Köln (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Waliser Elfyn Evans bestreitet 2019 seine fünfte Saison für
M-Sport und wird künftig vom erfahrenen britischen Beifahrer
Scott Martin navigiert

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Finnisches Talent Teemu Suninen mit neuem Copiloten Marko
Salminen erhält im dritten Jahr bei M-Sport erstmals bei allen
WM-Läufen vollwertigen Werks-Fiesta WRC

– Früherer WRC2-Weltmeister Pontus Tidemand steuert in Monte Carlo
und Schweden ein drittes Werksauto für das Team, mit dem er 2013
die Junioren-WM gewann

Nach intensiven Gesprächen mit den Teampartnern haben Ford und
M-Sport ihr Programm und das Fahreraufgebot für die FIA
Rallye-Weltmeisterschaft 2019 finalisiert. M-Sport setzt in der
kommenden Saison bei jedem der 14 WM-Läufe mindestens zwei der von
einem EcoBoost-Benzindirekteinspritzer befeuerten, allradgetriebenen
Ford Fiesta WRC ein, die auf dem in Köln gebauten Kleinwagen
basieren.

Elfyn Evans, der die Saison 2018 mit zwei Podestplätzen als
Siebter abschloss, bleibt ein weiteres Jahr im Team. In seiner
insgesamt fünften Saison bei M-Sport erhält der soeben 30 Jahre alt
gewordene Waliser mit dem aus Nordwestengland stammenden Scott Martin
einen neuen Copiloten. Der 36-jährige Martin begann seine
Profi-Karriere 2004 bei M-Sport und zählt heute zu den erfahrensten
Beifahrern in der Rallye-WM.

Im zweiten Ford Fiesta WRC des Teams bestreitet der 24 Jahre junge
Teemu Suninen 2019 sämtliche WM-Läufe. In seinem dritten Jahr bei
M-Sport steuert der Finne dabei erstmals in seiner Karriere ein
Werksauto der höchsten Ausbaustufe. Ihm zur Seite sitzt als neuer
Copilot sein 40-jähriger Landsmann Marko Salminen.

Bei der Rallye Monte Carlo und der Rallye Schweden ergänzt Pontus
Tidemand das Aufgebot in einem dritten Werks-Fiesta WRC. Der
28-Jährige aus der schwedischen Region Värmland blickt auf eine lange
gemeinsame Geschichte mit M-Sport und Ford zurück: 2013 holte er in
einem Fiesta R2 des Teams den Titel des Junioren-Weltmeisters und
folgte damit seinem künftigen Teamkollegen Elfyn Evans, der 2012 die
Vorgängerserie FIA WRC Academy gewonnen hatte. 2014 saß er bei seiner
Heimrallye in Schweden erstmals im Cockpit eines Ford Fiesta WRC und
kämpfte gleich um einen Podestplatz. Seinen bislang größten Erfolg
feierte Tidemand 2017 als WRC-2-Fahrerweltmeister. 2019 steuert er
erstmals ein World Rally Car der neuen Generation.

Auch an der Teamspitze vermeldet M-Sport eine Verstärkung: Richard
Millener übernimmt bei bestimmten Events die Rolle des Teamchefs und
entlastet damit Geschäftsführer Malcolm Wilson, der sich verstärkt um
die kommerziellen Aspekte kümmern will.

„Die vergangenen Wochen glichen einer Achterbahnfahrt“, räumt
Malcolm Wilson ein. „Nach dem Hochgefühl der Siege in der Fahrer- und
Beifahrer-WM mit Sébastien Ogier und Julien Ingrassia sowie ihrem
emotionalen Abschied vom Team folgten harte Tage und Nächte, um alles
zusammenzubringen, was wir für eine WM-Kampagne 2019 brauchen. Im
Moment stehen zwar noch nicht 100 Prozent aller Details. Doch wegen
des immensen Entwicklungsaufwands – der hinter den Kulissen bereits
erfolgt ist – haben wir entschieden, dass diese harte Arbeit belohnt
werden und sich auf den Wertungsprüfungen bewähren soll. In
Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Europa und den USA haben wir
uns praktisch jedes Bauteil angeschaut und es optimiert“, so der Chef
von M-Sport.

„Dass uns Ford weiterhin wirtschaftlich und technisch unterstützt,
versetzt uns in die Lage, weiter Gas zu geben“, unterstreicht Malcolm
Wilson. „Aktuell arbeiten wir an einer neuen, verbesserten ‚Leiter
der Chancen‘, um Nachwuchstalenten für jede Stufe ihrer Karriere das
richtige Auto anbieten zu können. Die Präsentation des neuen Ford
Fiesta R2 Anfang Dezember bildete den Auftakt dafür. Wir haben immer
gesagt, dass die Rallye-Weltmeisterschaft unser Schaufenster ist –
die Entwicklungsarbeit, die wir dort auf Top-Niveau investieren,
nutzt jeder anderen Sprosse der Leiter“.

Mit Blick auf die kommende Saison erklärt Wilson: „Das nächste
Jahr ist für M-Sport von großer Bedeutung. Wir haben eine Reihe von
Projekten in der Pipeline, darunter den Start unseres Testzentrums in
Dovenby Hall. Wir möchten mit bestehenden Partnern weiterarbeiten und
zugleich unser Netzwerk ausweiten, um einerseits unsere jetzige Rolle
abzusichern und andererseits für neue Aufgaben gerüstet zu sein. Beim
Finalisieren der letzten offenen Fragen vertrauen wir auf die
Unterstützung der gesamten Rallye-WM-Gemeinschaft. Auf jeden Fall
besitzen wir die nötigen Fähigkeiten, um gute Arbeit abzuliefern.
Deshalb haben wir uns entschlossen, 2019 wieder anzugreifen und uns
allen Herausforderungen zu stellen.“

Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4153054