unter
www.lbs-kinderbarometer.de

Das LBS-Kinderbarometer befragt in Zusammenarbeit mit dem
Deutschen Kinderschutzbund seit 20 Jahren 10.000 Kinder im Alter
zwischen 9 und 14 Jahren (Klasse 4 bis 7 aller Schulformen) nach
ihrer Meinung. Das LBS-Kinderbarometer folgt Artikel 12 der
UN-Kinderrechtskonvention „Berücksichtigung des Kinderwillens“. Es
wird vom Prosoz Institut für Sozialforschung durchgeführt.

Pressekontakt:
LBS-Kinderbarometer, Dr. Christian Schröder, Himmelreichallee 40,
48130 Münster, Tel. 0251 412-5125 oder 0171 76 110 93, Mail:
christian.schroeder@lbswest.de

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