Rüsselsheim (ots) –

Quelle: (ots/Opel Automobile GmbH)

– Nächster PACE!-Meilenstein: Markenstudie gibt Ausblick auf
künftige Opel-Modelle
– Klarer Ausdruck der Opel-Werte: deutsch, nahbar, aufregend
– Opel-Vizor: Design-Element für das neue Markengesicht
– Visuelle und digitale Entschlackung: „Pure Panel“ entwickelt
Innenraum-Design weiter
– Elektro-Power: GT X Experimental steht für Elektrifizierung
aller Opel-Modelle bis 2024
– Opel-Studien: Vermitteln Zukunftsvisionen seit mehr als 50
Jahren

Opel blickt mit einer neuen Konzeptstudie in die aufregende
Zukunft der eigenen Marke. Ihr Name: Opel GT X Experimental – ein
mutiges, gerade einmal 4,06 Meter langes, kompaktes, vollelektrisches
SUV mit fünf Türen, Coupé-Anmutung und voller innovativer Ideen. Der
GT X Experimental verkörpert dabei die Opel-Werte und Visionen und
gibt einen Ausblick auf die künftigen Modelle von Opel. Schon in dem
vergangenen November präsentierten Strategieplan PACE! hatte Opel
angekündigt, das Markenprofil weiter zu schärfen. Der GT X
Experimental ist das erste greifbare Ergebnis dieses Prozesses.

„Wir haben eine klare Vision, wie wir mit unserem PACE!-Plan die
Zukunft von Opel erfolgreich gestalten wollen. Wir richten den Fokus
auf ein starkes Markenprofil, das von unseren Werten – deutsch,
nahbar, aufregend – bestimmt wird. Dies spielt eine wichtige Rolle
dabei, wieder nachhaltig erfolgreich zu werden. Unsere Konzeptstudie
zeigt, wie wir diese Werte in unseren zukünftigen Produkten umsetzen
werden. Unsere Entwicklungs- und Design-Teams haben dies mit dem Opel
GT X Experimental beeindruckend verwirklicht. Er gibt einen klaren
Ausblick darauf, wie wir bei Opel die künftige Mobilität sehen“, sagt
Opel CEO Michael Lohscheller.

Mit leidenschaftlichem Pioniergeist technische Innovationen
erschwinglich machen

In der Konzeptphase für den GT X Experimental startete Opel einen
intensiven Prozess, das eigene Unternehmen und die eigenen Werte
grundlegend zu reflektieren. Opel kann auf eine 156-jährige Tradition
zurückblicken: Diese begann mit der Nähmaschinenproduktion, ging in
die Fahrradherstellung über und mündete im nunmehr fast 120 Jahre
bestehenden Automobilbau – immer davon angetrieben, spannende und
wichtige innovative Technologien für alle verfügbar zu machen. Über
alle Jahrzehnte hinweg lässt sich dieser spezifische „Opel-Weg“ in
drei Werten zusammenfassen: deutsch, nahbar, aufregend. Für die
Zukunft entwickelt die Marke diese Werte weiter: Opels „New
Germanness“ beruft sich auf das Beste der traditionellen deutschen
Werte – ausgezeichnete Ingenieurskunst, die Faszination für präzise
ausgearbeitete Produkte, der unbedingte Fokus auf Funktionalität,
Qualität und Zuverlässigkeit – und verknüpft dies mit einer warmen
und weltoffenen Haltung. Von diesem innovativen Opel-Geist
inspiriert, trägt der neue GT X Experimental das reichhaltige Erbe
der Marke in sich und führt dies in eine spannende Zukunft. Er
kombiniert deutsche Ingenieurskunst, Präzision und Qualität mit
visionären Innovationen – und gibt damit einen Ausblick auf die
Opel-Modelle Mitte der 2020er Jahre: mutig und klar im
Erscheinungsbild, dabei extrem ansprechend, nahbar und
kundenfokussiert.

