Stein (ots) –

Quelle: (ots/Faber-Castell)

Der Einsatz von Tablet und Smartphone gehört heutzutage zur
täglichen Routine. Da ist die Frage durchaus berechtigt, ob damit das
Ende der Handschrift gekommen ist. Simple Dinge wie die
handgeschriebene Einkaufsliste oder Dankeskarte sind aus unserem
Alltag dennoch nicht wegzudenken, und so weisen Verfechter der
Handschrift beharrlich auf deren Vorzüge hin – zurecht.

Jedes Jahr am 23. Januar wird weltweit der Internationale Tag der
Handschrift gefeiert. Unter der Schirmherrschaft der Writing
Instrument Manufacturers Association (WIMA) bemüht sich die
Initiative seit 1977, den Einfluss des handschriftlichen Schreibens
auf unser Leben hervorzuheben.

Diverse Studien haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen
dem Schreiben mit der Hand und neuronaler Aktivität gibt, der sich
positiv auf verschiedene Aspekte der Kreativität, Feinmotorik und der
kognitiven Fähigkeiten auswirkt. Schreiben trägt außerdem dazu bei,
die Hirnaktivität zu steigern und die Fähigkeiten des Lesens,
Schreibens und kritischen Denkens zu fördern. Eine von der American
Psychological Association veröffentlichte Studie von Dr. George Early
ergab, dass Erstklässler, die in der Lage waren, in Schreibschrift zu
schreiben, bessere Noten erzielten als diejenigen, die in
Druckbuchstaben schrieben. Laut Edouard Gentaz, Professor für
Entwicklungspsychologie an der Universität Genf, hilft uns das
„Zeichnen“ und Verbinden von Buchstaben nämlich, während des
Schreibens unser Sprachverständnis zu stärken. Der Grund: Wir haben
ein Körpergedächtnis. Wir können später den Buchstaben mit
Leichtigkeit wiedererkennen, weil unser Gehirn beim Schreiben jede
Bewegung lenken musste.

Positive Wirkung in jedem Alter

Doch das Schreiben mit der Hand bringt auch Vorteile, die über die
Lernmethodik hinausgehen. Sich beispielsweise nach einem langen Tag
ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um Ideen, Wörter oder Sätze zu
Papier zu bringen, trägt zum Stressabbau bei und ermöglicht es
unserem Gehirn, zur Ruhe zu kommen und zu entspannen. Gleichzeitig
wird unser Gedächtnis stimuliert und der Geist jung gehalten.
Schreiben ist darüber hinaus der Kreativität förderlich. Nicht
umsonst bevorzugen große Schriftsteller Papiermanuskripte, weil diese
ihnen die Möglichkeit geben, immer wieder in den Text hineinzugehen,
um Korrekturen vorzunehmen und zu reflektieren. Graphologen zufolge
spiegelt sich in der Handschrift sogar die Persönlichkeit eines
Menschen wider. So heißt es beispielsweise, dass eine feine, lesbare
Schreibe einer Person zuzuordnen ist, die in schwierigen Situationen
flexibel ist. Und letztlich drücken wir mit unserer Handschrift all
unseren Gedanken unseren ganz persönlichen Stempel auf.

Faber-Castell ist eines der weltweit führenden Unternehmen für
hochwertige Produkte zum Schreiben, Zeichnen und kreativen Gestalten
sowie dekorativer Kosmetikprodukte. Mit über zwei Milliarden Blei-
und Farbstiften pro Jahr und rund 8.000 Mitarbeitern ist
Faber-Castell der bedeutendste Hersteller von holzgefassten Stiften
weltweit. Heute ist das Unternehmen in über 120 Ländern vertreten und
verfügt über eigene Produktionsstätten in neun sowie
Vertriebsge-sellschaften in 23 Ländern weltweit. Das 1761 gegründete
Industrieunternehmen Faber-Castell ist eines der ältesten der Welt
und in seit neun Generationen im Besitz derselben Familie. Seine
führende Position auf dem internationalen Markt verdankt das
Unternehmen der traditionellen Selbstverpflichtung zu höchster
Qualität und der großen Zahl von Produktinnovationen.

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