Stuttgart / Klettwitz (ots) –

Quelle: (ots/DEKRA SE)

Europas größtes unabhängiges Testzentrum für Mobilität der Zukunft

– Aufbau von 5G-Infrastruktur in Kooperation mit der Deutschen
Telekom
– Auch Abgaslabor im DEKRA Technology Center wird ausgebaut

„Hier am Lausitzring stehen die Lichter auf Grün. Es geht hier um
die automobile Zukunft für die ganze Welt. Ich bin froh, dass wir uns
davon überzeugen konnten, welche Chancen die Entwicklung zur Test-
und Rennstrecke für die Zukunft der Lausitz bietet. Das ist weit mehr
als der Lausitzring bisher im klassischen Sinne konnte.“ Mit diesen
Worten würdigte Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke das
Engagement von DEKRA am Lausitzring. Die international führende
Sachverständigenorganisation baut die Rennstrecke zum größten
unabhängigen Prüf- und Testzentrum für die automatisierte und
vernetzte Mobilität der Zukunft aus. Gemeinsam mit dem
Vizepräsidenten der EU-Kommission Maros Sefcovic war der
Ministerpräsident heute am Standort Klettwitz zu Besuch.

„Was wir hier an Tests und Innovationen gesehen haben, überzeugt
mich, dass die Lausitz einen wichtigen Beitrag zur modernen Mobilität
leisten wird“, erklärte Kommissions-Vizepräsident Sefcovic.
„Automatisierung und Vernetzung sind schon heute die prägenden Themen
in Sachen Mobilität“, so Volker Noeske, Leiter des DEKRA Technology
Centers am Lausitzring. „Dafür stellen wir uns als unabhängige
Sachverständigenorganisation auf. Schon jetzt können wir am
Lausitzring eine Vielzahl von Szenarien des automatisierten Fahrens
abbilden und bauen das Portfolio kontinuierlich aus.“ In Zukunft
werden flexible Citykurse, eine Reihe von Überlandstrecken sowie ein
Autobahnabschnitt mit Anschlussstelle zur Verfügung stehen. Für die
Szenarien des vernetzten Fahrens entwickelt DEKRA am eigenen Standort
in Málaga entsprechende Prüfszenarien, insbesondere im WLAN-Bereich,
die im nächsten Schritt auch in Klettwitz eingesetzt werden können.
Außerdem hat DEKRA mit der Deutschen Telekom eine Kooperation
vereinbart, die die modernste 4G- und 5G-Infrastruktur für die
Teststrecke stellen wird.

„Insgesamt entsteht so ein ideales Umfeld für Automobilhersteller
und -zulieferer, aber auch für Hersteller von
Kommunikationskomponenten, um intelligente Mobilität in realer
Umgebung zu testen“, erklärt Noeske.

Neben den Investitionen in das Testgelände für automatisiertes und
vernetztes Fahren wird zurzeit das Abgaslabor im DEKRA Technology
Center ausgebaut. „Mit dem Bau von zwei zusätzlichen, hoch modernen
Abgas-Rollenprüfständen reagieren wir auf die große Nachfrage unserer
Kunden und verdoppeln unsere Kapazität“, so Volker Noeske. Geplant
ist, dass die neuen Anlagen ab Herbst 2019 zur Verfügung stehen.
Schon jetzt sind auch diese zusätzlichen Kapazitäten bereits für
mehrere Jahre nachgefragt. Allein für die Erweiterung des Abgaslabors
liegt die Investitionssumme im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
Dabei entstehen wieder mehr als zehn neue, hoch qualifizierte
Arbeitsplätze am Standort Klettwitz.

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Wolfgang Sigloch
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