Opel hat sich für die Vision seiner zukünftigen Modelle das
Erscheinungsbild eines kompakten SUVs von gerade einmal 4.063
Millimetern Länge (Radstand: 2.625 mm, Breite: 1.830 mm, Höhe inkl.
Antenne: 1.528 mm) ausgesucht: Denn SUVs sind die beliebtesten
Fahrzeuge auf dem Markt – und Opel will diese aufregenden Autos für
die breite Öffentlichkeit noch attraktiver machen. Doch dazu müssen
SUVs auch effizienter als je zuvor werden. Deshalb basiert der Opel
GT X Experimental auf einer Leichtbau-Architektur, hat einen
kleineren ökologischen Fußabdruck und fährt auf 17-Zoll-Rädern, die
optisch größer erscheinen – gut für Fahrkomfort und Außenwirkung
gleichermaßen. Gemäß dem Versprechen im PACE!-Plan, dass Opel bis
2024 für alle seine Modelle eine elektrifizierte Variante anbieten
wird, ist der GT X Experimental ein vollelektrisches Fahrzeug. Die
Leistung liefert eine kompakte 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie der
nächsten Generation – induktives Laden inklusive.

Der GT X Experimental gibt nicht vor, vollautonomes Fahren zu
ermöglichen. Dafür bietet er Level 3-Funktionen des autonomen
Fahrens, das heißt, er kann in jeder Hinsicht selbstständig fahren,
der Fahrer muss aber auf Nachfrage reagieren und eingreifen können.

Klar und mutig: So sieht das Opel-Design der Zukunft aus

Der GT X Experimental präsentiert innovative Technologien in einer
ausgewiesenen Schlichtheit. Vice President Design Mark Adams und sein
Team haben eine Philosophie für das charakteristische, deutsche
Opel-Design entwickelt, die Klarheit mit mutiger Ausdrucksstärke
kombiniert. Beim GT X Experimental wurde jede gewohnte Funktion,
jeder Baustein hinterfragt. Immer mit dem Ziel, ein klares Design zu
schaffen, das auf alle unnötigen Elemente verzichtet. Dies versteht
das Design-Team unter „visueller Entschlackung“.

Der Opel GT X Experimental zeigt mutige Proportionen kombiniert
mit schön strukturierten, fließenden Oberflächen. Seine
charakteristische Silhouette wird von einer kraftvollen Grafik
bestimmt, welche den unteren und den oberen Fahrzeugbereich
voneinander trennt. Der untere Teil erscheint in hellem Grau, während
der obere Bereich samt Motorhaube, Scheiben und Dach in einem fast
schwarzen Nachtblau gehalten ist. Dazwischen fließt eine strahlend
gelbe Signaturlinie von vorne nach hinten, die dem Fahrzeug Struktur
und Dynamik verleiht. Das Farbschema stellt eine Reminiszenz an die
traditionelle Opel Farbgebung grau/schwarz/gelb dar – in einem
frischen und modernen Look. Dank der gegenläufig im 90-Grad-Winkel
öffnenden Türen heißt der GT X Experimental seine Passagiere mit
einem freien, ungehinderten Zutritt Willkommen. Die sich nach hinten
erstreckende Panorama-Windschutzscheiben-Dach-Konstruktion reicht bis
zu den Rücksitzen und unterstreicht die Helligkeit und Geräumigkeit
des SUVs.

Die Opel-Designer haben auch die traditionellen so genannten
„Schnittlinien“ in der Karosserie – die aufgrund unterschiedlicher
Öffnungen wie Türen und Motorhaube nötig sind – auf das absolute
Minimum reduziert. Die obere Kante der Türen wird von der gelben
Signaturlinie verborgen; die der Fondtüren trifft mit der
Kofferraumöffnung zusammen. Darüber hinaus haben die Designer auf
konventionelle Elemente wie Türgriffe und Außenspiegel bewusst
verzichtet. Die Karosserie legt sich stattdessen wie eine glatte
Leinwand um überraschende Details wie die kleinen Kameras, die aus
der gelben Grafiklinie an den Seiten der Motorhaube hervortreten und
traditionelle Außenspiegel ersetzen.

