Berlin (ots) –

Quelle: (ots/Stiftung EVZ)

Auf Initiative der Bundesregierung startet heute das Programm
„Jugend erinnert“. Teil des Programms sind historisch-politische
Bildungsprojekte und internationale Jugendbegegnungen, die von der
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) umgesetzt
werden. Ziel ist es, der jungen, zunehmend multikulturell geprägten
Generation, aktiven Zugang zur NS-Geschichte zu ermöglichen, um ein
kritisches historisches Bewusstsein zu entwickeln.

Quelle: (ots/Stiftung EVZ)

„Die Stiftung EVZ dankt Außenminister Heiko Maas für diese
wichtige Initiative und freut sich, einen zentralen Teil des
Programms ‚Jugend erinnert‘ durchführen zu können. Unser Ziel ist es,
mit internationalen Jugendbegegnungen das Geschichtsbewusstsein von
jungen Menschen zu stärken und damit allen Formen von
gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, insbesondere Antisemitismus
und Antiziganismus, engagiert entgegenzuwirken. Die zentrale
Botschaft lautet: Hass gegen Minderheiten darf in Deutschland nie
wieder von einer schweigenden Mehrheit hingenommen werden“, so Dr.
Harald Braun, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung EVZ.

Digitale Formate des Lernens und Lehrerfortbildungen

In bi- und multilateralen Begegnungen erarbeiten junge Menschen
aus Israel, Deutschland und Osteuropa gemeinsam Zugänge zur
Geschichte. Erprobt werden auch neue digitale Formate der Vermittlung
und Kommunikation zum Beispiel von Zeugnissen der Überlebenden an
historischen Orten wie Gedenkstätten. Die Aus- und Fortbildung junger
Lehrkräfte und Multiplikator*innen für historisches Lernen soll den
internationalen Austausch etablieren und stärken. Für das Programm
stehen der Stiftung EVZ insgesamt 2,55 Mio. Euro für den Zeitraum
2019 bis 2021 zur Verfügung. Weitere Informationen werden in der
ersten Jahreshälfte 2019 unter www.stiftung-evz.de veröffentlicht.

Über die Stiftung EVZ und ihre Förderschwerpunkte

Die Stiftung EVZ wurde im Jahr 2000 gegründet, um
Zwangsarbeiter*innen während der Zeit des Nationalsozialismus zu
entschädigen. Seit 2001 leistet die Stiftung EVZ zudem humanitäre
Hilfe für Überlebende, fördert die Auseinandersetzung mit der
Vergangenheit und stärkt zivilgesellschaftliches Engagement in
Mittel- und Osteuropa.

Pressekontakt:
Nadine Reimer
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ)
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
Tel. +49 (0)30 25 92 97-85
Mobil: +49 (0)174 / 1767654
reimer@stiftung-evz.de
www.stiftung-evz.de

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/129525/4178841