Berlin (ots) – Zum erneuten Nichteinhalten von Zusagen im Zuge der
sogenannten „Griechenland-Rettung“ durch die griechische Regierung
äußert sich Prof. Dr. Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD, wie
folgt:

„Wieder einmal bestätigt sich das, wovor die AfD immer gewarnt
hat: Die ständigen Rettungsorgien haben Griechenland kein bisschen
diszipliniert. Griechenland sitzt nach wie vor auf einem gigantischen
Schuldenberg von rund 180 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die
kürzlich beschlossene Rückzahlung von Krediten ist ein Spiel auf
Zeit, das vor allem die Gläubiger trifft, da deren Kredite entwertet
werden, was einer Enteignung gleichkommt. Die Annahme, dass eines
Tages überhaupt Schulden aus Athen zurückgezahlt werden, ist naiv und
eine Irreführung der Steuerzahler. Griechenland hat es offenbar immer
noch nicht geschafft, auf die Beine zu kommen. Geht die Krise in
Italien wieder los, wird Griechenland mitgerissen.

Und nun führt Griechenland die Gläubigerstaaten erneut am
Nasenring durch die Manege, indem es Zusagen, wie etwa Sparmaßnahmen,
die als Bedingung für die Auszahlung der verbleibenden Kredittranche
in Höhe von 15 Milliarden Euro vereinbart wurden, nicht einhält. Das
war vorherzusehen. Es ist kaum vorstellbar, dass Finanzminister
Scholz und Kanzlerin Merkel nicht gewusst haben, dass Griechenland
seine Zusagen nicht einhalten und stattdessen auf andere Maßnahmen
setzen würde. Die Auszahlung der verbleibenden Kredittranche muss in
jedem Fall verhindert werden.“

Pressekontakt:
pressestelle@afd.de
Pressestelle Bundesvorstand
Alternative für Deutschland

Schillstraße 9 / 10785 Berlin

Original-Content von: AfD – Alternative für Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/110332/4023544