Stuttgart (ots) – Plastikpistolen aus dem 3-D-Drucker? Bei diesem
Thema geht es in den USA ums Prinzip. Das von der Verfassung
garantierte Recht, Waffen zu tragen, trifft auf den
Sicherheitsanspruch der Bürger. Deshalb wird seit 2013 so erbittert
über die Verbreitung der Software im Netz gestritten. Vieles spräche
für einen gesetzlichen Kompromiss, der mit der Verfassung konform
ist. So könnte das Herunterladen der Software auf registrierte
Benutzer aus den USA beschränkt und die Verwendung von
Metallbauteilen verlangt werden. Schon wäre der Reiz und das Risiko
dieser Pistolen minimiert. Doch dazu ist der Kongress nicht in der
Lage. Das politische Klima in den USA ist so polarisiert, dass der
gesunde Menschenverstand keine Chance hat.

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