Mainz (ots) –

Quelle: (ots/3sat)

Freitag, 25. Januar 2019, 21.00 Uhr
Erstausstrahlung

Zum Jahresbeginn trat das Rentengesetz 2019 in Kraft. Mit dem
neuen Rentenpaket will die Bundesregierung vor allem der Altersarmut
entgegenwirken. Es verspricht außerdem Verbesserungen für Mütter,
Geringverdiener und Bezieher einer Erwerbsminderungsrente. Aber geht
die milliardenschwere Reform am Ende zu Lasten der jungen Generation?
Das fragt das 3sat-Wirtschaftsmagazin „makro: Rente – Alt gegen Jung“
am Freitag, 25. Januar 2019, um 21.00 Uhr.

Das Rentengesetz sei der Abschied von der
Generationengerechtigkeit, kritisiert nicht nur der
Arbeitgeberverband. Denn anders als es das Bild von
flaschensammelnden Rentnern vermittelt, ist das Armutsrisiko bei
älteren Menschen geringer als bei jüngeren. Das liegt beispielsweise
an der wachsenden Lohnungleichheit zwischen Jung und Alt. Jüngere
Menschen haben es heute schwerer als ihre Eltern, ein gutes Einkommen
zu erzielen, denn sie haben oft prekäre Jobs und befristete Verträge.

Bald gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Bleibt das
Rentenniveau stabil, wie es die Reform vorsieht, müssen die Jungen
automatisch mehr tragen. Ob die Reform aber tatsächlich den
bedürftigen Rentnern hilft, ist fraglich. Denn wenn Minirenten
steigen, müssen sie in der Regel mit anderen staatlichen
Unterstützungen verrechnet werden. Hilft die Reform also nur den
bessergestellten Rentnern und belastet zusätzlich die nachfolgende
Generation?

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