Delmenhorst (ots) –

Quelle: (ots/TÖNNJES E.A.S.T. Infrastruktur Invest GmbH)

Fahrzeugen rund um den Globus eine Identität geben, ein System
zwischen Behörden und Autofahrern schaffen und das Ganze so sicher
und modern wie möglich gestalten – das hat sich das Delmenhorster
Unternehmen TÖNNJES zur Aufgabe gemacht. Mit der jüngsten Übernahme
gelingt dem Konzern nun der Schritt zum Weltmarktführer: Am 20.
Dezember hat TÖNNJES den Anteil der Utsch AG und damit die Mehrheit
an der Utsch Tönnjes International GmbH übernommen. Damit scheidet
der Wettbewerber endgültig aus der Gesellschaft aus.

Quelle: (ots/TÖNNJES E.A.S.T. Infrastruktur Invest GmbH)

Während TÖNNJES in den letzten Jahren als Technologielieferant
agiert hat, wird das Unternehmen jetzt zum Systemanbieter, der von
der Kennzeichenproduktion bis zur Schaffung eines zentralen
Zulassungsregisters, alle Bereiche der Fahrzeugregistrierung und
-identifikation aus einer Hand bietet. Bis heute hat der neue Konzern
bereits an 50 Standorten im Ausland Beteiligungen gegründet und
beschäftigt mit seinen Partnern rund 2.000 Mitarbeiter weltweit.

Lokale Beteiligungen im Ausland

Anstatt nur ins Ausland zu exportieren, setzt TÖNNJES auf das
nachhaltige Geschäftsmodell der lokalen Beteiligungen. „Wir sind nach
wie vor ein Familienunternehmen und verfolgen das Ziel, langfristig
mit unseren Partnern vor Ort zu arbeiten“, sagt Geschäftsführer
Dietmar Mönning. „Für den jeweiligen Staat sind wir damit ein
verlässlicher Lieferant und Produzent. Ob in den USA, Kanada,
Brasilien oder Südafrika – überall übernehmen wir Verantwortung
direkt im Land. Wir lernen die Staaten und ihre Bedürfnisse besser
kennen und können die benötigten Systeme den dortigen Anforderungen
anpassen.“ Zudem unterstütze der Konzern so die lokale Wirtschaft, da
Arbeitsplätze entstehen. Und durch die deutlich kürzeren
Transportwege trägt es seinen Teil zum Umweltschutz bei. Die
philippinischen Behörden haben TÖNNJES zum Beispiel Anfang des Jahres
mit der Produktion von rund 5,5 Millionen Kennzeichen und
RFID-Aufklebern für den Inselstaat beauftragt. Dazu hat der Konzern
eine Kooperation in Manila gegründet, wo seitdem Nummernschilder und
elektronische RFID-Labels für Autos, Motorräder und Roller
hergestellt und personalisiert werden.

TÖNNJES setzt internationale Strategie als Systemanbieter fort

„Unsere Partner, die Behörden und Regierungen profitieren von der
Übernahme“, so Mönning. „Wir sind noch zuverlässiger und stärker,
weil die Strukturen jetzt homogener sind, wir schneller entscheiden
und effizienter handeln können.“ Auch die Geschäftsführung und das
Management der Utsch Tönnjes International, die künftig nur noch
unter dem Namen TÖNNJES INTERNATIONAL GmbH auftritt, bleiben
bestehen.

Der Konzern setzt seine erfolgreiche Strategie fort: „Wir wollen
die Identifikation von Fahrzeugen so modern und sicher wie möglich
gestalten – mit internationaler Erfahrung, aber lokaler Präsenz“,
erklärt Mönning. Dazu forscht und entwickelt TÖNNJES selbst an
Technologien unter dem Aspekt Industrie 4.0. Bei der italienischen
Münze entsteht zurzeit die erste vollautomatische
Kennzeichenproduktion der Welt; in Dubai kommt ein System
intelligenter Pressen (IDePRESS) zum Einsatz, welches verhindert,
dass Autoschilder eine falsche Nummer erhalten. Die Automatisierung
und das Einbinden von Präge-Robotern (IDeROBOT) sorge für ein
Höchstmaß an Sicherheit. „Unsere Maschinen lassen sich nicht
manipulieren, jeder Produktionsschritt kann nachverfolgt werden.
Selbst dann, wenn das Kennzeichen schon auf der Straße unterwegs
ist“, erklärt Mönning.

Zukunftstechnologie made in Germany: Digitale Kennzeichen zur
Fahrzeugerkennung

Um das Nummernschild endgültig fälschungssicher zu machen, hat
TÖNNJES es digitalisiert: Das sogenannte IDePLATE ist ein Kennzeichen
mit integriertem RFID-Chip (Ucode DNA), auf dem lediglich eine
einmalige, verschlüsselte Identifikationsnummer gespeichert ist, die
von autorisierten Lesegeräten entziffert und mit der staatlichen
Datenbank abgeglichen werden kann – Stichwort Electronic Vehicle
Identification (EVI). „Diese Erfindung ist einmalig auf der Welt“,
sagt Dietmar Mönning. „Es wird die Erkennung von Fahrzeugen
revolutionieren.“ Ergänzt durch einen
RFID-Windschutzscheibenaufkleber, dem IDeSTIX, verhindert das System
die Manipulation von Autoschildern, die Fälschung von Plaketten und
den Missbrauch gestohlener Kennzeichen. In vielen Ländern sind
IDePLATE und IDeSTIX bereits an den Fahrzeugen.

Für die Entwicklung kooperiert TÖNNJES mit zwei Unternehmen, die
ebenfalls Weltmarktführer in ihren Märkten sind. NXP Semiconductors
ist ein Halbleiterhersteller, der den Ucode DNA Chip, also den
RFID-Chip im IDePLATE, konzipiert hat. Kathrein ist ein Hersteller
für Satellitentechnik und Antennen und hat die Lesegeräte für die
elektronische Fahrzeugidentifikation entwickelt.

Pressekontakt:
Carsten Eicke
TÖNNJES E.A.S.T. Infrastruktur Invest GmbH
Syker Str. 201
27751 Delmenhorst
Tel.: +49 4221 795 315
pr@toennjes.com

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/125710/4153216