Köln/Madrid (ots) –

Quelle: (ots/GLOBALG.A.P. Foodplus GMBH)

Zahl der GRASPevaluierten Erzeuger in Spanien steigt

Erzeuger, Einzelhändler und Handelsgesellschaften auf der ganzen
Welt stehen zunehmend unter dem Druck der Öffentlichkeit und der
Medien, wenn es um Risiken und Probleme im Zusammenhang mit der
Nachhaltigkeit der Lieferketten bei Frischerzeugnissen geht. Dieser
Druck wird sich künftig noch verstärken, weshalb die Lösungsfindung
wichtiger denn je ist. GLOBALG.A.P. lädt Besucher und Aussteller dazu
ein, am Messestand der Organisation auf der Fruit Attraction
vorbeizuschauen und darüber zu diskutieren, wie GLOBALG.A.P. sie
unterstützen kann, die Herausforderungen nach mehr Nachhaltigkeit in
Ihrem Geschäftsbereich zu meistern.

GLOBALG.A.P. hat eine Reihe von Standards entwickelt, die den
Akteuren im Bereich Frischerzeugnisse dabei helfen, Herausforderungen
im Bereich der Nachhaltigkeit, z. B. soziale Fragen, Nutzung von
Wasser oder die Pilzart TR4, die zu Erkrankungen bei Bananenstauden
führt, zu bewältigen. Die Standards wurden so konzipiert, dass sie
auf dem bestehenden GLOBALG.A.P. System zur Erfüllung von
Markterfordernissen in den Bereichen Guter landwirtschaftlicher
Praxis (G.A.P.), Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit
aufbauen und das System weiter verbessern.

„Fragen der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (CSR)
und Rückverfolgbarkeit sind zentrale Anliegen von GLOBALG.A.P.
Angesichts dieser hohen Anforderungen möchten wir alle Beteiligten
dazu einladen, mit uns über mögliche Lösungen für diese Probleme zu
diskutieren. Wir müssen eng zusammenarbeiten, um die künftigen
Herausforderungen bewältigen zu können. Der GLOBALG.A.P. Standard
kann dabei in vielerlei Hinsicht helfen und nützlich sein“, so
Kristian Moeller, Geschäftsführer von GLOBALG.A.P.

GRASP steht für GLOBALG.A.P. Risiko-Einschätzung für Soziale
Belange von Arbeitern (GLOBALG.A.P. Risk Assessment on Social
Practice)

Es handelt sich um ein freiwilliges Zusatzmodul zum sofortigen
Einsatz, das entwickelt wurde, um soziale Kriterien in einem
landwirtschaftlichen Betrieb zu bewerten. Es befasst sich mit
spezifischen Aspekten der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes
und sozialer Belange von Arbeitern. 74 % aller GLOBALG.A.P.
zertifizierten Erzeuger in Spanien haben eine GRASP-Evaluierung
erhalten, was einem Anstieg um 57 % seit August 2017 entspricht. Der
größte Anteil und die höchste Zahl an GRASP-evaluierten Erzeugern
entfallen auf Spanien und Italien.

TR4-Instrument für die Biosicherheit

Fusarium oxysporum f. sp . cubense – Tropical Race 4 (TR4), auch
bekannt als „Foc 4“ oder „Panama-Krankheit“, stellt gegenwärtig die
größte Bedrohung für den Bananensektor dar. Mit dem Instrument für
die Biosicherheit steht landwirtschaftlichen Betrieben ein Plan zur
Risikominderung zur Verfügung, der die Einschleppung (und/oder die
weitere Verbreitung) des TR4-Erregers verhindern kann.

Das SPRING-Programm steht Erzeugern, Händlern und dem
Lebensmitteleinzelhandel gleichermaßen offen, die ihre Bemühungen in
Bezug auf eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung in der
Landwirtschaft verdeutlichen und nachweisen möchten.

Über GLOBALG.A.P.

GLOBALG.A.P. ist eines der führenden globalen
Zertifizierungsprogramme mit der Aufgabe, Landwirte und Händler
zusammen zu bringen, um sichere Lebensmittel zu produzieren und zu
vermarkten, knappe Ressourcen zu schützen und eine nachhaltige
Zukunft zu sichern. www.globalgap.org

Pressekontakt:
GLOBALG.A.P. c/o FoodPLUS GmbH
Claudia Meifert
Public Relations
Tel.: +49 (0) 221-57776-997
E-Mail: meifert@globalgap.org

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