Hamburg (ots) –

Quelle: (ots/DIE ZEIT)

Der parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin der
Verteidigung, Peter Tauber (CDU), hat vorgeschlagen, eine
Bundeswehrkaserne nach der Soldatin Friederike Krüger (1789-1848) zu
benennen. „Frauen sind zum Glück inzwischen nicht nur an der Spitze
des Ministeriums fester Bestandteil der deutschen Streitkräfte“,
schreibt Tauber in einem Gastbeitrag in der Wochenzeitung DIE ZEIT.
„Sie dienen nicht nur vorbildlich, sondern sie haben auch Vorbilder
verdient.“ Deshalb sei für ihn klar: „Es wird höchste Zeit für eine
Soldatin als Namensgeberin einer Kaserne der Bundeswehr.“

Friederike Krüger hatte sich 1813 als Mann verkleidet und unter
falschen Namen einem preußischen Infanterie-Regiment angeschlossen,
um gegen die französische Fremdherrschaft zu kämpfen. Nachdem sie
entdeckt wurde, erlaubte ihr Kaiser Friedrich Wilhelm III., unter
ihrem Namen weiter im Heer zu dienen. „Sie war in ihrer Bereitschaft,
alles für ihr Vaterland einzusetzen und für die Freiheit zu kämpfen,
so wie wir das auch heute von Soldatinnen und Soldaten erwarten, ein
Vorbild“, schreibt Tauber. Der CDU-Politiker war bis Anfang 2018
Generalsekretär seiner Partei.

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