Köln (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– 1968 fiel der Startschuss für die legendäre
Kompaktwagen-Baureihe von Ford und die besonders sportlichen
RS-Modelle des Kölner Autoherstellers

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– Ford Escort schrieb drei Jahrzehnte lang Automobilgeschichte,
inklusive erfolgreichem Wechsel von Heck- auf modernes
Frontantriebskonzept

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– Kultig von damals bis heute: RS-Modelle von Ford setzten immer
wieder Technologie-Standards und zählen zu den gefürchtetsten
Gegnern auf Renn- und Rallye-Strecken

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– Retro Classic Cologne öffnet von Donnerstag bis Sonntag zum
zweiten Mal ihre Tore; Ford Classic Cars mit
1.000-Quadratmeter-Fläche in Halle 6 der Köln Messe

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Ford stellt bei der zweiten Auflage der Retro Classics Cologne
zwei besondere Jubiläen in den Mittelpunkt seiner Ausstellungsfläche
in Halle 6 der Köln Messe: den Ford Escort und die RS-Familie der
Traditionsmarke. Beide feiern 2018 ihren 50. Geburtstag, beide
blicken im wahrsten Sinne des Wortes auf eine ebenso bewegte wie
bewegende Vergangenheit zurück. Während der ikonische Escort nach
drei Jahrzehnten das letzte Kapitel seiner Modellhistorie geschrieben
und den Stab an seinen Nachfolger weitergereicht hat, den Ford Focus,
eilt die aufregende RS-Story bis heute zu immer neuen Höhepunkten.
Mit mehr als 16 Exponaten aus der eigenen Classic Car-Sammlung sowie
von befreundeten Sammlern wirft der Kölner Autohersteller einen
abwechslungsreichen und kurzweiligen Blick auf diese automobile
Geschichte zurück. Dabei reicht die Palette der Ausstellungsstücke
von einem der ersten Ford Escort noch aus britischer Produktion über
den besonders seltenen Ford RS200 und den Escort RS Cosworth bis hin
zu Rennversion des Ford Capri RS und Sierra RS Cosworth.

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Die Retro Classics Cologne öffnet ihre Tore vom 15. bis zum 18.
November bis 18 Uhr. Am Donnerstag und Sonntag beginnt die
Ausstellung jeweils ab 13 Uhr, Freitag und Samstag geht es bereits um
9 Uhr morgens los. Tageskarten sind im Vorverkauf ab 18 Euro,
ermäßigt ab 13 Euro erhältlich. Ford teilt sich den 1.000
Quadratmeter großen Messestand mit den Markenclubs Alt Ford Freunde,
Ford Youngtimer Club, Capri Club Deutschland, Capri Club Remscheid
und Motorsport Club Cologne (FOMCC).

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Der Ford Escort: Vielseitiges Erfolgsmodell mit sportlichen
Talenten

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1968 war auch für Ford Europa ein Jahr des Aufbruchs: Mit dem
neuen Escort brachte die Marke ein neues Kompaktmodell auf den Markt,
das die folgenden drei Jahrzehnte des Unternehmens prägen sollte wie
kein zweites, das auf Renn- und Rallye-Pisten zum Inbegriff von
Erfolg wurde und erst 1998 in Form der ersten von nunmehr vier
Generationen des Ford Focus einen würdigen Nachfolger fand. Keine
Frage: Der Escort hat Automobilgeschichte geschrieben.

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Das erste Kapitel begann aus deutscher Sicht im August 1968, als
die ersten – noch im britischen Halewood produzierten – Modelle bei
den Händlern standen. In Großbritannien hatte der Escort bereits
Anfang des Jahres seine Premiere gefeiert, knapp fünf Monate später
rollte schon das 100.000ste Exemplar vom Band. Angesichts der
funktionellen Schönheit seiner gelungenen Karosserie und der
ausgereiften Technik kam der Erfolg nicht von ungefähr.

1969 führte Ford den Escort auch mit viertüriger Karosserie sowie
in der Kombivariante Turnier ein, die schnell große Beliebtheit fand.
Sie bot sich Kunden mit erhöhtem Transportbedarf an, denn das
Ladeabteil des Universalfahrzeugs nahm bei heruntergeklappten
Rücksitzen ein Volumen von 1,53 Kubikmetern auf. Zeitgleich
bereiteten die Kölner die Einbürgerung des Escort vor: Im Januar 1970
nahm die Produktion im eigens errichteten saarländischen Werk
Saarlouis ihre Arbeit auf. Heute wird dort der Ford Focus gefertigt.

