Berlin (ots) –

Quelle: (ots/BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie)

Besonders für Menschen mit chronischen Hautkrankheiten wie
Neurodermitis oder Schuppenflechte ist die kalte Jahreszeit eine
echte Belastung. Die richtigen Cremes und Lotionen schaffen Linderung
– doch bei der Anwendung gibt es einiges zu beachten. Dr. Matthias
Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
e.V. (BPI), weiß, was die erkrankte Haut braucht.

Welche Creme ist die richtige?

„Ganz wichtig: Benutzen Sie das richtige Präparat zur richtigen
Zeit“, betont Dr. Wilken. Auch bei einem akut entzündlichen Schub
muss die Haut gepflegt werden. Während sie zwischen den Schüben von
einer rückfettenden Pflege profitiert, sind im akuten Schub Präparate
mit höherem Wasseranteil gefragt. „Sollte es wirklich notwendig sein,
verschreibt Ihnen Ihr behandelnder Arzt zusätzlich beispielsweise ein
kortisonhaltiges Präparat. Fragen Sie am besten Ihren Arzt oder
Apotheker, welches Präparat für Ihre individuelle Situation geeignet
ist.“

Wie häufig sollte gecremt werden?

„Cremen Sie sich mindestens zweimal täglich oder häufiger ein“,
rät Dr. Wilken. „Das ist zwar aufwendig, aber es lohnt sich: Durch
die regelmäßige Pflege verbessert sich die Funktion der Hautbarriere,
die bei Hautkrankheiten häufig gestört ist. Planen Sie das Cremen in
Ihren Tagesablauf ein. Sie können zum Beispiel morgens etwas früher
aufstehen oder Pausen im Alltag nutzen. So wird aus dem Eincremen ein
festes Pflegeritual. Ein weiterer Tipp: Gehen Sie nicht zu sparsam
mit der Creme oder der Lotion um.“

Was gilt es zu vermeiden?

„Geizen sollten Sie im Winter mit zu heißen Duschgängen und
seifenhaltigen Duschmitteln. Beides trocknet die Haut eher aus“, weiß
Dr. Wilken. „Und noch ein letzter Tipp von mir: Lotionen auf
Wasserbasis können Sie nach dem Waschen gut auf die noch feuchte Haut
auftragen, fettreiche Cremes lassen sich hingegen besser auf der
trockenen Haut verreiben.“

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine
Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie
können keinen Arztbesuch ersetzen.

Ihr Ansprechpartner:

Julia Richter (Pressesprecherin), Tel. 030/27909-131, jrichter@bpi.de

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