München (ots) –

Quelle: (ots/Moving Adventures Medien GmbH)

Die European Outdoor Film Tour (E.O.F.T.) begeistert seit 18
Jahren mit handverlesenen Dokumentarfilmen aus den Bereichen
Outdoorsport, Abenteuer und Reise. Das Programm und die Sportarten
wechseln jährlich, aber eines bleibt immer gleich: Die E.O.F.T. zeigt
echte Abenteuer. Ohne Schauspieler, ohne Skript, ohne Special
Effects. Nach einem fulminanten Auftakt geht die E.O.F.T. nach einer
kurzen Weihnachtspause im neuen Jahr in die 2. Runde: Ab dem 17.
Januar 2019 tourt Europas größtes Outdoor Film Festival wieder durch
Deutschland. Über 50 weitere Stopps stehen noch bis Mitte Februar auf
der Agenda – von Flensburg bis München, von Köln bis Dresden.

Gezeigt werden acht Kurzfilme mit einer Gesamtlaufzeit von 120
Minuten. Inklusive Rahmenprogramm, Gewinnspielen und Moderation
dauert eine Show insgesamt zwischen 2,5 und 3 Stunden. In diesem Jahr
punktet die E.O.F.T. durch eine bunte Mischung aus Adrenalin, Humor
und herausragenden sportlichen Leistungen. Ein Highlight des
Programms ist der Film „8000+“, in dem sich Paraglider Antoine Girard
alleine auf eine dreiwöchige Hike-and-Fly-Tour durch das
Karakorum-Gebirge begibt. Sein Ziel ist der 8051 Meter hohe Broad
Peak. Schon zweimal ist er daran gescheitert, den Berg zu besteigen.
Nun hofft er, dass die Aufwinde seinen Schirm und ihn auf den Gipfel
tragen – oder sogar darüber hinaus? Wenn ihm das gelänge, hätte er
einen neuen Höhenrekord im Gleitschirmfliegen aufgestellt…

Alle Informationen zur E.O.F.T., den Terminen und den Filmen
finden sich auf www.eoft.eu. Tickets gibt es ab 16.- Euro im lokalen
Vorverkauf und online auf http://Outdoor-Ticket.net.

Die Filme der E.O.F.T. 18/19 im Überblick:

MBUZI DUME – STRONG GOAT

„Mbuzi Dume“: Das ist Swahili und beutet soviel wie „schnelle
Ziege“. Es ist der Spitzname, den die afrikanischen Bergführer Tom
Belz auf seiner Kilimandscharo-Besteigung gegeben haben. Mit dem
Unterschied, dass die „schnelle Ziege“ den Berg nicht auf vier,
sondern auf drei Beinen erklommen hat. Genauer gesagt: auf einem Bein
und zwei Krücken. Denn Tom verlor sein linkes Bein im Alter von 8
Jahren. Seither hat er das Krückenlaufen perfektioniert und steht
auch auf nur einem Bein fest im Leben. Trotzdem hätte er es sich bis
vor kurzem nicht träumen lassen, zum Kilimandscharo zu reisen und
einen Sonnenaufgang auf 5.895 Metern Höhe zu erleben. Und erst recht
nicht, dieses Abenteuer mit dem Menschen zu teilen, der ihm vor 23
Jahren zwar das Bein amputieren musste, aber dadurch auch das Leben
gerettet hat: Dr. Klaus Siegler. Für beide steht die Herausforderung
Kilimandscharo sinnbildlich für die Berge im Leben, die man zwar
bezwingen muss, aber nicht zwangsläufig auch in Höhenmetern messen
kann.

THE A.O.

Adam Ondra ist einer der erfolgreichsten und vielseitigsten
Sportkletterer unserer Tage. Mit „Silence“ kletterte er die
schwierigste Route der Welt und etablierte mit 9c einen neuen
Schwierigkeitsgrad. Auch beim Big-Wall-Klettern hat der Tscheche
gezeigt, was er draufhat: Er wiederholte die „Dawn Wall“ in nur 8
Tagen – bei seinem allerersten Trip ins Yosemite Valley. Sein Körper
scheint die Schwerkraft mühelos zu überwinden. Aber sind es wirklich
nur Muskelkraft und Ausdauer, mit denen Adam Ondra die Routen
bezwingt? Oder ist es nicht vielmehr seine mentale Stärke, die ihn
sogar eine 8a mit verbundenen Augen klettern lässt? Wir nehmen das
Klettertalent in „The A.O.“ genauer unter die Lupe.

A TO B ROLLERSKI

Im Jahr 1988 startet Raimond Dombrovskis den längsten
Trainingslauf seiner Biathlon-Karriere. Auf Rollskiern will er 6700
Kilometer zurücklegen, vom hohen Norden Kanadas bis zur mexikanischen
Grenze. Die Schotterpisten sind holprig, die Leggins hauteng und der
Ausgang des Projekts äußerst ungewiss. Doch es riecht nach Aufbruch.
Nicht nur auf den Straßen Nordamerikas, sondern auch in Raimonds
lettischer Heimat. Er ist überzeugt davon, dass der Zusammenbruch der
Sowjetunion kurz bevorsteht und träumt davon, bei den nächsten
olympischen Winterspielen für die lettische (nicht die sowjetische!)
Biathlon-Mannschaft anzutreten. Doch vorher muss er erst einmal in
Mexiko ankommen.