Ausgleichend zu dieser visuellen Entschlackung beleben sparsam
integrierte grafische Details das Erscheinungsbild des GT X
Experimental. Am Schweller der Fahrerseite finden sich unterhalb der
Fondtür eingravierte beschnittene Dreiecke. Eines davon beherbergt
einen kleinen, sechseckigen LED-Bildschirm, der den elektrischen
Ladestatus der Batterie angibt. Die 17-Zoll-Räder muten dank ihrer
robusten Gummiummantelung, die über den Felgenrand hinausgeht und die
dunkelblauen Reifen so optisch vergrößert, viel voluminöser an. Die
gelben Design-Linien an den Reifen greifen wiederum die Signatur der
Karosserie auf. Sie umrahmen den elektronischen Opel-Blitz, der für
den Betrachter bei Reifenrotation waagerecht im Lot bleibt. Um den
SUV-Charakter des Fahrzeugs zu betonen, verläuft im unteren Bereich
eine Schutzverkleidung um das Auto, die dem GT X Experimental einen
festen, robusten Stand und einen rauen Look verleiht.

„Der Opel GT X ist Ausdruck unserer zentralen Markenwerte –
deutsch, nahbar, aufregend. Er ist eine Studie, mit der sich die
Menschen identifizieren können. Er verbindet eine klare und mutige
Designgestaltung mit fortschrittlichen Technologien, die das Leben
leichter machen. Dieses Fahrzeug steht für die spannende Zukunft der
Marke“, sagt Mark Adams.

Opel-Kompass und Opel-Vizor: Die optische Identität der künftigen
Opel-Modelle

Der GT X Experimental offenbart dazu erstmals das neue Leitmotiv
für die Front- und die Rückansicht künftiger Opel-Modelle: Beim
„Opel-Kompass“ kreuzen sich zwei Achsen mit dem Opel-Blitz in der
Mitte. Das legendäre Markenemblem wird so mehr als je zuvor zum
zentralen Merkmal. Die vertikale Achse wird durch die nun noch
schärfere und klarere Bügelfalte in der Motorhaube bestimmt, die
unterhalb des Blitzes weitergeführt wird. Die charakteristische
flügelförmige Grafik des Tagfahrlichts, die auch in allen künftigen
Opel-Modellen beibehalten wird, symbolisiert die horizontale Achse.
Das Thema spiegelt sich ebenso in der Rückansicht wider und zeigt den
Opel-Kompass in Reinform: Der Blitz in der Mitte verbindet auch hier
die horizontale Linie der flügelförmigen Rückleuchten mit der
vertikalen Linie, die sich von der Dachantennen-Finne bis hinab zur
akzentuierten Bügelfalte im Stoßfänger zieht.

In einem ebenso puren Design wie den Opel-Kompass haben die
Designer das neue Opel-Gesicht gezeichnet, das den Pioniergeist des
Unternehmens ausdrückt: Der „Opel-Vizor“ umrahmt Hightech- und
Markenfeatures wie den LED-Blitz, der in verschiedenen Farben über
den Betriebszustand des Fahrzeugs informiert, die
LED-Matrix-Scheinwerfer, das Tagfahrlicht sowie die Kameras und
Sensoren, die für Assistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen
benötigt werden. Sie alle liegen unter dunkel getöntem Plexiglas. Das
elegante Modul erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugfront
unterhalb der Motorhaube. Der neue, unverwechselbare Opel-Vizor wird
als Designelement alle Opel-Modelle im weiteren Verlauf der 2020er
Jahre kennzeichnen.

