Köln (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Nach zwei „Monte“-Siegen in Folge: M-Sport Ford geht mit drei
der rund 380 PS starken Turbo-Allradler bei der berühmten
Seealpen-Rallye an den Start

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Ehemaliger WRC 2-Champion Pontus Tidemand und Copilot Ola Floene
unterstützen Werksfahrer Elfyn Evans/Scott Martin und Teemu
Suninen/Marko Salminen

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– M-Sport und Ford haben den Fiesta WRC in vielen Bereichen
weiterentwickelt und freuen sich auf eine spannende
Rallye-Saison mit nunmehr 14 WM-Läufen

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

Ganz gleich, ob in den französischen Seealpen Schnee und Eis,
trockener oder nasser Asphalt warten: M-Sport Ford blickt der Rallye
Monte Carlo erwartungsvoll entgegen. Nach zwei Fahrer- und einem
Kontrukteurstitel in den vergangenen beiden Jahren geht das Team von
Malcolm Wilson in vielerlei Hinsicht mit neuer Aufstellung an den
Start des traditionellen Saisonauftakts. So rückt das finnische
Nachwuchstalent Teemu Suninen in den engeren Werksfahrerkader auf und
bestreitet neben dem Waliser Elfyn Evans alle 14 Läufe des
diesjährigen WM-Kalenders am Steuer des bewährten Ford Fiesta WRC.
Beide vertrauen 2019 auf neue Beifahrer. Das dritte World Rally Car
von M-Sport, das auf dem in Köln produzierten Kleinwagen basiert,
pilotiert bei der „Monte“ der 28-jährige Schwede Pontus Tidemand. Ein
frisches Gesicht hat zudem auch die Leitung des Teams übernommen:
Richard Millener löst Malcolm Wilson ab, der sich in Zukunft
verstärkt auf die wirtschaftlichen Belange seines Unternehmens
konzentrieren will.

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In bewährter Stärke, aber in vielen Details von M-Sport mit
tatkräftiger Unterstützung durch Ford weiterentwickelt, präsentiert
sich der rund 380 PS starke Fiesta WRC. Die Modifikationen betreffen
den spürbar leistungsgesteigerten EcoBoost-Vierzylinder und dessen
Umfeld ebenso wie das Fahrwerk mit seinen neuen Stoßdämpfern oder
auch die Aerodynamik, die speziell im Bereich des hinteren
Stoßfängers optimiert wurde. Ein Novum für den Rallye-Fiesta sind
auch adaptiv mitlenkende Hauptscheinwerfer. Sie könnten beim
Saisonauftakt wichtige Hilfestellungen geben: Die beiden ersten
Wertungsprüfungen (WP) der Rallye Monte Carlo gehen am
Donnerstagabend bei Dunkelheit über die Bühne.

Auch hierdurch wird die „Königin“ unter den Rallyes einmal mehr
ihrem Ruf gerecht, zu den schwierigsten Veranstaltungen in dem an
besonderen Herausforderungen ohnehin reichen WM-Kalender zu gehören.
Dies verdankt sie auch den notorisch wechselhaften
Streckenbedingungen in den winterlichen Seealpen, bei denen sich
trockene, feuchte und nasse Straßen oftmals innerhalb von wenigen
Kilometern mit vereisten und verschneiten Passagen abwechseln. Dies
erschwert auch die Reifenwahl und die Suche nach der perfekten
Abstimmung des Fiesta WRC. M-Sport Ford hat sich mit intensiven
Testfahrten umfassend auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet.

