London, Donnerstag (ots/PRNewswire) –

– Die US-Importe aus China sanken im ersten Quartal 2019 um rund 15 %
gegenüber dem Vorjahr, so die Juli-Ausgabe der Global Economy Watch
von PwC.
– Die Importe aus einer Gruppe von acht weiteren asiatischen
Volkswirtschaften – Bangladesch, Indien, Indonesien, Malaysia,
Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam – stiegen um mehr als 16 %.
– Die Erhöhung der Zölle tragen zur globalen Verlangsamung des
Warenhandels und des verarbeitenden Gewerbes bei.
– Die Analyse von PwC zeigt, dass die wachsende globale
Energieeffizienz ein Bereich für einen wesentlichen
Wachstumstreiber ist.

Die erste Zollrunde, die die US-Regierung Anfang des Jahres auf
die chinesischen Importe verhängt hat, hat nach einer heute von PwC
veröffentlichten Analyse erhebliche und nachweisbare Auswirkungen auf
den Welthandel gezeigt.

Die Juli-Ausgabe der Global Economy Watch von PwC betonte, dass
die US-Importe aus China im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahr
um rund 15 % zurückgegangen sind. Dieser Herbst hat anderen
regionalen Handelspartnern Chancen eröffnet, denn die Importe in die
USA aus einer Gruppe von acht weiteren asiatischen Volkswirtschaften
– Bangladesch, Indien, Indonesien, Malaysia, Südkorea, Taiwan,
Thailand und Vietnam – stiegen um mehr als 16 %.

Mike Jakeman, Senior Economist bei PwC UK, sagt:

Die Wirtschaft kann manchmal hinter der Politik zurückbleiben,
aber wir sehen jetzt harte Wirtschaftsdaten über die Auswirkungen der
Spannungen zwischen den USA und China. Davon haben andere
Volkswirtschaften in der Region profitiert: Wenn sich dieser Trend
fortsetzt, wird er zu einem schnelleren Wirtschaftswachstum
insbesondere in Vietnam, Südkorea und Taiwan beitragen.

Wenn es jedoch Ihr Ziel ist, in erster Linie die
Handelsungleichgewichte zu beseitigen, dann sind bilaterale Zölle ein
unvollkommenes Instrument: Importsubstitution kann das Problem
einfach anderswo wiederherstellen. Da Vietnam wettbewerbsfähiger als
China wird, belief sich das Handelsdefizit der USA gegenüber Vietnam
im ersten Quartal auf 13,5 Mrd. $, verglichen mit 9,3 Mrd. $ im
gleichen Quartal vor einem Jahr.

Die Juli-Ausgabe der Global Economy Watch bewertet auch die
Besorgnis über das Risiko einer weiteren globalen Rezession, da sich
die Handelsstaus auf die Stimmung der Unternehmen und die Nachfrage
nach Exporten auswirken.

Mike Jakeman sagt weiter:

Sicherlich sind die Aussichten für die größten Volkswirtschaften
der Welt weniger positiv als vor 18 Monaten. Anfang 2018 erlebten wir
das schnellste und synchronste Wachstum seit Beginn der globalen
Finanzkrise. Seitdem haben die Verschärfung des Handelskonflikts
zwischen den USA und China, eine Reihe von Stolpersteinen in Europa
und weitere Kämpfe in langsam wachsenden Schwellenländern die
Stimmung bei Unternehmen und Politikern verändert.

Allerdings ist für 2019 in allen wichtigen Märkten der USA, Chinas
und der Eurozone mit einem schwächeren Wachstum zu rechnen. Die USA
profitierten von einer einmaligen Steuersenkung im Jahr 2018. Die
chinesische Regierung kühlt ihre Wirtschaft weiterhin sehr langsam
ab, während die Eurozone nach einigen Jahren über dem Trend liegenden
Wachstums in den Jahren 2016-17 Korrekturen vornimmt. Dass sich diese
drei Volkswirtschaften gleichzeitig abgekühlt haben, war alarmierend,
aber die Fundamentalfaktoren bleiben stark.

Steigende Energieeffizienz bietet Chancen für die Zukunft

In einem Sonderbericht über die globale Energie hat PwC außerdem
festgestellt, dass die Weltwirtschaft Energie bei der Schaffung von
Wirtschaftswachstum viel effizienter nutzt. Im Jahr 1990 benötigte
sie rund 181 kg Öläquivalent, um 1.000 $ des globalen BIP in KKP zu
produzieren. Im Jahr 2015 benötigte er 123 kg, was einer
Effizienzsteigerung von mehr als einem Drittel entspricht. Wir
denken, dass dieser Trend noch weiter voranschreiten muss, was
bedeutet, dass bis 2040 1.000 $ des BIP durch 78 kg Öläquivalent
erwirtschaftet werden könnte. Eine höhere Energieeffizienz ist
entscheidend für die Eindämmung des Klimawandels und stellt
gleichzeitig sicher, dass die Weltwirtschaft weiterwächst und die
Weltbevölkerung wohlhabender wird.

Der Bericht nennt den strukturellen wirtschaftlichen Wandel und
technologischen Fortschritt als die beiden Treiber dieses Trends. Er
untersucht die Auswirkungen beider Faktoren in den 20 Ländern, die
die größte Verbesserung der Energieintensität seit 1990 erlebt haben.

Mike Jakeman fügt hinzu:

Unsere Analyse zeigt, dass wir in den letzten 30 Jahren erhebliche
Fortschritte bei der Steigerung unserer Energieeffizienz gemacht
haben, und unsere Prognosen für die nächsten 20 Jahre deuten darauf
hin, dass es noch Raum für wesentliche Verbesserungen gibt.

Dies ist eine positive Tatsache für die Weltwirtschaft, da es
darauf hindeutet, dass Regierungen und Unternehmen weiterhin eine
Klimapolitik verfolgen können, die den Energieverbrauch begrenzt,
ohne das Wirtschaftswachstum zu stoppen.

Die neueste Global Economy Watch finden Sie hier:
https://www.pwc.com/gx/en/issues/economy/global-economy-watch.html

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