Berlin (ots) –

Quelle: (ots/Stiftung EVZ)

Emotionen machen Geschichte: Mit einer gemeinsamen Ausstellung
zeigen die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) und
die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den Einfluss von
Gefühlen auf Politik und Gesellschaft. „Die Macht der Gefühle.
Deutschland 19 | 19“ illustriert, wie Angst, Hoffnung, Liebe oder Wut
in den vergangenen 100 Jahren geschichtliche Ereignisse geprägt
haben. Historische Bilder, Zitate und Kurztexte sowie multimediale
Begleitangebote vermitteln prägnant, dass Gefühle Motor von Reform-
und Demokratisierungsprozessen waren, aber auch politisch
instrumentalisiert und manipuliert wurden.

Quelle: (ots/Stiftung EVZ)

„In politischen Debatten und gesellschaftlichen Diskursen erleben
wir, wie selbst unbewusste Emotionen Entscheidungen beeinflussen
können. Ihre Wirkmächtigkeit und Manipulierbarkeit zu kennen hilft,
Gefühlen bewusst zu begegnen“, so Andreas Eberhardt,
Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ.

Quelle: (ots/Stiftung EVZ)

Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung,
betont: „Die Macht von Gefühlen wird oft unterschätzt. Vor allem im
öffentlichen Leben gelten negative Emotionen als etwas, das man
unterdrücken und beherrschen muss. Die Ausstellung soll
verdeutlichen, wie Gefühle historische Entwicklungen und
Entscheidungen beeinflusst haben. Damit soll das Verständnis für
historische Abläufe und scheinbar unausweichliche Folgen erhöht
werden.“

Schirmherr der Ausstellung ist Bundesaußenminister Heiko Maas. Ute
Frevert, Historikerin und Direktorin des Berliner
Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, hat die Ausstellung
gemeinsam mit Ihrer Tochter Bettina Frevert,
Politikwissenschaftlerin, entwickelt. Anlass der Ausstellung sind
acht runde Jahrestage im Jahr 2019: unter anderem die Gründung der
Weimarer Republik (1919), der Beginn des Zweiten Weltkrieges (1939)
und die doppelte deutsche Staatsgründung (1949).

Die Ausstellung kann in den Sprachen Deutsch, Englisch,
Französisch, Russisch oder Spanisch über die Webseite
www.diemachtdergefuehle.de bestellt werden. Sie ist als Poster-Set
für eine Schutzgebühr von 30 Euro bzw. 50 Euro erhältlich. Verfügbar
sind weitere Formate wie Roll-Ups, Hartschaumtafeln oder Banner.
Weitere Informationen sowie Bildmaterial finden Sie unter
www.machtdergefuehle.de.

Über die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)

Die Stiftung EVZ wurde im Jahr 2000 gegründet, um
Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter während der Zeit des
Nationalsozialismus zu entschädigen. Seit 2001 leistet die Stiftung
EVZ zudem humanitäre Hilfe für Überlebende, fördert die
Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und stärkt
zivilgesellschaftliches Engagement in Mittel- und Osteuropa.

Über die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat den
gesetzlichen Auftrag, die umfassende Aufarbeitung der Ursachen,
Geschichte und Folgen der Diktatur in SBZ und DDR zu befördern, den
Prozess der Deutschen Einheit zu begleiten und an der Aufarbeitung
von Diktaturen im internationalen Maßstab mitzuwirken.

Pressekontakt:

LUDWIG UND TEAM GmbH
Sandra Berger
Johnsallee 62
20148 Hamburg
Tel. +49 (0) 40 45 01 41-25
Fax +49 (0) 40 45 01 41-40
E-Mail: s.berger@ludwigundteam.com

Weitere Informationen:
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ
Kathrin Wiermer
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
Tel. +49 (0) 30 25 92 97-24
Fax +49 (0) 30 25 92 97-11
E-Mail: wiermer@stiftung-evz.de
www.stiftung-evz.de

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Jan Tilman Günther
Kronenstraße 5
10117 Berlin
Tel. +49 (0) 30 31 98 95-225
Fax +49 (0) 30 31 98 95-210
E-Mail: t.guenther@bundesstiftung-aufarbeitung.de
www.bundesstiftung-aufarbeitung.de

Original-Content von: Stiftung EVZ, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/129525/4168889