KÖLN / Braselton (USA) (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Dem Werksteam von Ford fehlen nur noch die Punkte für den Start
beim Petit Le Mans in Road Atlanta für die Herstellerkrone in
der GTLM-Wertung

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Ryan Briscoe und Richard Westbrook kämpfen im Ford GT mit der
Nummer 67 beim Saisonfinale noch um den Fahrertitel

– Dirk Müller und Joey Hand wollen mit dem Nummer-66-Schwesterauto
die TPNAEC-Langstreckenwertung gewinnen

Die Saison in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Meisterschaft
blickt mit einem weiteren Höhepunkt ihrem Finale entgegen: Am Samstag
will sich Ford Chip Ganassi Racing (CGR) beim Zehnstundenrennen des
„Petit Le Mans“ in Road Atlanta den Herstellertitel in der
GTLM-Kategorie sichern. Die Voraussetzungen hierfür sind ideal: Das
Werksteam muss lediglich die Startlinie überqueren, um sich zum
Champion zu krönen. Zugleich kämpfen Ryan Briscoe (AUS) und Richard
Westbrook (GB) mit ihrem Ford GT noch um die Fahrermeisterschaft.
Dirk Müller (Burbach im Siegerland) und Joey Hand (USA) im zweiten
Ford GT mit der Startnummer 66 können nach ihrem unverschuldeten
Unfall-Aus in Laguna Seca zwar um die Vergabe des IMSA-Titels nicht
mehr mitreden, liegen aber im Tequila Patrón North American Endurance
Cup (TPNAEC) mit vier Punkten in Führung. Diese Wertung
berücksichtigt ausschließlich die Langstreckenrennen der IMSA-Serie
in Daytona, Sebring, Watkins Glen und Petit Le Mans.

Briscoe und Westbrook steht auf dem 4,088 Kilometer langen Kurs
von Road Atlanta im US-Bundestaat Georgia eine schwierige Aufgabe
bevor, denn vor dem zwölften und letzten IMSA-Rennen des Jahres
liegen die dreifachen Laufsieger neun Punkte hinter den Führenden Jan
Magnussen und Antonio Garcia.

„Wir sind in der Meisterschaft etwas zurückgefallen, können den
Titel aber immer noch gewinnen“, betont Ryan Briscoe. „Darum haben
wir nur ein Ziel: Wir gehen in das Petit Le Mans, um auf Platz eins
zu fahren – und dann schauen wir mal, wie die Punktebilanz am Ende
aussieht. Das Zehnstundenrennen in Road Atlanta ist immer eine
aufregende Sache und gehört klar zu meinen Lieblingsveranstaltungen.
Das willst du immer für dich entscheiden, ganz egal, wie es gerade in
der Tabelle steht.“

Ein Unfall noch vor der Startlinie, ausgelöst von einem
Prototypen, beendete vor gut einem Monat in Lagua Seca alle
Titelhoffnungen für Dirk Müller und Joey Hand. Dennoch geht das Duo
hochmotiviert ins letzte Rennen der Saison.

„Wir können zwar nicht mehr um das Fahrer-Championat kämpfen, aber
das Petit Le Mans ist ein Rennen, das ich noch nie gewonnen habe –
und ich würde es nur zu gerne der Liste mit den anderen
Langstreckenklassikern hinzufügen, bei denen ich schon ganz oben auf
dem Treppchen stand. Eigentlich fehlt nur noch dieser eine Pokal,
darum hat ein Sieg in Road Atlanta für mich auch so eine große
Bedeutung“, so Hand. „Darüber hinaus liegt unser Fokus auf dem
TPNAEC-Titel. Aber das Petit Le Mans ist ein schwieriges und oftmals
auch verrücktes Rennen. Dies liegt zum Einen an der Strecke, die dir
für Positionskämpfe und Überholmanöver nicht sehr viel Platz bietet,
zum Anderen fahren wir während der Zehnstundendistanz in die
Dunkelheit hinein. Manche Teilnehmer lassen sich zu komischen
Aktionen verleiten. Hauptaufgabe ist es, die Zielflagge zu sehen –
erst dann kannst du dir Gedanken über den Sieg machen.“

„Niemand bei Ford CGR gibt den Kampf um die Fahrertitel in den
IMSA- und TPNAEC-Meisterschaften auf – wir greifen an bis zum
Schluss“, verspricht Mark Rushbrook, als Direktor von Ford
Performance für das weltweite Motorsport-Engagement der Marke
verantwortlich. „Der Ford GT und das Team haben eine bemerkenswerte
Saison absolviert, jetzt wollen wir auch wissen, wie die Geschichte
ausgeht.“

Das Zehnstundenrennen startet am kommenden Samstag (13. Oktober)
um 10:30 Uhr Ortszeit (16:30 MESZ) und wird in voller Länge live
sowie kostenfrei auf www.imsa.tv gestreamt.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. Für
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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4082732