Leipzig (ots) –

Quelle: (ots/MDR Mitteldeutscher Rundfunk)

Um den Jahreswechsel vor 40 Jahren verwandelte eine gewaltige
Kaltfront Deutschland binnen weniger Stunden in eine Schneehölle. Der
MDR erinnert mit einem Programmschwerpunkt im Fernsehen, einer
HbbTV-App sowie einem Webangebot an die Wetterkatastrophe. Auftakt
ist am Mittwoch, 2. Januar, um 20.15 Uhr, mit der Dokumentation
„Sechs Tage Eiszeit“.

Quelle: (ots/MDR Mitteldeutscher Rundfunk)

Der neue 90-minütige-Film „Sechs Tage Eiszeit“ erzählt die
Ereignisse an den sechs Katastrophentagen in der DDR und in der
Bundesrepublik. Aus neu erschlossenem Archivmaterial, Amateurfilmen,
historischen Fotos und Interviews mit Zeitzeugen entsteht ein
facettenreiches und chronologisch exaktes Bild der Ereignisse von
damals. Aufwendige Animationen verdeutlichen die besondere
Wetterkonstellation und beschreiben eindrucksvoll, wie zwei extrem
unterschiedliche Luftmassen in der Mitte Europas aufeinander prallten
und zum Chaos führten.

Zusatzangebot online und via HbbTV-App

Umfangreiche Informationen, einordnende Artikel sowie ein
Interview mit der Filmautorin Katja Herr finden Interessierte im Web
unter mdr.de/katastrophenwinter. Über die HbbTV-App „Der
Katastrophenwinter 78/79“ können die Nutzerinnen und Nutzer weiteres
Zusatzmaterial abrufen: Zeitzeugen-Interviews, Fotogalerien, ein Quiz
und Clips mit dem MDR-Wetterexperten Thomas Globig, der die damalige
Situation aus Meteorologen-Sicht erklärt. Dort ist der Film auch
schon vor der TV-Ausstrahlung verfügbar.

Der HbbTV-Standard ist in fast jedem Smart-TV integriert und wird
ganz einfach mit einem Druck auf die rote Taste bzw. den „Red Button“
der TV-Fernbedienung aktiviert.

Der Programmschwerpunkt wird fortgesetzt mit dem Film:

„Party, Stasi, Stromausfall – der Katastrophenwinter in Oberhof“

Er zeigt, wie die Wetterkatastrophe die Energieversorgung in der
DDR beinahe lahmlegte und in den Bezirken Suhl, Gera und Erfurt zum
Blackout führte. „Party, Stasi, Stromausfall – der Katastrophenwinter
in Oberhof“ von Dirk Schneider läuft am Donnerstag, 3. Januar 2019,
um 21.00 Uhr im MDR-Fernsehen.

Durch die extreme Kälte gefriert die sehr wasserhaltige
Braunkohle, mit der die DDR zu 75 Prozent ihren Strom erzeugt, in den
Bahnwaggons. Die Kraftwerke können nicht mehr ausreichend Energie
liefern, das Netz droht sich abzuschalten. Die Bezirke Suhl, Gera und
Erfurt sind vollständig von der Stromversorgung abgeschnitten. Auch
im Interhotel PANORAMA in Oberhof, wo sich das „Who is Who“ der DDR
trifft, fällt nach Mitternacht der Strom aus. Zeitgleich wird einer,
der wohl spektakulärsten Spionagekrimis der DDR im noblen PANORAMA
eingefädelt. Auf dessen Höhepunkt ein großer Teil der
Auslandsaufklärung der DDR auffliegt.

Beide Dokumentationen sind bereits vor der TV-Ausstrahlung auch in
der MDR-Mediathek abrufbar.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Sendereihe „Lebensretter“ am
Donnerstag, 3. Januar, um 20.15 Uhr ebenso mit dem Katastrophenwinter
1978/79 wie auch die MDR-Nachmittagsmagazine, die Landesfunkhäuser
und das Nachrichtenradio MDR AKTUELL.

Ab 25. Dezember finden Sie alle Informationen zum Angebot
gebündelt unter www.mdr.de/katastrophenwinter.

Weitere honorarfreie Fotos unter www.ardfoto.de

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Birgit Friedrich,
Tel.: (0341) 3 00 65 45, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/7880/4152358