„Ich sehe keinen Grund zu zweifeln, dass wir in diesem Jahr
genauso konkurrenzfähig sein werden wie in der vergangenen Saison“,
betont der 34-jährige Richard Millener in seiner neuen Rolle als
M-Sport-Teamchef. „Natürlich müssen wir realistisch bleiben, denn wir
wissen, wie stark sich die Konkurrenz aufgestellt hat. Aber wir haben
schon oft unter Beweis gestellt, zu was wir in der Lage sind – daran
wollen wir auch nichts ändern. Wir haben uns sehr auf die
Weiterentwicklung des Fiesta WRC konzentriert und gehen bei der
,Monte‘ mit zahlreichen Verbesserungen an den Start, weitere Schritte
folgen in den kommenden sechs Monaten. Und wir wissen, welches
Potenzial in unseren jungen und ambitionierten Fahrern steckt. Elfyn
Evans, Teemu Suninen und Pontus Tidemand brennen darauf, am nächsten
Wochenende zu zeigen, was sie können. Ich gehe fest davon aus, dass
uns erneut eine hochspannende Saison bevorsteht und dass wir um Siege
und Podiumsplatzierungen kämpfen können. Wir wollen die Performance
des Fiesta aufzeigen und unsere Fahrer beim nächsten Schritt ihrer
jeweiligen Karriere bestmöglich unterstützen.“

Elfyn Evans / Scott Martin (Ford Fiesta WRC, Startnummer 33);
Rallye Monte Carlo-Starts: 5. Bestes Ergebnis: Platz 6 (2014, 2017
und 2018)

Mit dem 36 Jahre alten Scott Martin begrüßt der 30-jährige Elfyn
Evans einen neuen Beifahrer auf dem „heißen Sitz“. Der Brite und der
Waliser haben sich intensiv auf die Zusammenarbeit vorbereitet und
auch die beiden Testtage vor dem Saisonauftakt dazu genutzt, das
Erstellen und Vorlesen des Aufschriebs zu verfeinern. Evans, am
Steuer eines Ford Fiesta WRC Überraschungssieger der Wales-Rallye
Großbritannien 2017, geht zum sechsten Mal bei der „Monte“ an den
Start. Gleich drei Mal fuhr er bislang auf die sechste Position vor.
Im vergangenen Jahr hätte es für ihn locker zu einem Platz unter den
besten Drei gereicht, doch ein Reifenschaden gleich auf der ersten WP
kostete wertvolle Zeit.

„Ich freue mich sehr auf den Saisonauftakt und bin schon ganz
gespannt, was Scott und ich gemeinsam erreichen können“, erläutert
Evans. „Wir sind hochmotiviert und fest gewillt, in diesem Jahr
Topresultate einzufahren – und bei der Rallye Monte Carlo wollen wir
damit anfangen. Ich war schon im vergangenen Jahr bei dieser
Veranstaltung schnell unterwegs. Das Team hat sich enorm ins Zeug
gelegt und den Fiesta WRC weiterentwickelt. Bei den Tests fühlte sich
das Auto sehr gut an. Wir bekamen unter verschiedensten Bedingungen
einen umfassenden Eindruck, was uns erwartet – am ersten Tag fuhren
wir auf trockenem und nassem Asphalt, am zweiten Tag setzte starker
Schneefall ein. Ich mag Herausforderungen, wie sie die ,Monte‘
bietet. Allerdings ignoriere ich die Wettervorhersagen im Vorfeld
weitestgehend: Die ändern sich sowieso die ganze Zeit und es bleibt
dir nichts anderes übrig, als es zu nehmen, wie es kommt.
Reifenentscheidungen fällen wir so spät wie möglich, das führen wir
auch am kommenden Wochenende fort.“

Teemu Suninen / Marko Salminen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3);
Rallye Monte Carlo-Starts: 2. Bestes Ergebnis: Platz 12 (2016)

Auch Teemu Suninen hört künftig auf die Ansagen eines neuen
Beifahrers: Gemeinsam mit dem 40 Jahre alten und sehr erfahrenen
Marko Salminen ging das 24-jährige Nachwuchstalent bereits 2018 bei
der Monza Rally Show an den Start. Suninen blickt seiner dritten
Rallye Monte Carlo entgegen, erstmals jedoch sitzt er in den
französischen Seealpen am Steuer eines World Rally Cars.

