Baierbrunn (ots) –

Quelle: (ots/Wort & Bild Verlag – Gesundheitsmeldungen)

Eine besondere Reise, ein Tango- oder ein Sprach-Kurs, ein
Motorbootführerschein – manche Träume begleiten Menschen von der
Jugend bis ins Alter. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und der
letzte Arbeitstag vorbei ist, beginnt eine Lebensphase, in der sich
viele Menschen wieder an halb vergessene Träume erinnern oder neue
Träume entwickeln. „Heute ist es nicht mehr so ungewöhnlich wie
früher, dass auch Ältere sich weiterentwickeln möchten“, erläutert
Professorin Susanne Wurm vom Institut für Psychogerontologie der
Universität Erlangen-Nürnberg im Apothekenmagazin „Senioren
Ratgeber“. Für Ältere sei es eine „Riesenchance“, sich auf neue
Erfahrungen einzulassen, so die Alternsforscherin: „Die
Vorstellungen, die wir vom Alter haben, üben großen positiven
Einfluss auf unsere Gesundheit aus.“ Mittlerweile weiß man, dass das
Gehirn noch bis ins hohe Alter neue Nervenzellen ausbildet und
vernetzt. Für kreative Tätigkeiten ist diese Tatsache besonders gut
erforscht. „Die Erfahrung, Neues lernen zu können, macht glücklich
und stärkt das Selbstbewusstsein“, sagt der Neuropsychologe Professor
Eckart Altenmüller von der Hochschule für Musik, Theater und Medien
Hannover. Aber auch andere neue Erfahrungen haben große positive
Wirkungen auf das Gehirn – Hauptsache, es wird auf verschiedenen
Ebenen gefordert.

Damit Träume im Alter noch Wirklichkeit werden, sollten sie
langsam und systematisch angegangen werden. Am Anfang steht die genau
Definition des Ziels: Was will ich schaffen, wie viel Zeit möchte ich
dafür aufwenden, wer kann mir dabei helfen? Bei einigen Anbietern,
etwa Volkshochschulen, gibt es eigene Kurse für Senioren. Die
Psychologin Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe
rät, Probe- und Schnupperangebote zu nutzen und sich nicht zu viel
vorzunehmen. Weitere Tipps zum Thema gibt der neue „Senioren
Ratgeber“.

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Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 9/2019 liegt aktuell in den
meisten Apotheken aus.

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Katharina Neff-Neudert
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