Düsseldorf (ots) –

Quelle: (ots/Messe Düsseldorf)

Weltleitmessen in Düsseldorf erreichen Höchstwerte: Deutliche
Umsatz- und Gewinnsteigerung im veranstaltungsstarken Messejahr 2019
erwartet

Die Messe Düsseldorf hat auch im ruhigen Veranstaltungsjahr 2018
eine starke Performance gezeigt: Der Umsatz der Messe Düsseldorf
Gruppe erreichte rund 290 Mio. Euro; der Umsatz der Messe Düsseldorf
GmbH rund 260 Mio. Euro – das sind drei Prozent mehr als erwartet. So
startet das Unternehmen mit Rückenwind in das veranstaltungsstarke
Messejahr 2019. Hierfür erwartet die Messe Düsseldorf GmbH einen
Umsatzanstieg auf 320 Mio. Euro.

Für das Jahr 2018 kann die Messe Düsseldorf bereits vor der
finalen Bilanzierung ein positives Resümee ziehen. Aufgrund der
üblichen Messezyklen, die bis zur Vier-Jahres-Taktung reichen, fanden
zwar weniger Messen statt, diese jedoch sehr erfolgreich. So
erzielten die Düsseldorfer Weltleitmessen wire & Tube, EuroCIS,
ProWein, CARAVAN SALON und boot Höchstwerte bei Aussteller- und
Besucherzahlen. Die Messe Düsseldorf GmbH erwirtschaftete einen
Umsatz von rund 260 Mio. Euro (Vorjahr 340 Mio. Euro) – und liegt
damit drei Prozent über Plan. Das Jahresergebnis der GmbH nach
Steuern beträgt rund zwölf Millionen Euro (Vorjahr 57 Millionen
Euro). Für das Geschäftsjahr 2018 ist wiederum die Zahlung einer
Dividende geplant. Über die endgültige Höhe werden die Gremien im
zweiten Quartal 2019 entscheiden. Das Ergebnis der GmbH ist neben der
zyklisch geringeren Veranstaltungszahl beeinflusst durch Investments
in die Digitale Transformation, zusätzliches Personal in den starken
Messejahren 2019 und 2020, die Geländeoptimierung sowie die globalen
Portfolios. Bei der Messe Düsseldorf Gruppe lag der Konzernumsatz bei
rund 290 Millionen Euro (Vorjahr 367 Millionen Euro). „Die im
Messegeschäft üblichen zyklischen Schwankungen haben geringere
Gesamterlöse hervorgerufen. Wir haben jedoch auch in dem
veranstaltungsschwachen Jahr 2018 bewiesen, dass wir ertragreich
wirtschaften“, so Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH. „Dadurch starten wir sehr
gut ins veranstaltungsstarke Messejahr 2019, in dem wir unter anderem
die K ausrichten, die weltgrößte Kunststoffmesse. Darüber hinaus
freuen wir uns besonders auf die 50. boot Düsseldorf und die 25.
ProWein.“

Die Messe Düsseldorf GmbH rechnet aufgrund der höheren
Veranstaltungszahl für 2019 mit einem Umsatz von rund 322 Millionen
Euro und einem Jahresergebnis nach Steuern von rund 26 Millionen
Euro. Wachstum bei bestehenden und neuen Veranstaltungen Insgesamt
organisierte die Messe Düsseldorf GmbH im Jahr 2018 auf ihrem
Messegelände am Rhein 26 Veranstaltungen (Vorjahr 29), davon 15
Eigen- und elf Partner- und Gastveranstaltungen. Die Ausstellerzahl
bei den Eigenveranstaltungen stieg um 3,1 Prozent auf 22.800
(Vorveranstaltungen 22.112) und die Besucherzahl wuchs um 3,6 Prozent
auf 1.020.000 (Vorveranstaltungen 984.048). „Unsere Weltleitmessen
wachsen und wir züchten eigene Start-ups, die sich erfreulich
entwickeln. Die PRINT & DIGITAL CONVENTION wird kommendes Jahr zu
ihrer dritten Ausgabe erneut wachsen. Gleiches gilt für die tasc, die
weltweit erste Messe für Autoglas, Smart Repair und
Fahrzeugaufbereitung. Zur zweiten Ausgabe nehmen wir sogar eine
Hallenerweiterung vor“, so Dornscheidt. „Unser Vorteil: Statt
übergeordneter Messen für die Gesamtwirtschaft bieten wir eine enorme
Bandbreite hochspezialisierter Messen für einzelne Industrien, die
aufzeigen, was Digitalisierung und Co. für die verschiedenen Branchen
konkret bedeutet.“ Um langfristig erfolgreich zu bleiben, treibt die
Messe Düsseldorf drei Schwerpunktthemen neben der Weiterentwicklung
ihres Portfolios voran: Internationalisierung, Geländeoptimierung und
Digitale Transformation.