Pure Panel: Visuelle und digitale Entschlackung schafft
Wohlfühl-Interieur

Nach denselben Prinzipien wurde auch das luftige Interieur des
Opel GT X Experimental gestaltet. Visuelle und digitale Entschlackung
lautete hier die Maßgabe. Umgeben von der
Panorama-Windschutzscheiben-Dach-Konstruktion und der durchgängigen
Seitenfenster verbirgt der klar designte Innenraum so zunächst die
Innovationen, die er zu bieten hat. Dreh- und Angelpunkt ist der
Armaturenträger – das „Pure Panel“, das als Modul die Gestaltung des
Opel-Vizors imitiert. Ein einziger breiter Bildschirm begrüßt die
Fahrer und zeigt, dass die Vielzahl an Monitoren, Knöpfen und
Bedienelementen der gegenwertigen Serienmodelle schon bald
überflüssig werden könnte. Das Pure Panel hält die neuesten
Technologien und entscheidenden Informationen für die Fahrer bereit,
während alle störenden optischen Reize außen vor bleiben. Die klare
Innenraumgestaltung wird auch an der durchdachten Positionierung der
Belüftungsdüsen deutlich: Sie liegen hinter dem Bildschirm verborgen
und ermöglichen so eine klare, saubere Oberflächengestaltung. Das
Pure Panel zeigt darüber hinaus, wie Opel mit Technologien das Leben
der Kunden leichter macht. Zwei im durchgängigen Bildschirmmodul
integrierte Ansichten – eine ganz links und eine ganz rechts –
ermöglichen den Blick nach hinten, den die kleinen ausklappbaren
Kameras an den Fahrzeugseiten einfangen. Auch das Lenkraddesign ist
klar und schlicht; die zentrale horizontale Achse gibt ebenfalls die
Form des Opel-Vizors wieder. Und genauso wie in den Rädern bleibt der
LED-Opel-Blitz in der Mitte unabhängig vom Lenkradeinschlag stets
horizontal ausgerichtet.

Das klare Hightech-Design findet sich im gesamten Innenraum
wieder. So scheinen beispielsweise die vier Sitze zu schweben und
unterhalb der Kopfstützen befestigte abnehmbare Lautsprecher erlauben
Musikgenuss auch außerhalb des Fahrzeugs. Grafische Details
unterstreichen den klaren, schnörkellosen Charakter: So wird das
Dreieck-Motiv auch auf den Sitzflächen in Schulterhöhe sowie an Gas-
und Bremspedal aufgenommen.

Seit mehr als 50 Jahren: Opel-Studien präsentieren die
Opel-Zukunft

Der GT X Experimental weist mit seinem Namen klar auf das erste
und richtungsweisende Konzeptfahrzeug von Opel, den Experimental GT
von 1965, hin – ein erschwingliches Coupé, das als erste Designstudie
eines europäischen Herstellers Eingang in die Serienproduktion fand.
Der Zusatz „X“ unterstreicht den Plan von Opel, sich im SUV-Markt
noch stärker zu positionieren: 2021 sollen 40 Prozent aller
verkauften Opel-Fahrzeuge SUVs sein.

Über die Jahrzehnte hinweg hat Opel mit seinen Konzeptfahrzeugen
stets einen Blick in die eigene Zukunft geworfen. Die meisten Studien
waren dabei nie für die Serienproduktion bestimmt. Vielmehr erlaubten
sie es der Marke, Leitlinien für künftige Modelle zu erstellen. In
dieser Tradition stehen auch die drei jüngsten Opel-Studien: Der
Monza Concept von 2013 bildete das Thema Effizienz bei
Leichtbauweise, Packaging und Antrieb visuell mit seinem schlanken
Design ab. Der GT Concept aus dem Jahr 2016 hob die Effizienz auf die
nächste Stufe – mit einem Design, das mehr denn je die zentralen
Ideen von Offenheit, Schlichtheit und Klarheit umsetzte. Der GT X
Experimental setzt diesen Weg nun entschieden fort und spiegelt die
Opel-Markenwerte – deutsch, nahbar und aufregend – in seinem klaren
und mutigen Design wider.

Pressekontakt:
Patrick Munsch, 06142-772-826, patrick.munsch@opel.com
David Hamprecht, 06142-774-693, david.hamprecht@opel.com
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