Düsseldorf (ots) –

Quelle: (ots/MICUS Strategieberatung GmbH)

Nie war es leichter, Schulen in Nordrhein-Westfalen ans
Glasfasernetz zu bringen. Das Wirtschaftsministerium NRW stellt bis
zu 300.000 Euro pro Schule bereit, um die digitale Bildung in die
Klassenzimmer zu holen. Dr. Martin Fornefeld von der Micus
Strategieberatung aus Düsseldorf unterstützt die Initiative des
Wirtschaftsministeriums und fordert die Schulträger auf, diese Chance
zu ergreifen! Ein Interview.

Herr Dr. Fornefeld, das nordrhein-westfälische
Wirtschaftsministerium hat eine neue Förderrichtlinie herausgegeben,
um die Schulen des Landes mit Glasfaser zu versorgen. Was ist
geplant?

Alle Schulen sollen ans Netz. Und nicht nur irgendwie an irgendein
Netz, sondern an eine „zukunftsfeste digitale Infrastruktur“. So
beschreibt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen selbst ihre
Ziele. Alle Schulen, bis zum Jahr 2022, also in vier Jahren,
ausgestattet mit Glasfasernetzen – das ist das neue, soeben
veröffentlichte Ziel der Landesregierung. Dafür nimmt das Land bis zu
300.000 Euro pro Schule in die Hand, wo die
Telekommunikationsunternehmen aus wirtschaftlichen Gründen nicht
ausbauen. Und das Land übernimmt auch noch 150 Euro monatliche
Anschlusskosten über eine Dauer von drei Jahren. Wer das jetzt nicht
nutzt, ist selber schuld!

Und warum ist das Ihrer Meinung nach notwendig?

Es ist kaum vorstellbar, aber in 2016 haben wir ermittelt, dass
nur rund dreizehn Prozent der 5.500 nordrhein westfälischen Schulen
ans Gigabitnetz angeschlossen sind. Rund 715 Schulen von 5.500. Oder
anders herum: 4.785 von 5.500 Schulen in Nordrhein Westfalen
schleichen mit einem Minimum an Netzkapazität durch die digitale
Welt. Digitale Werkzeuge im Unterricht sind im Schmalspurnetz aber
kaum denkbar. Das ist ein Armutszeugnis! Und ich bin froh, dass die
Landesregierung jetzt noch aktiver gegen diese unwürdigen
Lernbedingungen in einem Hochtechnologieland ansteuert.

Das sind nur Zahlen. Warum braucht es ihrer Meinung nach
Gigabitnetze in Schulen?

Bildungsministerin Yvonne Gebauer hat mit dem Start der
„Digitaloffensive Schule NRW“ das Ziel benannt, Lernen mit digitalen
Medien in allen Fächern und Schulstufen zu verankern. Gut so. Ich bin
fest davon überzeugt, dass die Schule der Ort sein muss, an dem
Schülerinnen und Schüler von digital-kompetenten Lehrerinnen und
Lehrern in die Lage versetzt werden müssen, digitale Medien sinnvoll
und altersgerecht einzusetzen. Smartphones, Tablets, digitale Tafeln,
Erklärvideos im Biologieunterricht, interaktive Unterstützung bei
Geometrieaufgaben, Konversation mit Muttersprachlern im
Englischunterricht, 360-Grad-Virtual Reality-Anwendungen, um die
Antike ins Haus zu holen – ohne Gigabitanschlüsse lassen wir
unendlich viele faszinierende Lernwelten außen vor dem Schulgebäude,
anstatt sie hinein zu holen. Ich bin froh, dass das seitens der
Landesregierung erkannt wurde.

Und was müssen Schulen tun, um ihre Netze auszubauen?

Die Landesregierung hat in allen fünf Bezirksregierungen
Geschäftsstellen zum Thema eingerichtet. Diese
„Gigabit.NRW“-Geschäftsstellen informieren und beraten Schulträger in
allen Fragen rund um den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Zu den
Kernkomepetenzen von Micus gehören Planungen in diesem Segment und
wir navigieren Schulträger durch das Förder- und Vergabeverfahren.
Hunderte von Schulen sind bisher schon durch unsere Unterstützung ans
Glasfasernetz angeschlossen worden. Es war für Schulen noch nie
leichter, 300.000 Euro zu erhalten, um auf die Digitalspur
aufzusteigen. Jetzt sollte der Run auf die Fördergelder wirklich
beginnen!

Pressekontakt:
Dr. Martin Fornefeld
Geschäftsführer MICUS Strategieberatung GmbH
Pempelforter Str. 50
40211 Düsseldorf
Tel.: 0211/49769111
Email: fornefeld@micus-duesseldorf.de

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