Frankfurt (ots) –

Quelle: (ots/Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW))

Auf der IKW-Wirtschaftspressekonferenz am 6. Dezember hat der
Verband seine Hochrechnung für den Inlands- und Exportumsatz der
Schönheits- und Haushaltspflege-Industrie 2018 veröffentlicht:

Ob Sonnencreme, Shampoo oder Waschmittel – für Produkte der
Schönheits- und Haushaltspflege investieren Verbraucher in
Deutschland im Jahresvergleich erneut mehr. Der auf das laufende Jahr
hochgerechnete Gesamtwert der verkauften Produkte liegt mit 18,6
Milliarden Euro 1,9 Prozent über dem im Jahr 2017 und auch über den
aktuellen Schätzungen der Wirtschaftsinstitute für die Steigerung des
deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP). In der Sparte
Schönheitspflege beträgt der Wertzuwachs 1,8 Prozent, der Bereich
Haushaltspflege meldet ein Plus von 2,1 Prozent.

Kosmetika können auch 2018 ihren Stellenwert als Wachstumstreiber
des privaten Konsums in Deutschland und damit der Binnenwirtschaft
insgesamt bestätigen. Sonnenschutzmittel, Duschgel und Zahnpasta
zählen seit langem zu den Rennern an den Kassen des Einzelhandels und
zunehmend auch auf den Check-Out-Seiten der
Versandhandelsunternehmen. Pflege und Wohlbefinden, aber auch Stil,
Selbstbewusstsein und persönlicher Ausdruck, den Kosmetika ihren
Verwendern bieten, lassen sich Verbraucher dieses Jahr 13,8
Milliarden Euro kosten. Das entspricht einem Plus von 1,8 Prozent
gegenüber dem Vorjahr.

Die beiden umsatzstärksten Produktkategorien weisen nach der
IKW-Hochrechnung auf Zahlenbasis von IRI Information Resources und
IKW-Mitgliedsfirmen auch die höchsten Zuwachsraten aus: Der Wert der
abgesetzten Haut- und Gesichtspflegemittel beläuft sich auf 3,2
Milliarden Euro oder plus 3,3 Prozent gegenüber 2017.
Haarpflegemittel erzielen 3,1 Milliarden Euro, was einem Plus von
5,1 Prozent entspricht. Ebenfalls deutlich zur Wertsteigerung
beitragen konnten die Mund- und Zahnpflegemittel mit 1,6 Milliarden
Euro (plus 2,2 Prozent).

Dem Trend zur Aufwertung eines behaglichen, sauberen Zuhauses als
Rückzugsort entspricht auch die positive Entwicklung der
Haushaltspflegeprodukte. Mit 4,8 Milliarden Euro investieren
Verbraucher in diesem Jahr 2,1 Prozent mehr in Reinigung und Pflege
von Wäsche, Geschirr, Böden und anderen Oberflächen. Universal-,
Voll- und Colorwaschmittel erlösen 1,3 Milliarden Euro an den Kassen
im Einzelhandel – ein Zuwachs von 4,5 Prozent, Reinigungsmittel
kommen auf 1,1 Milliarden Euro (plus 1,4 Prozent) und
Geschirrspülmittel auf 772 Millionen Euro (plus 3,1 Prozent).

Zum positiven Gesamtbild trug auch der Export bei: Nach
IKW-Hochrechnung auf Basis der Angaben des Statistischen Bundesamtes
werden 2018 Waren der Schönheits- und Haushaltspflege zu
Endverbraucherpreisen im Gesamtwert von 9,5 Milliarden Euro (plus 3,1
Prozent) ausgeführt. Davon beläuft sich der Umsatz mit
Schönheitspflegeprodukten auf 7,2 Milliarden Euro mit einer
Steigerung von plus 2,9 Prozent, Haushaltpflegeprodukte erzielen 2,3
Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 3,6 Prozent entspricht.

Im Jahr seines 50-jährigen Bestehens schauen die
Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Körperpflege- und
Waschmittel optimistisch in die nähere Zukunft:

74 Prozent der Unternehmen beurteilen die zukünftige
Marktentwicklung mit „gut“ oder „sehr gut“. „Unsere Stärke ist die
Nähe zu den Konsumenten. Wir entwickeln Produkte, die Verbraucher in
ihrem täglichen Leben begleiten, Wünsche erfüllen, zu
Selbstbewusstsein und Lebensqualität beitragen. Das wird auch in
Zukunft der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg sein“, so Georg
Held, IKW-Vorsitzender. Entsprechend groß ist aktuell auch die
Bereitschaft der IKW-Mitgliedsunternehmen, durch Investitionen die
Weichen für die Zukunft zu stellen.

48 Prozent der Befragten erwarten größere Investitionen.
IKW-Geschäftsführer Thomas Keiser: „Unsere Branche präsentiert sich
zurecht selbstbewusst. Wir konnten unsere Prognose für 2018 erfüllen
und blicken wieder zuversichtlich in die Zukunft. Für 2019 erwarten
wir erneut ein Wachstum von zwei Prozent.“

Christoph Knoke und Meike Sommer von IRI Information Resources
sowie Dr. Robert Kecskes von der Gesellschaft für Konsumforschung
präsentierten auf der Pressekonferenz Zahlen und Trends zu
Konsummarkt und Verbraucherverhalten. Die Unterlagen hierzu finden
Sie in der Pressemappe.

Weiteres Bildmaterial sowie die gesamte Pressemappe können Sie
sich hier herunterladen: https://www.magentacloud.de/share/6.dsxcfo5r

Kontakt:
Karen Kumposcht
Public Relations/Public Affairs Managerin
Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.
Mainzer Landstraße 55, 60329 Frankfurt am Main
T +49.69.2556-1331 / F +49.69.237631 / kkumposcht@ikw.org /
www.ikw.org / www.twitter.com/ikw_org

Original-Content von: Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (IKW), übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/51480/4137006