Potsdam (ots) –

Quelle: (ots/AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag)

Im Streit um Diesel-Abgase verhandelte das Berliner
Verwaltungsgericht am Dienstag über mögliche Fahrverbote in Berlin.
Die sogenannte Deutsche Umwelthilfe hatte mit dem Ziel geklagt, dass
Diesel der Abgasnormen Euro 1 bis Euro 5 aus dem S-Bahn-Ring und von
einigen anderen Straßen verbannt werden. Die Diesel-Fahrverbote für
mindestens elf Straßenabschnitte müssen laut der Entscheidung dann
spätestens Ende Juni 2019 verwirklicht werden.

Andreas Galau, Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion
im Landtag Brandenburg, erklärt zum Berliner Diesel-Urteil, dessen
Folgen massiv die Brandenburger Autofahrer beeinträchtigen werden:

„Zigtausende Brandenburger Pendler werden demnächst jeden Tag
‚erfahren‘, wozu die Lobby der Autohasser normale Menschen durch
dieses Urteil zwingt. Die negativen Auswirkungen und die
Einschränkungen bei der persönlichen Mobilität, den Verlust von Zeit
und Geld haben wie der sogenannten Deutschen Umwelthilfe zu
verdanken, die – u. a. von Toyota und US-Sponsoren finanziert – ihren
irrwitzigen Kampf gegen die deutsche Autoindustrie und gleichzeitig
auch gegen die Autofahrer nach diesem Urteil noch intensiver
fortsetzen wird.

Die Zahl der Brandenburger, die täglich nach Berlin fahren müssen,
liegt bei 210.000; der ADAC schätzt, dass rund zwei Drittel mit dem
Auto unterwegs sind. Der Anteil der Brandenburger Diesel-PKW beträgt
31 Prozent. Mehrere Zigtausend Berlin-Pendler müssen unter dem
Anti-Autowahn von Ideologen leiden. Die betroffenen Menschen
verlieren Zeit (gezwungen, Umwege zu fahren oder alternativ: den
überfüllten, oftmals nur schlecht funktionierenden ÖPNV zu nutzen)
und Geld (Entwertung ihrer Diesel-KFZ).

Nach dem großangelegten Betrug der Autoindustrie setzt diese ihren
Kurs auf Kosten der Verbraucher auch beim neuesten
GroKo-Diesel-Desaster fort. Die Angebote für Umtauschprämien
bezeichnete die Bild am Sonntag als ‚heiße Luft‘.

Wie stellte die WELT zum Merkel-Diesel-Desaster so treffend fest?
‚Selten ist eine Bundesregierung so offensichtlich, so schnell und so
kläglich mit einem großen Reformprojekt gescheitert wie gerade die
GroKo mit ihrem Diesel-Plan. Der übliche Trick funktioniert diesmal
nicht.'“

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