Köln / Hannover (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Innovativer Hybrid-Antrieb peilt Reichweite von 50 Kilometern im
elektrischen Betrieb und 500 Kilometer mit Hilfe des Ford
EcoBoost-Dreizylinders als Range Extender an

– Erster Transporter mit Plug-In-Hybrid-Technologie im Transit
Custom-Segment überzeugt mit bis zu einer Tonne Nutzlast und dem
gleichen Laderaumvolumen wie die Dieselvarianten

– Neuer Transit Connect Sport mit dynamischem Karosserie-Kit
inklusive Streifendekor und schwarzen Leichtmetallrädern feiert
ebenfalls auf der IAA Premiere

Der neue Ford Transit Custom mit Plug-In-Hybrid-Technologie PHEV
(PHEV = Plug-In Hybrid Elctric Vehicle) nähert sich seinem
Marktdebüt. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in
Hannover zeigt sich Europas führender Transporter in der Klasse bis
eine Tonne Nutzlast erstmals in der Serienversion (Halle 13, C 74).
Der innovative Lieferwagen besitzt einen teil-elektrifizierten
Antriebsstrang, der im reinen Strombetrieb einen emissionsfreien
Aktionsradius von bis zu 50 Kilometern ermöglichen soll. Damit ist er
wie geschaffen für den Auslieferverkehr in innerstädtischen
Umweltzonen. Stehen längere Touren auf dem Programm, springt der
vielfach ausgezeichnete Ford EcoBoost-Turbobenziner mit 1,0 Liter
Hubraum ein. Als sogenannter „Range Extender“ lädt der Dreizylinder
die Batterien während der Fahrt wieder auf und vergrößert auf diese
Weise die Reichweite des Transit Custom PHEV auf mehr als 500
Kilometer*. In seinem Segment ist der neue Transit Custom PHEV der
erste Transporter eines Großserienherstellers mit
Plug-In-Hybrid-Antrieb. Die Produktion in größeren Stückzahlen soll
in der zweiten Hälfte 2019 anlaufen.

Der neue Transit Custom PHEV ist ein wichtiger Teil der weltweit
ausgerichteten Elektrifizierungs-Strategie von Ford. Der Konzern
investiert elf Milliarden US-Dollar in ein Produktangebot, das 2022
bereits 40 elektrisch angetriebene Modelle umfassen soll, darunter 16
reine Elektrofahrzeuge.

„Der neue Transit Custom PHEV bricht mit allen Regeln, die für
vielseitig nutzbare Transporter der Ein-Tonnen-Nutzlast-Klasse
bislang galten – er ist ein flexibel einsetzbares Arbeitstier mit
lokal null Emissionen“, betont Ian Porter, Leitender Ingenieur des
Transit Custom-Programms von Ford Europa. „Kunden, die sich für den
Transit Custom PHEV entscheiden, müssen keine Kompromisse eingehen:
Er wartet mit dem gleichen Laderaumvolumen wie die Transit
Custom-Dieselvarianten auf und ermöglicht auch längere Fahrten, ohne
zum Aufladen der Batterien pausieren zu müssen.“

Null Emissionen – und null Sorgen vor eingeschränkter Reichweite

Der Transit Custom PHEV vereint eine ausgezeichnete Kraftstoff-
und Energieeffizienz mit beispielhafter Flexibilität. Der hochmoderne
Hybrid-Elektroantrieb passt perfekt zu unterschiedlichen
Einsatzbedingungen – vom Multi-Stopp-Verteiler- und Zustelldienst im
urbanen Raum bis hin zum Zulieferverkehr zwischen örtlich getrennten
Produktionswerken.

Technisch folgt das PHEV-System einer seriellen Auslegung: Die
Räder des Hybrid-Transporters werden ausschließlich von dem
Elektromotor angetrieben, der seine Energie aus flüssigkeitsgekühlten
Lithium-Ionen-Batterien bezieht. Sie haben eine Speicherkapazität von
14 kWh und wurden unterhalb des Laderaumbodens platziert – auf diese
Weise bleibt das Laderaumvolumen unverändert und entspricht jenem der
Transit Custom-Versionen mit Dieselantrieb, während die maximale
Nutzlast bis zu eine Tonne erreicht. Geht der Stromvorrat zur Neige,
lädt der ebenso kompakte wie verbrauchseffiziente, 1,0 Liter große
Ford EcoBoost-Turbobenziner die Batterien wieder auf.