Internationalisierung:

Abfederung zyklusbedingter Schwankungen Die Messe Düsseldorf ist
nach der Eröffnung der neuen Auslandsvertretung in Colombo/Sri Lanka
am 1. Januar 2019 nun mit 77 Auslandsvertretungen, sechs
ausländischen Tochtergesellschaften und weiteren internationalen
Beteiligungen in 141 Ländern vertreten. „Wir bauen unsere
internationalen Aktivitäten weiter aus, um der Marktnachfrage in
einer immer globaleren Wirtschaftswelt entgegen zu kommen, mehr
internationale Aussteller und Besucher für die Weltleitmessen an
unserer Homebase Düsseldorf zu gewinnen und zyklusbedingte
Schwankungen durch ein stabiles Auslandsgeschäft immer besser
abzufedern“, so Dornscheidt. „In China und vor allem im
Wachstumsmarkt Indien konnten wir im Jahr 2018 Zuwächse verzeichnen.
Intensiv arbeiten wir an unserem Ziel, den Auslandsanteil des
Konzernumsatzes bis 2030 von derzeit knapp 22 Prozent auf 25 Prozent
zu steigern“, so Dornscheidt. Von den insgesamt rund 63 Millionen
Euro, die der Konzern 2018 im Ausland erwirtschaftet hat, entfallen
28,2 Millionen Euro auf Russland, 16,4 Millionen Euro auf China, 4,9
Millionen Euro auf Singapur und 3,9 Millionen Euro auf die USA.
Insgesamt hat die Messe Düsseldorf im Ausland 58 Eigenveranstaltungen
und Beteiligungen realisiert. Insbesondere in dynamischen
Zukunftsmärkten mit hohem Wachstumspotenzial wie Afrika, Südamerika
und dem mittleren Osten baut sie ihr internationales Geschäft unter
dem Dach der vier großen Düsseldorfer Weltleitmessen interpack
(Processing & Packaging), MEDICA (Health & Medical Technologies), K
(Plastics & Rubber) und wire & Tube (Metals & Flow Technologies)
weiter aus. Von den insgesamt vier neuen Veranstaltungen im Jahr 2018
fanden zwei im Ausland statt. 2019 kommen sechs neue Auslandsmessen
und -beteiligungen dazu. Hierzu zählt auch die neue Verpackungsmesse
pacprocess MEA aus der interpack-Familie, die ab Dezember 2019
jährlich in Kairo stattfinden wird: „Für die pacprocess MEA gehen wir
neue Wege: Ein Beirat aus Vertretern ägyptischer
Regierungsorganisationen und internationaler Unternehmen der Food-,
Pharma- und Süßwarenindustrie, wie beispielsweise Coca Cola, Merck
und Mondelez, wird die neue Veranstaltung unterstützen – ein Novum
für eine Messe außerhalb unserer Homebase Düsseldorf. Die enge
Verzahnung mit Politik und Wirtschaft unterstreicht den Rückhalt
unserer neuen Veranstaltung“, erläutert Werner M. Dornscheidt. Der
positive Rückkopplungseffekt für den Messeplatz Düsseldorf bestätigt
die Globalisierungsstrategie des Unternehmens. Der Anteil der Gäste
aus dem Ausland steigt seit Jahren. 2018 kamen 74 Prozent
ausländische Aussteller auf Eigenveranstaltungen in Düsseldorfer
(Vorveranstaltungen 72 Prozent); bei ausländischen Besuchern waren es
31 Prozent (Vorveranstaltungen 29 Prozent). „Zu unseren
Veranstaltungen im Kompetenzfeld Maschinen, Anlagen & Ausrüstungen
kamen sogar 77 Prozent ausländische Aussteller und knapp 70 Prozent
internationale Besucher. Unsere Eigenveranstaltungen am Rhein konnten
damit erneut Spitzenwerte aufweisen, die für deutsche
Industriegütermessen einzigartig sind“, betont Dornscheidt. Vor allem
die ProWein (86 Prozent), die MEDICA (82 Prozent) und die Valve World
Expo (81 Prozent) zeigten einen hohen Grad an Internationalität unter
den Ausstellern. Die stärksten Quoten bei den internationalen
Besuchern erreichten die MEDICA (72 Prozent), die glasstec (70
Prozent) und die Valve World Expo (68 Prozent).