FROZEN MIND

Chamonix, Schweiz. Hier warten steile und herausfordernde
Abfahrten auf Victor de le Rue und Pierre Hourticq. Ob auf dem
Snowboard oder auf Skiern: Bei all den schmalen Rinnen und
spiegelglatten Eisfeldern, ja sogar Windgeschwindigkeiten bis zu
60km/h bleibt der Spaß nicht auf der Strecke, er fängt gerade erst
richtig an! Und weil immer noch Zeit ist, sich einen kleinen Kicker
zu bauen, gehört bei den Jungs die Schneeschaufel zur
Freeride-Grundausstattung.

VIACRUXIS

Manchmal wird eine Bergtour zum absoluten Albtraum. Auch dann,
wenn man den Gipfel erreicht – oder gerade deswegen. Zum Glück
wissen unsere beiden ambitionierten Alpinisten nicht, was sie auf
dieser Tour erwartet. Wortkarg kämpfen sie sich durch Schnee und Eis.
Doch genau in dem Moment, wo das Gipfelfoto in greifbare Nähe rückt,
nimmt ihre Expedition eine unerwartete Wendung. Ein liebevoll
animierter Stop-Motion-Film über die großen und kleinen Katastrophen
am Berg.

8000+

Im Juli 2016 bricht der Paraglider Antoine Girard auf, um das
Karakorum mit einer dreiwöchigen Hike-and-Fly-Tour zu erkunden. Ganz
allein. Von der Stadt Skardu nimmt er Kurs auf die höchsten Gipfel
des Karakorum-Gebirges. Schon zweimal ist der Franzose daran
gescheitert, den 8051m hohen Broad Peak zu besteigen und vom Gipfel
mit dem Paraglider ins Tal zu fliegen. Nun hofft er, dass die
Aufwinde seinen Schirm und ihn auf den Gipfel tragen – oder sogar
darüber hinaus? Wenn ihm das gelänge, hätte er einen neuen
Höhenrekord im Gleitschirmfliegen aufgestellt. Doch die Luft ist dünn
zwischen den Achttausendern; Starten und Landen noch dazu äußert
heikel. Vor allem, wenn man sich nur eine einzige Person verlassen
kann: sich selbst.

THE FRENCHY

„No problem!“ – Wer Jacques Houots Lebensgeschichte hört, wird
sich wundern, wie der 82-Jährige es geschafft hat, überhaupt so alt
zu werden. Es gab mindestens 23 Gelegenheiten in seinen Leben, wo er
allzu früh das Zeitliche hätte segnen können. Doch er schaffte es
jedes Mal, sich wieder aufzurappeln – und ein Ende ist nicht in
Sicht. Heute verbringt der gebürtige Franzose die meiste Zeit in den
Bergen. In der Nähe von Carbondale (Colorado) ist kein
Mountainbike-Trail und keine Skipiste vor ihm sicher. Dass Jacques
Houot das Leben liebt, lässt er jeden spüren.

NORTH OF NIGHTFALL

Die siebtgrößte Insel Kanadas heißt Axel-Heiberg-Island und liegt
nördlich des Polarkreises. Im Winter ist sie in völlige Dunkelheit
gehüllt und komplett von Schnee und Eis bedeckt. Doch wenn die Sonne
wieder aufgeht, zeigt sie ihr wahres Gesicht. Die von mächtigen
Gletschern durchzogene Gerölllandschaft bietet bestes
Mountainbike-Terrain. Kein Wunder, dass Darren Berrecloth, Carson
Storch, Cam Zink und Tom Van Steenbergen den schier endlosen
Abfahrten nicht widerstehen können.

Über Moving Adventures

Die Moving Adventures Medien GmbH wurde 2001 gegründet und ist auf
die Konzeption, Organisation und Vermarktung von Filmtouren in den
Bereichen Outdoor, Sport, Natur und Abenteuer spezialisiert. Die
bekanntesten Formate der Entertainment-Company mit Sitz in München
sind die European Outdoor Film Tour und die International Ocean Film
Tour. Neben den beiden Eigenproduktionen ist Moving Adventures
Lizenznehmer des Banff Mountain Film Festivals und der Reel Rock. Zum
Portfolio des Unternehmens gehört außerdem die digitale
Ticketplattform Outdoor Ticket. Das Team um die drei Gesch.ftsführer
Joachim Hellinger, Thomas Witt und Stefan Mauerer zählt 35
Mitarbeiter und wird ergänzt durch fünf „On the Road“-Teams mit rund
70 Personen.

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Veronika Wasza / Michael Heidenreich
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