Drei EV-Programme

Zur optimalen Nutzung der Batteriekapazität stehen drei
EV-Programme zur Wahl:

– EV Auto – die Standardeinstellung regelt den Einsatz der
elektrischen Energie aus der Lithium-Ionen-Batterie oder des Ranger
Extenders selbsttätig
– EV Now – in diesem Modus fährt der Transit Custom PHEV so lange
rein elektrisch und ohne lokale Abgasemissionen, bis die
Ladekapazität der Batterie aufgebraucht ist
– EV Later – das Hybrid-System hält den Ladezustand der Batterie
durch den Einsatz des Ford EcoBoost-Range Extenders auf möglichst
konstantem Level

Über eine Anschlussmöglichkeit im vorderen Stoßfänger kann die
Batterie des neuen Transit Custom PHEV an einer konventionellen
Haushalts-Steckdose mit 240 Volt Spannung und 10 Ampere innerhalb von
fünf Stunden vollständig aufgeladen werden. Bei einer
240-Volt-Verbindung mit 16 oder 32 Ampere verringert sich diese
Zeitspanne auf rund drei Stunden.

Interieur: eine Leistungs-/Ladeanzeige ersetzt den Drehzahlmesser

Im Interieur ersetzt eine spezielle Leistungs-/Ladeanzeige den
Drehzahlmesser, ein kleineres Instrument für den Ladezustand der
Batterie rückt an die Stelle der Kühlwasser-Temperaturanzeige. Auch
die Funktionen des Wegstreckenzählers hat Ford den speziellen
Anforderungen des Hybrid-Transporters angepasst, während das zentrale
Display des Instrumententrägers auf den aktivierten Elektroantrieb,
einen eventuellen Servicebedarf oder auch die Verbindung des
Fahrzeugs mit einer Ladestation hinweist. Hinzu kommen
Restreichweite-Informationen für den Batteriebetrieb sowie den Range
Extender.

Das ebenso geräumige wie praktische Interieur des neuen Transit
Custom überzeugt mit zahlreichen Ablagemöglichkeiten, deren addiertes
Volumen in diesem Segment einen Bestwert aufstellt. Modern und
ergonomisch gestaltete Schalter und Instrumente erleichtern die
Bedienung. Für gehobene Ausstattungslinien bietet Ford auch das
sprachsteuerbare Entertainment- und Kommunikationssystem Ford SYNC 3
an. Es zeichnet sich durch einen acht Zoll großen Touchscreen aus,
der Wisch- und Ziehbewegungen der Finger akzeptiert.

Zugleich stehen für die neue PHEV-Version des Transit Custom, wie
für die Custom-Baureihe insgesamt, eine ganze Reihe fortschrittlicher
Assistenzsysteme zur Verfügung, darunter der Aktive Park-Assistent
mit Ein- und Ausparkfunktion und der Fahrspur-Assistent inklusive
Fahrspurhalte-Assistent. Beide Assistenzsysteme profitieren von der
elektro-mechanischen EPAS-Servolenkung (Electric Power Assisted
Steering), die zur Serienausstattung zählt und auch im dichten
Stadtverkehr besonders leichtgängiges Manövrieren erleichtert.

Ford Transit Custom PHEV: Getestet im harten Alltagsbetrieb von
London

Die Plug-In-Hybrid-Variante des Ein-Tonnen-Transporters von Ford
stellt sich derzeit einem zwölfmonatigen Fahrversuch unter realen
Rahmenbedingungen. In den Händen von Handwerkern,
Logistik-Dienstleistern, Versorgungsbetrieben und auch der Polizei
haben die einzelnen Fahrzeuge schon jeweils mehr als 50.000 Kilometer
im Stadtverkehr von London abgespult.

Die mit Telematik-Systemen ausgerüsteten Fahrzeuge sammeln dabei
wichtige Daten zu ihrem operativen Einsatz inklusive den Auswirkungen
auf die Umwelt – angefangen von Ladezyklen über das Profil der
bewältigten Strecken bis hin zum Anteil und der Charakteristik jener
Wege, die rein elektrisch zurückgelegt werden. Die aufgezeichneten
Informationen helfen Ford, die Vorteile des Hybrid-Antriebs im Sinne
einer größeren Luftreinhaltung und eines möglichst effizienten
Betriebs in urbanen Gebieten zu optimieren.

