München (ots) –

Quelle: (ots/ADAC SE)

Kinder im Grundschulalter nehmen ihre Umwelt anders wahr, haben
wegen ihrer Körpergröße nicht den erforderlichen Überblick und sind
sich der Gefahren im Straßenverkehr oft nicht bewusst. Auch das
Richtungshören ist noch nicht ausgeprägt. Das richtige Verhalten muss
erst gelernt werden. Deshalb sind Kinder in diesem Alter besonders
gefährdet und benötigen jede Unterstützung, die möglich ist.
Besonders jetzt, wenn Erstklässler nun erstmals im Dunklen ihren
Schulweg meistern müssen.

Die ADAC Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder im
Straßenverkehr sichtbarer zu machen und damit ihre Sicherheit zu
erhöhen. Hierfür wurden im September 2018 bundesweit an 16.000
Grundschulen unter dem Motto „Schule in Sicht. Kids im Blick.“
760.000 leuchtend gelbe Sicherheitswesten an Erstklässler verteilt.
Als langjähriger Kooperationspartner unterstützt Deutsche Post DHL
die Aktion mit der kostenfreien Verschiffung, der Konfektionierung
der Pakete und dem Versand.

Mit einer Sicherheitsweste können Kinder von Autofahrern im
Scheinwerferlicht bereits aus einer Entfernung von 140 Metern
wahrgenommen werden, in dunkler Kleidung erst ab 25 Metern. Muss ein
Auto eine Notbremsung aus 50 km/h machen, beträgt der Anhalteweg etwa
28 Meter, deswegen ist die frühe Sichtbarkeit so wichtig. Ebenso
entscheidend sind die Aufklärung der Eltern und ein interessant
gestalteter Verkehrsunterricht, damit die Kinder sich der Gefahren
besser bewusst werden und lernen, sich richtig zu verhalten und die
Sicherheitswesten auch dauerhaft zu tragen.

Diese Presseinformation und eine Grafik finden Sie auch online
unter www.presse.adac.de.

Über die ADAC Stiftung: Die gemeinnützige und mildtätige ADAC
Stiftung fördert Forschungs- und Bildungsmaßnahmen zur Vermeidung von
Unfällen: Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen die Sicherheit im
Straßenverkehr erhöhen. Außerdem sensibilisiert die ADAC Stiftung
Kinder und Jugendliche mit eigenen Programmen für Gefahren im
Straßenverkehr. Durch die Förderung der Mobilitätsforschung trägt die
Stiftung dazu bei, den Straßenverkehr nachhaltiger zu gestalten.
Zudem leistet die ADAC Stiftung einen wichtigen Beitrag zu mehr
Sicherheit und Innovation im Bereich Amateur-Motorsport. Die
Stiftung unterstützt zudem hilfsbedürftige Unfallopfer mit Maßnahmen,
die ihnen ein Stück ihrer persönlichen Mobilität zurückgeben. Ein
weiterer Förderschwerpunkt ist die Rettung aus Lebensgefahr mit der
ADAC Luftrettung gGmbH.

Pressekontakt:
Pressekontakt ADAC Stiftung:
Andrea Stehmeyer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 089/7676 6757
andrea.stehmeyer@stiftung.adac.de

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