Eschborn (ots) –

Quelle: (ots/Randstad Deutschland GmbH & Co. KG)

Die Verwaltung soll digitaler werden – so möchten es die
Bundesregierung, Länder und auch Kommunen. Dazu benötigen die
Verwaltungen in Deutschland geschultes Personal. Aber in der Praxis
hängt der Öffentliche Sektor bei der digitalen Weiterbildung für die
Bediensteten deutlich hinterher. Zu diesem Ergebnis kommt eine
aktuelle Befragung des Randstad Arbeitsbarometers.

Im öffentlichen Sektor fehlt es empfindlich an Digitalkompetenzen

Nur 39% der Befragten im Öffentlichen Dienst berichten, dass ihr
Arbeitgeber die Beschäftigten in Digitalkompetenzen weiterbildet.
Dabei gäbe es genau dort auf dem Weg in die digitale Gesellschaft
viel zu tun. Die Bundesregierung hat als Teil der sogenannten
„Digitalen Agenda“ das Regierungsprogramm „Digitale Verwaltung 2020“
vorgelegt, dessen Umsetzung aber stockt. Die digitale Transformation
der Verwaltung läuft in Deutschland nur schleppend an – Behörden
klagen über Unterlagen auf Papier, veraltete technische Ausstattung
und mangelnde Vernetzung untereinander. Hinzu kommt, dass viele
öffentliche Stellen in Deutschland an Personalmangel leiden.

Junge Talente anziehen

„Durch mehr digitale Weiterbildung kann der Öffentliche Dienst
seine Mitarbeiter besser fördern und sich gleichzeitig als
attraktiverer und moderner Arbeitgeber positionieren“, erklärt Dr.
Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie. Ohne digitale
Weiterbildung ist der Öffentliche Dienst für junge Talente weder als
Arbeits- noch als Ausbildungsort attraktiv, so Bildungsexperte
Kahlenberg: „Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung sind aber nicht
nur für junge Menschen ein wichtiger Faktor bei der Wahl des
Arbeitgebers, denn Bildung erhält auf Dauer die Erwerbsfähigkeit und
das ist auch für eine zunehmend alternde Belegschaft von Bedeutung.
Und natürlich ist es heute auch nicht mehr zeitgemäß, mit viel Papier
und Faxgerät zu arbeiten anstatt am digitalen Arbeitsplatz.“ Wenn
hier nicht zeitnah ein Umdenken im öffentlichen Sektor stattfindet,
wird die digitale Verwaltung auch 2020 noch in ferner Zukunft liegen.

Über Randstad Gruppe Deutschland

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550
Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3
Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende
Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen
unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben
der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe
unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services,
Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen
passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer
Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung
unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung
sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für
Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und
Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als
Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000
einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als
Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten
Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und
gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von
rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern
täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist
Randstad der größte Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen
Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland
GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago,
Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad
Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher
der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard
Jager.

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