Köln (ots) –

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Dirk Müller/Joey Hand wurden noch vor der ersten Kurve
unverschuldet in eine Kollision verwickelt und fielen weit
zurück

Quelle: (ots/Ford-Werke GmbH)

– Richard Westbrook/Ryan Briscoe mussten nach leichtem
Feindkontakt ebenfalls eine Reparaturpause einlegen und wurden
noch Sechste

– Ford Chip Ganassi führt die GTLM-Markenwertung vor dem
Saisonfinale, dem zehnstündigen „Petit Le Mans“ in Road Atlanta,
weiterhin souverän an

Titelentscheidung vertagt: Der Kampf um die GTLM-Meisterschaften
in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagen-Langstreckenserie geht
weiter. Am Sonntag beendete Ford Chip Ganassi Racing (CGR) den
vorletzten Saisonlauf auf dem Laguna Seca Raceway nur auf den Plätzen
sechs und sieben, da beide Ford GT durch Kollisionen auf der Strecke
weit zurückgeworfen wurden. Das 160-minütige Rennen nahe der
kalifornischen Westküste war von zahlreichen Zwischenfällen und
Safety-Car-Phasen geprägt.

Der erste und folgenreichste ereignete sich während des fliegenden
Starts noch vor der ersten Kurve, als ein Fahrer aus der
Prototypen-Kategorie seinen Rennwagen aus der Kontrolle verlor und
durch einen Dreher mehrere Teilnehmer aus dem GT-Feld mit ins
Verderben riss – darunter auch Dirk Müller im Ford GT mit der
Startnummer 66. „Welch ein Drama“, bedauerte der Werksfahrer aus
Burbach im Siegerland. „Ich hatte einen so guten Start erwischt, dass
ich mich bereits selbst darüber gefreut habe, und lag direkt hinter
den Prototypen – und dann kollidieren die unmittelbar vor mir. Mir
blieb keine Möglichkeit auszuweichen: Die rechte Seite war blockiert,
also wollte ich meine letzte Chance nutzen und eine Lücke links
vorbei an einem quer auf der Strecke stehenden Auto finden. Das hat
leider nicht geklappt.“

Der Ford von Müller und seinem Teamkollegen Joey Hand (USA) wurde
mit einem abgerissenen rechten Vorderrad und weiteren Beschädigungen
ins Fahrerlager gebracht, wo die CGR-Mechaniker ein kleines Wunder
vollbrachten: Sie machten den Mittelmotor-Rennwagen im Handumdrehen
wieder flott, das Auto kehrte noch einmal auf die Strecke zurück und
spulte die notwendige Distanz ab, um noch auf Rang sieben gewertet zu
werden. Gut eine Stunde vor Ende der angesetzten Distanz stellte das
Duo das Auto endgültig ab.

Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS) – mit dem zweiten
Ford GT von GTLM-Startplatz zwei ins Rennen gegangen – hatten das
Tohuwabohu der ersten Runde heil überstanden und nahmen bereits Kurs
auf ein weiteres Topergebnis, als auch ihr Rennwagen nach einer
unglücklichen Feindberührung zur Reparatur der Lenkung ins
Fahrerlager abbiegen musste. Das Ziel erreichte die Startnummer 67
auf Rang sechs. „Die Jungs von Chip Ganassi haben einen großartigen
Job vollbracht und uns schnell wieder auf die Strecke geschickt“,
bedankt sich Westbrook. „Aber es ist sehr schade: Unser Ford war
richtig schnell, wir hätten den Tabellenführern in der Fahrerwertung
wichtige Punkte abjagen können – das blieb uns leider verwehrt.“

Dank der fünf in der laufenden IMSA-Saison errungenen GTLM-Siege
führt Ford CGR die Markenwertung auch weiterhin mit souveränem
Vorsprung an und kann dem Saisonfinale – das zehnstündige „Petit Le
Mans“ findet vom 10. bis 13. Oktober in Road Atlanta statt –
entspannt entgegen blicken. In der Fahrertabelle liegen
Westbrook/Briscoe mit neun Punkten Rückstand auf Rang zwei vor ihren
drittplatzierten Teamkollegen Müller/Hand.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit
Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und
Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der
Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen
Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von
Ford besuchen Sie bitte www.ford.de

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Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/6955/4057020