Berlin (ots) –

Quelle: (ots/ACE Auto Club Europa)

Alle zwei Jahre ist die Hauptuntersuchung (HU) für Pkw gesetzlich
vorgeschrieben. Ohne HU-Plakette keine Weiterfahrt, denn hier geht es
um die Verkehrssicherheit. Umso wichtiger ist es, den
Prüforganisationen keinen Grund zu liefern, einem die Plakette zu
verweigern. Wie man das eigene Auto auch ohne Technikwissen auf den
Test vorbereiten kann, informiert der ACE, Deutschlands zweitgrößter
Autoclub.

HU-Termin vereinbaren

Die Zahl in der Mitte der Plakette verrät, in welchem Jahr die
nächste Hauptuntersuchung (HU) ansteht. Eine grüne Plakette am
Kennzeichen deutet zudem darauf hin, dass die HU noch in diesem Jahr
fällig ist. Betroffene sollten sich schnellstmöglich um einen Termin
bemühen. Doch bevor DEKRA, GTÜ, KÜS oder TÜV das eigene Auto
begutachten, lohnt es sich, es selbst gründlich in Augenschein zu
nehmen, um ein wiederholtes Vorführen, was Zeit und Geld kostet, zu
vermeiden.

Beleuchtung überprüfen

Nicht nur vor der HU, sondern regelmäßig sollte jeder Autofahrer
die gesamte Beleuchtung am Auto kontrollieren. Während defekte
Scheinwerfer bei Dunkelheit schnell ins Auge fallen, sind kaputte
Rückleuchten, Brems- und Blinklichter weniger auffällig aber ebenso
gefährlich. Brennt eine der Warnleuchten am Armaturenbrett, unbedingt
vor der HU einen Werkstattbesuch einplanen.

Reifen untersuchen

Nicht nur der optimale Luftdruck ist wichtig, sondern auch die
Profiltiefe: Reifen sollten nie auf die gesetzliche
Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern abgefahren werden. Der ACE
empfiehlt bei Sommerreifen drei und bei Winterreifen mindestens vier
Millimeter. Auch sollte überprüft werden, dass die Reifen nicht
ungleichmäßig abgefahren sind.

Notfallausrüstung kontrollieren

Im Falle eines Verkehrsunfalls sind Warndreieck und Verbandskasten
im Auto lebenswichtig. Ob beides vorhanden und in gutem Zustand ist,
ist auch in der Hauptuntersuchung entscheidend. Deshalb ist es
ratsam, genauer hinzuschauen und das Verbandszeug auf Vollständigkeit
und Haltbarkeit zu überprüfen.

Klare Sicht garantieren

Ein uneingeschränkter Blick auf das Verkehrsgeschehen muss am
Steuer immer gewährleistet sein. Entsprechend wichtig sind
funktionsfähige Scheibenwischer und ausreichend Wasser in der
Scheibenwaschanlage.

Durch die Waschanlage fahren

Das Auto vor der HU zu säubern, lohnt sich in mehrfacher Hinsicht:
Mögliche Steinschläge in der Frontscheibe, die dringend vor dem
Experten-Check repariert werden müssen, werden sichtbar. Auch
gewährleistet die Reinigung, dass das Kennzeichen sauber und gut
lesbar ist. Vorsichtshalber sollte nach dem Waschgang auch die
sichere Befestigung überprüft werden.

Einmal kräftig hupen

Die Hupe kommt im Normalfall selten zum Einsatz. Nicht zuletzt
deshalb gilt es, spätestens vor jeder HU ihre Einsatzfähigkeit zu
testen. Gerade bei älteren Autos kommt es vor, dass der Signalgeber
mit der Zeit verstummt.

Mit dem Selbstcheck kann das Risiko vor unliebsamen Überraschungen
bei der HU reduziert werden. Etwas Zeit vorab zu investieren lohnt
sich also.

Pressekontakt:
ACE Pressestelle Berlin, Anja Smetanin,
Märkisches Ufer 28, 10179 Berlin,
Tel.: 030 278 725-18, Mail: presse@ace.de

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