München (ots) – Die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) hat im
vergangenen Jahr 49 Millionen Euro verloren. Nicht einfach nur
verloren: Vielmehr war dieser Verlust das Ergebnis der Kapitalanlage
seitens der Rentenversicherung. Das ist aber nicht die Schuld der
GRV, da diese gezwungen ist, Kapitalanlage sehr konservativ und
kurzfristig abrufbar zu betreiben. Der Verlust ist vielmehr das
Ergebnis der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).
Diese Nullzinspolitik belastet im Übrigen auch andere Sozialkassen
wie die Gesetzliche Krankenversicherung.

Für die Bayernpartei ist dies ein erneuter Beweis, dass die
Aussage, der Euro wäre für alle so unglaublich vorteilhaft und müsse
deswegen um jeden Preis gerettet werden, aus den
Propaganda-Abteilungen der etablierten Politik stammt. Der
Bayernpartei-Vorsitzende Florian Weber kommentierte deswegen auch:
„Hier wird hart erarbeitetes Geld, Beiträge der Versicherten, einfach
verbrannt. Die arbeitende einheimische Bevölkerung zahlt für die
Utopia-Phantasien der Berliner Politik und der Eurokraten.

Der Schaden, der durch die Nullzinspolitik hierzulande angerichtet
wird, ist immens. Ich will an dieser Stelle nur das Stichwort
„Altersarmut“ nennen. Dabei ist ein Erfolg der Rettungspolitik ja
mehr als zweifelhaft. Im Endeffekt wird dadurch nur Zeit gekauft, die
aber ungenutzt verstreicht und damit lediglich die Fallhöhe für den
wahrscheinlichen Crash wachsen lässt. Die Bayernpartei fordert schon
seit langem eine geordnete Auflösung des Euros, die letzten Verluste
der einheimischen Sozialkassen bestärken uns nur in dieser Ansicht.“

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