Das hohe internationale Renommee der Düsseldorfer Weltleitmessen
zahlt sich nicht nur für das Unternehmen, sondern auch für die Region
Düsseldorf aus: Dem Fiskus beschert das Düsseldorfer Messe-,
Kongress- und Eventgeschäft einer Studie des ifo-Instituts zufolge
durchschnittlich steuerliche Mehreinnahmen von 36,3 Millionen Euro
pro Jahr. Hinzu kommen Kaufkrafteffekte von 1,66 Milliarden Euro und
16.664 Jobs, die durch die Düsseldorfer Messe- und Kongressmacher und
ihre Veranstaltungen in der Region gesichert werden.
Geländeoptimierung: Servicefaktor für Kunden Um auch zukünftig so
wettbewerbsfähig und attraktiv für Kunden zu bleiben, hält die Messe
Düsseldorf ihre Flächen und Räumlichkeiten auf der Höhe der Zeit – in
Bezug auf Technologie, Funktionalität, Komfort und Architektur. Im
Herbst 2019 wird die Neue Messe Süd – bestehend aus dem
architektonisch anspruchsvollen Eingang Süd und der neuen Halle 1 –
eröffnet. Sie ist von Beginn an durchgängig ausgebucht. Ihre Premiere
feiert die Halle 1 mit der Gastveranstaltung expopharm, nahtlos
gefolgt von den Düsseldorfer Weltleitmessen K und MEDICA. „Dies
zeigt, dass wir nah am Bedarf unserer Kunden bauen“, so Dornscheidt.
Insgesamt 140 Millionen Euro fließen in dieses Projekt – alles
subventionsfrei.

Die 12.027 Quadratmeter große Halle 1 wird bis zu 10.000 Menschen
Platz bieten. Hinzu kommen im ersten Obergeschoss sechs verglaste
Konferenzräume à 200 Quadratmeter für je 198 Personen. Einer der
neuen Konferenzräume ragt ins Foyer des neuen Eingangs Süd, das 2.112
Quadratmeter an Veranstaltungsfläche bietet. Vor dem Eingang Süd
wird sich in 20 Metern Höhe das 7.800 Quadratmeter große Vordach über
einen Platz mit Taxivorfahrten, Haltestellen für den öffentlichen
Personennahverkehr und den Eingang zur neuen Tiefgarage erstrecken.
Das CCD Congress Center Düsseldorf, das mit einem Übergang direkt an
die Halle 1 angebunden ist, erhält dank des Bauprojekts ein neues
Gesicht und weitet seine Kapazitäten aus.

Die Neue Messe Süd ist Teil des Masterplans Messe Düsseldorf 2030,
in dessen Zuge seit der Jahrtausendwende bereits die Hallen 6, 7a, 8a
und 8b, der Neubau des Eingangs Nord und die Komplettmodernisierung
von sieben Hallen fertiggestellt wurde. Dazu Dornscheidt: „Wir gehen
davon aus, dass wir in den nächsten zwölf bis 15 Jahren Investitionen
in Höhen von 720 Mio. Euro für Baumaßnähmen tätigen werden. Über die
Einzelmaßnahmen werden unsere Aufsichtsgremien entscheiden.“

Digitale Transformation: Investition in die Zukunft

Die Messe Düsseldorf ist eine der weltweit wichtigsten Plattformen
zur Präsentation digitaler Innovationen verschiedener Industrien. Sie
treibt selbst die Digitalisierung des Formats Messe und des eigenen
Unternehmens voran. „Wir begrüßen immer mehr hochqualifizierte Kunden
und Entscheidungsträger auf unseren Messen. Denn gerade in zunehmend
digitalen Zeiten ist der persönliche Kontakt wichtiger denn je“, so
Dornscheidt. „Vor allem angesichts des umfassenden Wandels von
Wirtschaft und Gesellschaft ist es essenziell, dass die weltweiten
Akteure einzelner Industrien zusammenkommen, ihre Innovationen
präsentieren, Trends diskutieren und gemeinsam neue Entwicklungen
initiieren. Hierfür bieten wir ihnen die idealen Präsentations- und
Kommunikationsplattformen, beste digitale Infrastruktur und
Services.“ Sämtliche Prozesse der Messe Düsseldorf sind digital.