Ein zweiter Praxistest, ebenfalls mit Transit Custom
PHEV-Fahrzeugen, läuft demnächst im spanischen Valencia an.

Auf Wunsch ist das FordPass Connect-Modem an Bord

Auf Wunsch ist das hochmoderne FordPass Connect-Modem an Bord, mit
dem Flottenbetreiber ihren Fuhrpark noch effizienter und
wirtschaftlicher managen können. Das Modem dient zugleich als
Schnittstelle für zahlreiche Funktionen der FordPass Mobile App, mit
der sich zum Beispiel die Einsatzzeit optimieren und unproduktive
Standzeiten reduzieren lassen.

Ebenfalls neu ist das erweiterte Angebot an fortschrittlichen
Assistenzsystemen. Hierzu gehören unter anderem: Aktiver
Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion, intelligente, adaptive
Geschwindigkeitsregelanlage, Fahrspur-Assistent inklusive
Fahrspurhalte-Assistent oder eine Erweiterung des
Toter-Winkel-Assistenten, der nun auch den toten Winkel im Bereich
eines Anhängers überwacht.

Sportliches neues Top-Modell der Transit Connect-Familie

Zu den Highlights von Ford auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover
zählt auch der neue Transit Connect Sport. Mit einem speziellen
Karosserie-Kit, mattschwarzem Streifendekor inklusive silbernen oder
orangenen Farbakzenten und 16 Zoll großen, schwarz lackierten
Leichtmetallrädern sowie statischem Abbiegelicht steht er für einen
besonders dynamischen Auftritt. Raffinierte Akzente setzt diese
Modellversion auch im Interieur, das serienmäßig mit einer
Stoff-/Teillederausstattung, dem Ford Power-Startknopf, einer
Zwei-Zonen-Klimaautomatik und einer Geschwindigkeitsregelanlage mit
einstellbarer Tempobegrenzung aufwartet.

Neben entsprechenden Varianten des Transit Courier und des Transit
Custom ist der Transit Connect Sport das dritte Nutzfahrzeugmodell
von Ford im Sport-Gewand.

Die Transit Connect-Baureihe ist seit Mitte des Jahres mit weiter
verbeserten Benzin- und Dieselmotorisierungen sowie mit einem
optionalen 8-Gang-Automatikgetriebe bestellbar.

Link auf IAA-Bilder und weitere IAA-Informationen Über den
nachfolgenden Link sind Bilder und weitere Pressetexte zum Thema
„Ford auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018“ abrufbar:
http://iaa2018.fordpresskits.com

* Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Transit Custom PHEV in l/100
km: Genaue Angaben gibt Ford rechtzeitig vor Verkaufsbeginn des neuen
Modells bekannt.

1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen
Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der
jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich
nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des
Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den
verschiedenen Fahrzeugtypen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und
die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der
effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern
werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren
beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich
verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen
Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen
neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den
Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer
Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen
und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere
Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Seit 1. September 2017 werden bestimmte Neufahrzeuge nach dem
World Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP) gemäß (EU)
2017/1151 in der zuletzt geänderten Fassung homologiert. Beim WLTP
handelt es sich um neues, realitätsnäheres Prüfverfahren zur Messung
des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Ab dem 1. September
2018 ersetzt WLTP das aktuelle Testverfahren NEFZ (Neuer Europäischer
Fahrzyklus) komplett. Während der Auslaufphase des NEFZ werden
Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen nach WLTP-Standards auf das
NEFZ-Verfahren umgerechnet. Da sich einige Verfahren zur Bestimmung
der Verbrauchs- und Emissionswerte verändert haben, ergibt sich eine
gewisse Abweichung zu bisherigen Angaben. D. h., ein und dasselbe
Fahrzeug könnte unterschiedliche Werte bei Kraftstoffverbrauch und
CO2-Emissionen aufweisen.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.media.ford.com

Pressekontakt:
Isfried Hennen
Ford-Werke GmbH
0221/90-17518
ihennen1@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4064240