„Ich bin total gespannt auf die neue Saison, die Erwartungen sind
höher denn je“, beschreibt der junge Finne seine Gefühlslage. „Wir
haben sehr viele Testkilometer abgespult und ich fühle mich wirklich
gut präpariert. In der vergangenen Woche haben Elfyn und ich uns den
Fiesta WRC noch für ein paar Tage geteilt, zudem saß ich auch am
Jahresende ausführlich im Auto. Alles in allem war das die beste
Vorbereitungsphase vor einer Rallye, die wir je hatten. Der Ford
fühlt sich wirklich gut an und lässt sich einfach fahren – das ist
speziell bei der Rallye Monte Carlo wichtig, denn dort kommt es noch
mehr auf den Fahrer an. Dass gleich zu Beginn zwei Wertungsprüfungen
in der Dunkelheit auf dem Programm stehen, ist eine große
Herausforderung und verlangt volle Konzentration. Es wäre schön,
gleich mit starken Zeiten in die Rallye zu starten, wir haben uns das
vorgenommen. Wir bauen auf meinem Aufschrieb aus dem Vorjahr auf, die
Zusammenarbeit mit Marko klappt wirklich gut. Bis jetzt lief alles
perfekt und ich hoffe, dass es bei dieser berühmten Veranstaltung,
die ich erstmals mit einem World Rally Car in Angriff nehme, so
weitergeht.“

Pontus Tidemand / Ola Floene (Ford Fiesta WRC, Startnummer 7);
Rallye Monte Carlo-Starts: 1. Bestes Ergebnis: Platz 11 (2017)

Für Pontus Tidemand schließt sich in dieser Saison so etwas wie
ein Kreis: Der 28 Jahre alte Schwede gab bereits 2013 sein World
Rally Car-Debüt am Steuer eines Fiesta RS WRC, jetzt kehrt er im Team
M-Sport Ford in die Königsklasse des Rallye-Sports zurück. In der
Zwischenzeit war das Talent nicht untätig, sondern in der WRC
2-Kategorie erfolgreich unterwegs – 2017 sicherte er sich dort den
Weltmeistertitel. Für die Rallye Monte Carlo spannt der Stiefsohn von
Henning Solberg wieder mit Ola Floene zusammen – der 49-jährige
Norweger hatte bereits 2013 gemeinsam mit dem Youngster die Junior-WM
gewonnen. Zur Vorbereitung auf die Rallye Monte Carlo spulte das Duo
noch in der vergangenen Woche einen Test ab und ließ sich mehrere
Tage bei M-Sport ausführlich in die Geheimnisse und Besonderheiten
des Fiesta WRC einweisen.

„Das ist eine sehr aufregende Zeit für mich und ich kann es kaum
noch abwarten, erstmals mit einem World Rally Car der aktuellen
Generation an den Start zu gehen“, bestätigt der in Charlottenberg
geborene Schwede. „Vor einer Woche hatten wir einen interessanten
Testtag mit viel Schnee und Eis, das fühlte sich richtig gut an. Bei
der ,Monte‘ weißt du allerdings nie, wie sich das Wetter entwickeln
wird. Bei keiner anderen Rallye können die äußeren Bedingungen so
wechselhaft sein. Auf trockenem Asphalt findest du richtig viel Grip
vor. Wenn es schneit oder sich Eisschichten bilden, ist genau das
Gegenteil der Fall. Aktuell sieht es so aus, als würde uns eine
typische Rallye Monte Carlo mit sehr gemischten Verhältnissen
bevorstehen. Umso mehr freue ich mich darüber, dass mir mit Ola
Floene ein so erfahrener Beifahrer zur Seite steht. Auch das Team
wird uns bestmöglich unterstützen. Wir waren ein paar Tage im
Workshop von M-Sport zu Besuch, um das Team und das Auto
kennenzulernen. Ich denke, wir sind so gut vorbereitet, wie es nur
geht. Unser Ziel ist es, ins Ziel zu kommen und so viel Erfahrung mit
dem Auto zu sammeln wie möglich.“

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter
http://www.media.ford.com.

Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4171299