Bochum (ots) –

Quelle: (ots/Aral AG)

Im Pendelverkehr liegt das Auto vorn – Alleinige Pkw-Nutzung
steigt – Fahrgemeinschaften selten – Flexibilität und Bequemlichkeit
sind zentrales Argument für eigenes Fahrzeug

Entspannen auf dem Fahrersitz: Unter den Bundesbürgern, die das
Auto für die Fahrt zwischen Wohnort und Arbeit nutzen, kann mehr als
jeder Zweite dem Berufsverkehr etwas Gutes abgewinnen. Zu diesem
Ergebnis kommt eine Aral Studie zur „Unterwegs-Versorgung“, bei der
über 600 Pendler zu ihren Fahrgewohnheiten an Arbeitstagen befragt
wurden. Die Ergebnisse im Überblick:

Erstaunlich gelassen durch den Berufsverkehr: Obwohl der Verkehr
zunimmt, geben 56 Prozent der Pendler an, dass sie die Fahrt zur
Arbeit oder in den Feierabend als Moment der Entspannung wahrnehmen
(Mehrfachnennungen möglich). Bei den 18- bis 35jährigen liegt der
Anteil sogar bei 61 Prozent. Bei den ab 45-Jährigen sehen das nur 52
Prozent so. Über alle Altersgruppen hinweg ist der Anteil derer, die
den Berufsverkehr als Belastung empfinden oder gerne weniger Zeit auf
der Straße verbringen würden, nahezu gleich groß bei rund 19 Prozent.
Oft und gern allein an Bord: 86 Prozent der Berufspendler, die das
Auto nutzen, fahren ohne Kollegen zur Arbeit. 12 Prozent der
Befragten nehmen jemanden mit und ein verschwindend geringer Anteil
von 2 Prozent findet sich zu echten Fahrgemeinschaften zusammen, so
dass drei oder mehr Passagiere im Auto sitzen. Das gravierendste
Hindernis für eine höhere Auslastung der Fahrzeuge im Berufsverkehr
bildet die gemeinsame Wegstrecke: 60 Prozent der Befragten nennen als
Begründung, dass sie niemanden kennen, mit dem man den Arbeitsweg
teilen könnte (Mehrfachnennungen möglich). 39 Prozent der Pendler
geben an, dass sie gerne alleine fahren. Außerdem scheuen 22 Prozent
den organisatorischen Aufwand und 9 Prozent meinen, dass die
Kostenersparnis die Nachteile nicht aufwiegt.

Trendumkehr im Pendlerverkehr: Während in der Vergangenheit der
Anteil der Pkw-Pendler sank, zeigt die aktuelle Erhebung ein anderes
Bild: 59 Prozent der Deutschen nutzen auf dem Weg zur Arbeit oder in
den Feierabend immer das eigene Auto. Das sind vier Prozentpunkte
mehr als im vergangenen Jahr. 13 Prozent nutzen meist das eigene Auto
oder sind an einer Fahrgemeinschaft beteiligt (plus drei
Prozentpunkte). Damit nutzen nur noch 28 Prozent der Befragten
öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder gehen zu Fuß zur Arbeit
(minus sieben Prozentpunkte).

Auto punktet mit Flexibilität und Bequemlichkeit: Befragt nach den
Gründen für die allgemeine Autonutzung schätzen 66 Prozent die
größere Flexibilität im Vergleich zu Mobilitätsalternativen
(Mehrfachnennungen möglich). 58 Prozent der Befragten mögen die
Bequemlichkeit. 40 Prozent geben an, dass sich manche Ziele mit
öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichen lassen und 23 Prozent
halten das Auto für billiger.

Diese Ergebnisse sind Teil einer Befragung zur
Unterwegs-Versorgung unter 633 Pendlern. Sie ist eine Ergänzung zur
Aral Kaffee Studie, deren 6. Auflage dieses Jahr veröffentlicht
worden ist. Dabei handelt es sich um eine repräsentative
Onlinebefragung von insgesamt 1001 Personen in Deutschland.

Das Foto und die 25-seitige Aral Kaffee-Studie 2018 mit dem
10-seitigen Extra zur Unterwegs-Versorgung stehen Ihnen zum Download
unter www.aral-presse.de zur Verfügung.

Anmerkung für Redakteure: Mit rund 2.450 Tankstellen ist Aral die
Nr. 1 in Deutschland, dem wichtigsten europäischen Tankstellenmarkt.
Der Qualitätsanbieter von Kraft- und Schmierstoffen hat seit 1898
seinen Sitz in Bochum und erfand 1924 den ersten Super-Kraftstoff der
Welt, zusammengesetzt aus Aromaten und Aliphaten – daher auch der
Firmenname „Aral“. Seit 2002 ist Aral die Tankstellenmarke der BP in
Deutschland.

Pressekontakt:
Detlef Brandenburg
Tel.: (0234) 4366-4539
E-Mail: detlef.brandenburg@aral.de

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