Stuttgart/Frankfurt am Main (ots) –

Quelle: (ots/GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung GmbH)

Weiterer Ausbau des Dienstleistungsportfolios · Vernetzung von
Partnern und Dienstleistungen

Neben den amtlichen Tätigkeiten im Prüfgeschäft wird sich die GTÜ
Gesellschaft für Technische Überwachung mbH künftig mit neuen
Dienstleistungen und einem einheitlichen Auftritt den Kunden
gegenüber verstärkt als Serviceorganisation positionieren.

Digitale Plattform zur Schadenabwicklung

Mit einer neuen digitalen Plattform zur Schadenabwicklung, dem
ComTool, geht die GTÜ Mitte Oktober an den Start. Das ComTool
ermöglicht eine effiziente und zeitsparende Abwicklung von
Haftpflicht- und Kaskoschäden in einem digitalen Schadenportal. Alle
Beteiligten wie Sachverständiger, Autohaus, Rechtsanwalt,
Versicherung und Endkunde sind über eine zentrale Plattform
miteinander vernetzt und haben rund um die Uhr Zugang zu allen
relevanten Daten. Das neue GTÜ-Tool garantiert eine rechtssichere
datenschutzkonforme Kommunikation.

Großkundenbetreuung durch Key-Account-Manager

Für die Erschließung neuer Kundengruppen wie Fuhrparks,
Fahrzeugherstellern und Leasinggesellschaften wurde der Vertrieb neu
aufgestellt. Key-Account-Manager betreuen nun die Großkunden und
erstellen Kurzanalysen zur Ermittlung der aktuellen Performance und
zu Optimierungspotenzialen in den Unternehmen. Die GTÜ bietet den
Betrieben maßgeschneiderte Leistungen und einen
Top-Betreuungsservice. Dabei spielt eine Vernetzung und Steuerung der
Kundenfilialen, der Kundenzentrale und der GTÜ-Partner eine zentrale
Rolle. Darüber hinaus erhalten Kunden regelmäßigen Experten-Input zu
weiteren Potenzialen und innovativen Leistungen.

Fit für die Zukunft mit eigenem GTÜ-Testzentrum

Auch in Forschung und Entwicklung engagiert sich die GTÜ mit ihrem
neuen Testzentrum in Stuttgart-Vaihingen mit deutlich höherer
Schlagzahl. „Wir haben uns vorgenommen, die Themen
Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren, Datensicherheit und
Datenschutz, Elektromobilität und Prüfvorgaben anzugehen – immer mit
dem Ziel vor Augen, daraus neue innovative Dienstleistungen zu
entwickeln“, betont Robert Köstler, Geschäftsführer der GTÜ. Zudem
werden in dem Testzentrum die mobilen GTÜ-Kalibrierlabore des
GTÜ-Prüfmittelservices für den Werkstatteinsatz sowie Fahrzeuge für
verdeckte Qualitätschecks in Kfz-Werkstätten und Autohäusern
vorbereitet.

Liberalisierung § 21 StVZO eröffnet neue Chancen

Die GTÜ will auf dem Weg zum Full-Service-Dienstleister auch im
Kerngeschäft weiter wachsen. Mit Öffnung der Restmonopole wie dem §
21 StVZO verspricht sich die Prüforganisation durch die Erweiterung
der Begutachtungsdienstleistungen (Erstellung von Gutachten für
Einzelbetriebserlaubnisse) des Technischen Dienstes einen weiteren
Schub. „Es ist längst überfällig, die im Volksmund als Vollgutachten
bezeichneten Abnahmen für die Technischen Dienste zu öffnen. Dies
schafft die Voraussetzung für einen fairen Wettbewerb auf Augenhöhe“,
so Robert Köstler. Die GTÜ fordert deshalb eine schnellstmögliche
Umsetzung der Liberalisierung in diesem Bereich.

Netzwerk für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin

Unter dem Motto „Arbeitssicherheit muss nicht kompliziert (und
teuer) sein“, hat die GTÜ ein bundesweites Expertennetzwerk für
Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin aufgebaut. Zielgruppe sind
Kfz-Betriebe aller Größenordnungen. Im Angebot sind aktuell ein
Arbeitsschutzhandbuch als Leitfaden zur praktischen und effizienten
Umsetzung der Arbeitsschutzanforderungen in Kfz-Betrieben, ein
elektronisches Arbeitsschutz-Managementsystem, die Ausbildung von
Sicherheitsfachkräften sowie eine internetbasierte Unterweisung der
Mitarbeiter. Durch diese Maßnahmen kann der Aufwand für
Arbeitssicherheit in den Betrieben deutlich reduziert werden.

Stuttgart/Frankfurt am Main, den 11. September 2018

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