Schon heute wickelt sie zwischen 80 und 90 Prozent der Verkäufe
von Fläche, Services und Tickets etc. digital ab, ca. 75 Prozent
ihres Gesamtumsatzes macht sie digital. Von Anfang an hat die Messe
Düsseldorf den Trend zur Digitalisierung aufgegriffen und
vorangetrieben. Schon 1995 hatte die drupa eine der weltweit ersten
eigenen Messe-Webseiten. Die neuesten Entwicklungen sind unter
anderem ein komplett neues Online-Ordersystem, das einem gängigen
Online-Shop nachempfunden ist, ein geodatenbasierter Hallenplan und
ein neues Digitales Visitor Information System mit Wayfinding. Der
interaktive Hallenplan basiert auf den Geodaten des
Open-Source-Projektes „Open Street Map“ und stellt die Messe
Düsseldorf in einen weltweiten Kartenkontext. Darin lassen sich unter
anderem die Aussteller einer Messe punktgenau darstellen und ihre
Profile aufrufen. In Kombination mit den neuen D:VIS-Stelen (34
interaktive Stelen mit Touchscreen) ermöglicht dies Wayfinding auf
dem gesamten Messegelände: d.h. die Laufstrecke wird von der
jeweiligen Stele bis hin zum betreffenden Aussteller angezeigt. Der
interaktive Hallenplan ist darüber hinaus in die Messe-Apps
integriert und von allen mobilen Geräten aus nutzbar.

Um der Digitalisierung noch mehr Gewicht zu verleihen, gründete
die Messe Düsseldorf 2017 den neuen Unternehmensbereich „Digitale
Strategie und Kommunikation“. Dieser passt intern die Organisation,
die IT und die Unternehmensprozesse an, um agiles Arbeiten zu
optimieren und den Anforderungen der zunehmend digitalisierten Welt
gerecht zu werden. Extern arbeitet der Bereich daran, bestehende
Geschäftsmodelle weiter mit digitalen Angeboten zu verzahnen und
langfristig neue Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Die Messe Düsseldorf Gruppe*:

Mit rund 290 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2018 konnte die Messe
Düsseldorf Gruppe ihre Position als eine der erfolgreichsten
deutschen Messegesellschaften behaupten. Auf den Veranstaltungen in
Düsseldorf präsentierten in diesem Messejahr rund 26.800 Aussteller
1,14 Mio. Fachbesuchern ihre Produkte. Damit stiegen sowohl
Aussteller- und Besucherzahlen im Vergleich zu den
Vorveranstaltungen. Am Standort Düsseldorf finden rund 50 Fachmessen
in den fünf Kompetenzfeldern „Maschinen, Anlagen & Ausrüstungen“,
„Handel, Handwerk & Dienstleistungen“, „Medizin & Gesundheit“,
„Lifestyle & Beauty“ sowie „Freizeit“ statt, darunter 22 eigene N°
1-Messen sowie derzeit 15 starke Partner- und Gastveranstaltungen.
Dazu kommen etwa 2.800 Kongresse, Firmenevents, Tagungen und Meetings
der Tochtergesellschaft Düsseldorf Congress mit rund 640.000
Kongressbesuchern. Außerdem organisiert die Messe Düsseldorf Gruppe
70 Eigenveranstaltungen, Beteiligungen und Auftragsveranstaltungen im
Ausland und ist eine der führenden Exportplattformen weltweit.
Besonders hoch ist die Internationalität bei Investitionsgütermessen
der Messe Düsseldorf GmbH. Auf den Eigenveranstaltungen im
Kompetenzfeld „Maschinen, Anlagen & Ausrüstungen“ kamen 2018 rund 77
Prozent der Aussteller und 70 Prozent der Fachbesucher aus dem
Ausland an den Rhein, insgesamt besuchten Kunden aus rund 180 Ländern
Messen in Düsseldorf. Vertriebsstützpunkte für 141 Länder (77
Auslandsvertretungen), Tochtergesellschaften in 6 Ländern sowie
weitere internationale Beteiligungen bilden das globale Netz der
Unternehmensgruppe.

*Alle Zahlen vorbehaltlich der finalen Bilanzierung

Pressekontakt:
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Dr. Andrea Gränzdörffer
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