Baierbrunn (ots) –

Quelle: (ots/Wort & Bild Verlag – Baby und Familie)

Wenn Eltern in sozialen Netzwerken Anekdoten oder Fotos aus dem
Familienalltag posten, sollten sie die Kinder in den Beiträgen und
auf Bildern möglichst anonymisieren und nicht frontal zeigen. „Stolze
Eltern zeigen online gerne witzige oder besondere Bilder ihrer
Kinder, aber sie stehen in der Verantwortung, über die Konsequenzen
nachzudenken“, betont Medienpädagogin Mandy Geßner von der
Technischen Universität Dresden im Apothekenmagazin „Baby und
Familie“. „Zum Beispiel, ob sie das Kind so nicht vielleicht der
Lächerlichkeit preisgeben.“ Und Kristin Langer, Mediencoach der
bundesweiten Initiative SCHAU HIN! in Berlin, betont, vielen sei
nicht klar, welche Reichweite ihre Posts haben. Ihr Tipp: „Fragen Sie
sich mal, ob es auch in Ordnung wäre, ein Familienbild oder eine
Anekdote auf einer Plakatwand an der Bushaltestelle zu zeigen. Sie
geben Ihre Info online einer riesigen Öffentlichkeit preis.“ Hinzu
kommt: Das Netz vergisst nichts, und bei vielen Netzwerken tritt man
automatisch die Bildrechte ab. Die Fotos könnten theoretisch in ganz
anderem, im schlimmsten Fall auch kriminellem Zusammenhang verwendet
werden. Deshalb sollten Eltern sich vorher schlaumachen, wie sich die
Veröffentlichungen absichern lassen: Sie zum Beispiel nur für
ausgewählte Kontakte sichtbar machen, Ortsbestimmungen deaktivieren.
Im aktuellen „Baby und Familie“-Heft geben die Expertinnen praktische
Tipps zum Umgang mit Smartphone und Co. im Familienalltag.

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Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 10/2018 liegt aktuell in den
meisten Apotheken aus.

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