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Quelle: (ots/Asklepios Kliniken)

– Zwei neue hochleistungsfähige Notstromaggregate stellen
reibungslosen Klinikbetrieb bei Ausfall des öffentlichen Stromnetzes
sicher
– Autarke Vollversorgung der Klinik mit elektrischer Energie für
mindestens 72 Stunden möglich

Quelle: (ots/Asklepios Kliniken)

Die Asklepios Klinik St. Georg hat ihre Energiezentrale mit zwei
hochleistungsfähigen Notstromaggregaten und einem zusätzlichen
Tanklager für Treibstoff erneuert. Die Inbetriebnahme der mit
Investitionen von 5,4 Millionen Euro Fördermitteln der Stadt Hamburg
errichteten Anlagen ist nach umfangreichen Testarbeiten und Abnahme
durch einen technischen Sachverständigen im November erfolgt.

Quelle: (ots/Asklepios Kliniken)

Für den finalen Leistungstest der neuen Aggregate wurde Mitte
November ein vollständiger Stromausfall in der Klinik simuliert und
die Hauptstromversorgung der Klinik kontrolliert abgeschaltet. Ein
Team aus Technikern, Ärzten und Pflegekräften begleitete die mehrere
Stunden dauernden Tests. „Wir freuen uns, dass durch die neuen
Aggregate im Notfall sogar eine eigenständige Vollversorgung unserer
Klinik mit elektrischer Energie gewährleistet ist. Das bedeutet, dass
wir bei einem Ausfall der öffentlichen Stromversorgung nicht nur wie
bisher über Notstrom für alle sicherheitsrelevanten Geräte, Anlagen
und Bereiche verfügen, sondern mindestens drei Tage einen ganz
normalen Klinikbetrieb vollkommen unabhängig vom öffentlichen
Stromnetz aufrechterhalten können“, sagt Prof. Dr. Christian Sander,
Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik St. Georg.

Die neuen Notstromaggregate haben eine Gesamtleistung von 5.000
Kilowattstunden. Jedes Aggregat besteht aus einem Motor und einem
Generator und hat ein Gewicht von 20 Tonnen. Die Einbringung der
Aggregate in die Energiezentrale der Asklepios Klinik St. Georg
erfolgte mit Hilfe eines 300-Tonnen-Autokrans. Mit je 3.000 PS sind
die beiden neuen Notstromaggregate mehr als doppelt so leistungsfähig
wie die bisherigen. Die Generatoren erzeugen eine Spannung von 10.000
Volt; der produzierte Strom wird in das klinikeigene Stromnetz
eingespeist. „Die Aggregate sind jetzt so leistungsfähig, dass die
Asklepios Klinik St. Georg eine Kleinstadt mit rund 13.500 Einwohnern
drei Tage mit Strom versorgen könnte“, erklärt Daniel Rensing,
Technischer Projektleiter der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH.

Betriebsbereit in 15 Sekunden

Kommt es zu einem Ausfall des öffentlichen Stromnetzes, starten
die beiden Notstromaggregate der Klinik vollautomatisch über
elektrische Anlasser und Starterbatterien. Innerhalb von 15 Sekunden
haben die Aggregate die Betriebsbedingungen sowie stabile Spannungs-
und Frequenzwerte erreicht und schalten sich in das Stromnetz der
Klinik ein. Die Aggregate stellen eine Vollversorgung der gesamten
Klinik mit elektrischer Energie für mindestens 72 Stunden sicher.
Hierzu stehen Tanklager mit einem Volumen von 140.000 Litern
Treibstoff zur Verfügung.

Selbst bei Ausfall eines der beiden Aggregate ist eine
Stromversorgung aller Geräte und Einrichtungen gewährleistet, die der
unmittelbaren Sicherheit von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern
dienen. Dazu zählen Beatmungs- und Narkosegeräte, Beleuchtung,
Aufzüge, Brandmelde- und Feuerlöschanlagen. Zusätzlich zur
Notstromversorgung sind bestimmte medizinische Geräte durch Batterien
gesichert.

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