München (ots) – Vor der Tagung des Koalitionsausschusses mahnt der
ADAC eine schnelle Einigung auf Maßnahmen für mehr Klimaschutz an.
„Die Menschen brauchen jetzt eine zuverlässige Auskunft darüber, mit
welchen Maßnahmen der Klimaschutz vorangetrieben wird“, sagt ADAC
Vizepräsident für Verkehr Gerhard Hillebrand: „Die Phase der
Unsicherheit muss ein Ende haben. Wir brauchen dringend eine
Modernisierung und Verbesserung des Verkehrssystems, vor allem bei
Bus und Bahn. Auch Menschen, die keine Alternative zum Auto haben,
müssen wissen, was auf sie zukommt. Es darf nicht zu Mehrbelastungen
für Menschen kommen, die besonders auf das Auto angewiesen sind, zum
Beispiel Pendler. Der Verbraucher darf nicht die Versäumnisse von
Wirtschaft und Politik ausbaden“, so Hillebrand.

Aus Sicht des ADAC ist es dabei wichtig, „endlich zu größeren
Fortschritten bei der Entwicklung emissionsfreier Mobilität zu
kommen“, sagt ADAC Vizepräsident für Technik Karsten Schulze: „Dabei
darf nicht einseitig auf die Elektromobilität gesetzt werden. Wir
werden alle alternativen Antriebe brauchen. Wir brauchen eine
technologieoffene Förderung, damit sich die Technologie durchsetzt,
die am erfolgreichsten und kostengünstigsten ist. Wir dürfen die
große Chance Mobilität und Klimaschutz in Einklang zu bringen, nicht
ungenutzt verstreichen lassen.“

Pressekontakt:
ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/7849/4374419