Berlin (ots) –

Quelle: (ots/co2online gGmbH)

Mieter und Hauseigentümer sollten vor dem Jahresende ihre
Zählerstände ablesen. Darauf weist die gemeinnützige
Beratungsgesellschaft co2online im Rahmen der vom
Bundesumweltministerium beauftragten Kampagne „Mein Klimaschutz“ hin.
So lassen sich vor allem bei Preiserhöhungen unnötige Kosten
vermeiden. Außerdem fällt es dadurch leichter, den Energieverbrauch
und die CO2-Emissionen zu senken.

Bei Preiserhöhung Zählerstand dem Versorger mitteilen

Falls höhere Preise zum Beispiel für Strom oder Erdgas angekündigt
wurden, ist der aktuelle Zählerstand dem Versorger mitzuteilen.
Ansonsten wird der Verbrauch geschätzt. Bei Strom kann ein zu hoch
geschätzter Zählerstand einen durchschnittlichen Haushalt rund 5 bis
10 Euro kosten.

Zählerstände möglichst monatlich ablesen

Wer seine Zählerstände regelmäßig abliest, kann seinen
Energieverbrauch und seine CO2-Emissionen einfacher senken. Denn so
ist das Sparpotenzial genauer zu ermitteln. Am größten ist es in der
Regel beim Heizen. Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung mit
Erdgas-Zentralheizung sind laut aktuellem Heizspiegel im Schnitt 790
Euro zu zahlen. Im günstigsten Fall sind es dagegen 270 Euro weniger.
Online-Ratgeber wie der Heizkostenrechner auf www.heizspiegel.de
berechnen das Sparpotenzial.

Durch das regelmäßige Ablesen und Auswerten von Zählerständen
fallen außerdem Änderungen schneller auf. So können Mieter und
Eigentümer überraschende Nachzahlungen vermeiden und defekte Geräte
erkennen. Experten empfehlen, die Zähler mindestens einmal pro Monat
abzulesen.

Energieverbrauch prüfen – per App oder online

Für das Auswerten von Zählerständen und Rechnungen gibt es
praktische und kostenlose Werkzeuge. Mit der App EnergieCheck (iOS
und Android) zum Beispiel lassen sich Zählerstände direkt am Zähler
speichern und analysieren. Je häufiger Zählerstände eingetragen
werden, desto besser. Auf Wunsch erinnert die App ans Ablesen. Mehr
als 73.000 Mal wurde der EnergieCheck bislang installiert.

Mit dem Online-Energiesparkonto (www.energiesparkonto.de) ist eine
genauere und besonders übersichtliche Auswertung möglich. Interaktive
Diagramme machen auch Erfolge beim Energiesparen sichtbar und
erleichtern Vergleiche zum Vorjahr oder Vorjahresmonat. Rund 110.000
Menschen nutzen das Energiesparkonto bereits.

Hinweis für die Redaktionen:

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Über „Mein Klimaschutz“ und co2online

„Mein Klimaschutz“ (https://www.mein-klimaschutz.de) ist eine
Mitmachkampagne des Bundesumweltministeriums, realisiert von
co2online. Sie motiviert Verbraucher, den eigenen CO2-Fußabdruck
dauerhaft zu verkleinern.

Die gemeinnützige co2online GmbH (https://www.co2online.de) setzt
sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Seit
2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten
Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren.
Unterstützt wird co2online von der Europäischen Kommission, dem
Bundesumweltministerium sowie Partnern aus Medien, Wissenschaft und
Wirtschaft.

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