Mit dem Nachfolger des „Hundeknochens“ baute Ford ab 1975 noch
konsequenter auf die „Linie der Vernunft“: Dank optimierter
Platzökonomie bot er insbesondere den Fondpassagieren des Fünfsitzers
ein Plus an Kniefreiheit. Die niedrigere Gürtellinie und deutlich
größere Fensterflächen verbesserten den Rundumblick spürbar. Auch die
umfangreiche Grundausstattung wies auf die dramatisch gesteigerte
Preiswürdigkeit hin. Zugleich verdoppelten die Kölner die
Garantiezeit auf zwölf Monate oder 20.000 Kilometer. Weiteres Novum:
Bei gleichem Preis hatten die Käufer der Basisversion die Wahl
zwischen einem Motor mit 1,1 Liter Hubraum und 44 PS sowie einem 54
PS starken 1300er – je nachdem, ob sie Sparsamkeit oder Sportlichkeit
den Vorrang gaben.

Die zweite Ära des Erfolgsmodells begann 1980 und stellte alles
Dagewesene auf den Kopf: Der neue Ford Escort – Projektname „Erika“ –
folgte dem aktuellen Klassenstandard und vertraute wie bereits der
kleinere Fiesta auf quer installierte Motoren, Frontantrieb und eine
praktisch-schicke Schrägheckkarosserie. Der von der ersten bis zur
letzten Schraube neu konstruierte Wagen setzte auf unabhängige
Radaufhängungen vorne und hinten und eine ebenfalls komplett neue
Generation von Vierzylindern. Insgesamt hatte Ford 2,5 Milliarden
Mark in die Entwicklung und Produktion des hochmodernen
Kompaktklässlers investiert, der als drei- und fünftürige Limousine
sowie als dreitüriger Turnier debütierte. Später kamen ein
Kombimodell mit fünf Türen, die Kastenwagenvariante „Express“ und ein
Stufenheckableger namens Orion hinzu.

Bei Karmann in Osnabrück entstand zudem ein offenes Escort
Cabriolet, später lief bei den Niedersachsen sogar ein echter
Überflieger vom Band: der mit mächtigem Flügelwerk verzierte Escort
RS Cosworth mit modernem Allradantrieb und 220-PS-Turbomaschine. Der
einzigartige Spitzensportler zählt bis heute zu den Highlights dieser
Baureihe und ist ein gesuchter Youngtimer – auch wenn er genau
genommen auf der Bodengruppe des Sierra fußte und mithin einen längs
eingebauten Motor besaß.

50 Jahre Ford RS-Modelle: Von Innovationen und sportlichen
Höchstleistungen

Sie gehört zu den Renn- und Rallye-Seriensiegern dieser Welt und
steht auch in den Herzen vieler Autofans auf der Pole Position: Die
RS-Modellfamilie von Ford schreibt seit 1968 eine spannende
Geschichte nach der anderen – allesamt gespickt mit großartigen
Erfolgen und faszinierenden Automobilen.

Dabei begann alles ganz unspektakulär: Das erste RS-Modell von
Ford basierte auf dem 15M der Baureihe P6, der zuvor noch Taunus
hieß, und schöpfte zunächst 70 PS aus einem 1,7 Liter großen
Vierzylinder-V-Motor. Dies beflügelte das zweitürige, mit schwarzen
Rallye-Streifen, Zusatzinstrumenten und -scheinwerfern ausgestattete
Coupé zu einer Höchstgeschwindigkeit von 153 km/h, was damals als
ziemlich flott galt. Als der 15M RS auf den Markt kam, kostete er
7.760 Mark und war bereits Teil einer kleinen RS-Modellfamilie, denn
Ford schickte fast zeitgleich auch die P7-Modelle 17M RS und 20M RS
an den Start.

1968 folgte das erste wirklich dynamische RS-Modell aus
europäischer Fertigung: Der Escort RS 1600 legte den eigentlichen
Grundstein für die nunmehr fünf Jahrzehnte umfassende Historie dieses
Labels, das das sportliche Image von Ford geprägt hat. Bis heute
durften 27 Serienmodelle dieses Signet im Namen tragen – jedes für
sich betrachtet der Top-Performer in seiner Baureihe, stets mit
herausragenden Fahrleistungen und einem bemerkenswerten
Preis-Leistungs-Verhältnis gesegnet.

RS-Modelle von Ford gab es in praktisch allen Formen und
Varianten: mit Front- oder Mittelmotor; allrad-, heck- oder
frontgetrieben; mit vier oder sechs Zylindern; als Sauger oder mit
Turbomotoren. Insbesondere die jüngeren Modelle profitierten von
intensiven Detailverbesserungen im Windkanal – vom flügelbewehrten
Sierra RS Cosworth über den Escort RS Cosworth bis hin zur dritten
Generation des Ford Focus RS. Weitere geradezu charakteristische
Merkmale praktisch aller RS: Sie reizen stets die technologischen
Möglichkeiten ihrer Zeit aus und bereiten dadurch die Bühne für
erfolgreiche Auftritte im Motorsport. Kaum verwunderlich, dass der
Begriff „Ford RS“ immer auch in einem Atemzug mit ungezählten
Triumphen bei Rallyes und Rundstreckenrennen auf der ganzen Welt
genannt wird.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.media.ford.com.

Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4115175